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Thema
Di
10
21:00
Einladung zum Screening
Di, 10. April
21:00 - 01:00
FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien
 

Einladung zum Screening von

 

Explosion der Stille / Loveless / lG / The process

 

Termin: 10-04-2018, 21:00 Uhr
Ort: FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien

 

Explosion der Stille 
ist ein filmischer Essay von Claudia Bosse.
Gefördert von KÖR. Eine Produktion von theatercombinat.
Poster

Loveless // lG // The process
Die kurzen Dokus zeigen 3 Performances von Petra Condlová, Alexander Farkas, Laura Gnadke, Ada Gulyamdzhis, Yoko Rödel, Denise Roth, Robin Trézières, Marina Urosevic, die die Studierenden der TU Wien im Rahmen des künstlerischen Projekts „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“ im Jänner 2018 am Praterstern durchführten.
Poster


 

 
 
 
 
 
Ausstellung
Do
19
18:00
FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.
Do, 19. April
18:00 - 01:00
TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien
 

Ausstellung/Installation/Talk/Konzert

FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.


Eröffnung: 19.4.2018, 18:000 Uhr
Dauer: 19.–22.4.2018
Ort: TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien 

 

PROGRAMM

19. april 2018
18.00 uhr eröffnung
19.00 uhr lecture mental mappings
von anastasya ponomaryova/ urban curators kiew und claudia bosse
bis 22.00 uhr bar, drinks und diskussion

20. april 2018
20.30 uhr konzert the ukrainian rhapsody von günther auer in der installation
drinks
13–20.00 uhr workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators mit studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1

21. april 2018

18.00 uhr talk: wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation: tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen, wien

+

präsentation: in between spaces linear city charkiv 2017
dokumentation des gleichnamigen workshops, der im juli 2017 in charkiv stattfand
mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien

 

 

FOLLOWING THE TRACE widmet sich urbanen interventionen im öffentlichen raum der ukraine, deren politischen dimensionen, sowie deren künstlerischen und sozialen visionen. für 4 tage präsentiert FOLLOWING THE TRACE 4 arbeiten als künstlerische mappings aus der ukraine von claudia bosse und günther auer in kooperation mit der kiewer architekturagentur urban curators in der TVFA-halle. 3 mehrmediale arbeiten, die 2017 in charkiw und kiew entstanden sind, ergreifen körper als medium von mappings: körper, die wasser von einer quelle durch eine stadt tragen und spuren hinterlassen. körper, die stimmen werden und in einer collage den gleichen ort unterschiedlich beschreiben. körper, die performativ den urbanen raums poetisch subvertieren. 
- die 5-kanal-video-installation fol<wbr class="" />lowing the trace of water folgt 5 bewohner_innen aus charkiw, beim tragen von trinkwasser von der quelle sarzhyn yar bis zu ihren wohnungen. die kamera folgt den zufälligen bekanntschaften, eröffnet intime beobachtungen anhand von persönlichen wegen durch den städtischen raum und bildet ein netzwerk durch die stadt.
- die audioinstallation when you stand still it is the best position in the city rekonstruiert vielstimmig 5 orte in kiew durch eine collage von raumwahrnehmungen zwischen maidan, dem kontraktova square, dem moskovska square, teremki und dem städtebaulichen entwicklungsgebiet obolon. narrationen urbaner wahrnehmungen, die zwischen politischen erinnerungen, gegenwärtigen beobachtungen und möglichkeiten räumlicher phantasien changieren. 
applied poetics in urban space versammelt audio- und video-fragmente einer serie von 6 choreografischen interventionen von claudia bosse mit 20 ukrainischen beteiligten an 5 orten in kiew entlang der u-bahn linie 2 an 6 tagen im mai 2017 zu einer filmischen collage.

das konzert ukrainian rhapsody spürt am 20. april um 20.30 uhr im einer noise-multichannel komposition dem untergrund des moskovskaya platzes nach. 
im rahmenprogramm mit der lecture mental mappings am 19. april um 19.00 uhr diskutieren expert_innen u.a. aus dem feld der architektur und der urbanistik die methodik der interventionen, deren politische dimensionen und geben einblicke in den speziellen urbanen rahmen der ukraine.

der workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators gemeinsam mit claudia bosse und studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1 schließt das programm ab, als rekonstruktion und überlagerung der vorgänge der urbanistischen geschichte von kiew mit wien entlang verschiedener orte an der U1.

der talk wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen. 

die präsentation der broschüre in between spaces linear city kharkiv 2017 zeigt ergebnisse des gleichnamigen workshops, der mit studierenden der TU Wien, der Lviv Politechnical National University und der O.M. Beketov University Kharkiv im juli 2017 in charkiw stattfand, mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien.

FOLLOWING THE TRACE ist teil der performativen forschung urban laboratory IDEAL PARADISE ukraine von claudia bosse in zusammenarbeit mit der ukrainischen architekturagentur urban curators. vor dem hintergrund verschiedener historischer, architektonischer und politischer voraussetzungen fragt es nach alternativen kollektiven und individuellen möglichkeiten der temporären nutzung von stadtraum und untersucht den urbanen raum zweier ukrainischer städte als möglichkeitsraum für choreographisches material und poetische subversionen.

 

POSTER

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Do
26
11:00
Einführung 264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL

Einführung

264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL 


Termin: 26-04-2018, 11:00–16:00 Uhr
Ort: (Lageplan) Tracing Spaces LAB, Nordwestbahnhof, Taborstraße 95/Ladestraße 1, A-1200 Wien 

 

Der Vienna International Busterminal (VIB) in Wien Erdberg ist als wichtiger Knotenpunkt Teil eines internationalen Netzwerkes aus Busverbindungen. Dieses lässt sich als weit verzweigte Verkehrsspinne, die sich über ganz Europa spannt und sogar weit darüber hinaus reicht darstellen. Über die Wege und Reisemotive seiner Nutzer_innen lassen sich hier Rückschlüsse über die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Realität Europas ziehen, aber auch ein Stück weit Phasen der Wiener Migrations- und Mobilitätsgeschichte nachzeichnen. So ist der privat vom Busunternehmen Blaguss betriebene Terminal bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 wichtiger Ankunfts- und Abfahrtsort für viele in Wien tätige Dienstleister_innen. Viele von ihnen stammen aus Ost- und Südosteuropa und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stadt am Laufen gehalten wird – unter ihnen Bauarbeiter_innen, Reinigungskräfte, Altenpfleger_innen, etc.

 

Der wichtigste Wiener Busterminal vermittelt heute einen improvisierten Eindruck, wie man ihn eher in einer osteuropäischen Stadt erwarten würde. Obwohl dieser Ort jährlich von etwa so vielen Menschen wie dem Salzburger Flughafen frequentiert wird, sah die Wiener Stadtplanung lange Zeit keinen Anlass über einen neuen Terminal nach zu denken. Nachdem sich am Vienna International Busterminal mit dem Fernbus-Boom (Flixbus) der letzten Jahre aber auch eine bedeutend kaufkräftigere Klientel tummelt, werden die Rufe nach einem angemessen gestalteten ‚Tor zur Stadt‘ wieder lauter.

 

Auf Basis einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung werden – bezogen auf den Terminal – zentrale räumliche Elemente, spezifische Raumqualitäten und -situationen aufgespürt, dargestellt und in architektonische Entwürfe übersetzt. Am Ende des Prozesses stehen großformatige und von Hand gezeichnete Assemblagen, die den Terminal als ein mehrdeutiges international vernetztes ‚Tor zur Stadt‘ erscheinen lassen.

 

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weitere Informationen im TISS

 

 
 
 
 
 
Thema
Di
10
21:00
Einladung zum Screening
Di, 10. April
21:00 - 01:00
FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien
 

Einladung zum Screening von

 

Explosion der Stille / Loveless / lG / The process

 

Termin: 10-04-2018, 21:00 Uhr
Ort: FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien

 

Explosion der Stille 
ist ein filmischer Essay von Claudia Bosse.
Gefördert von KÖR. Eine Produktion von theatercombinat.
Poster

Loveless // lG // The process
Die kurzen Dokus zeigen 3 Performances von Petra Condlová, Alexander Farkas, Laura Gnadke, Ada Gulyamdzhis, Yoko Rödel, Denise Roth, Robin Trézières, Marina Urosevic, die die Studierenden der TU Wien im Rahmen des künstlerischen Projekts „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“ im Jänner 2018 am Praterstern durchführten.
Poster


 

 
 
Ausstellung
Do
19
18:00
FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.
Do, 19. April
18:00 - 01:00
TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien
 

Ausstellung/Installation/Talk/Konzert

FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.


Eröffnung: 19.4.2018, 18:000 Uhr
Dauer: 19.–22.4.2018
Ort: TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien 

 

PROGRAMM

19. april 2018
18.00 uhr eröffnung
19.00 uhr lecture mental mappings
von anastasya ponomaryova/ urban curators kiew und claudia bosse
bis 22.00 uhr bar, drinks und diskussion

20. april 2018
20.30 uhr konzert the ukrainian rhapsody von günther auer in der installation
drinks
13–20.00 uhr workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators mit studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1

21. april 2018

18.00 uhr talk: wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation: tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen, wien

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präsentation: in between spaces linear city charkiv 2017
dokumentation des gleichnamigen workshops, der im juli 2017 in charkiv stattfand
mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien

 

 

FOLLOWING THE TRACE widmet sich urbanen interventionen im öffentlichen raum der ukraine, deren politischen dimensionen, sowie deren künstlerischen und sozialen visionen. für 4 tage präsentiert FOLLOWING THE TRACE 4 arbeiten als künstlerische mappings aus der ukraine von claudia bosse und günther auer in kooperation mit der kiewer architekturagentur urban curators in der TVFA-halle. 3 mehrmediale arbeiten, die 2017 in charkiw und kiew entstanden sind, ergreifen körper als medium von mappings: körper, die wasser von einer quelle durch eine stadt tragen und spuren hinterlassen. körper, die stimmen werden und in einer collage den gleichen ort unterschiedlich beschreiben. körper, die performativ den urbanen raums poetisch subvertieren. 
- die 5-kanal-video-installation fol<wbr class="" />lowing the trace of water folgt 5 bewohner_innen aus charkiw, beim tragen von trinkwasser von der quelle sarzhyn yar bis zu ihren wohnungen. die kamera folgt den zufälligen bekanntschaften, eröffnet intime beobachtungen anhand von persönlichen wegen durch den städtischen raum und bildet ein netzwerk durch die stadt.
- die audioinstallation when you stand still it is the best position in the city rekonstruiert vielstimmig 5 orte in kiew durch eine collage von raumwahrnehmungen zwischen maidan, dem kontraktova square, dem moskovska square, teremki und dem städtebaulichen entwicklungsgebiet obolon. narrationen urbaner wahrnehmungen, die zwischen politischen erinnerungen, gegenwärtigen beobachtungen und möglichkeiten räumlicher phantasien changieren. 
applied poetics in urban space versammelt audio- und video-fragmente einer serie von 6 choreografischen interventionen von claudia bosse mit 20 ukrainischen beteiligten an 5 orten in kiew entlang der u-bahn linie 2 an 6 tagen im mai 2017 zu einer filmischen collage.

das konzert ukrainian rhapsody spürt am 20. april um 20.30 uhr im einer noise-multichannel komposition dem untergrund des moskovskaya platzes nach. 
im rahmenprogramm mit der lecture mental mappings am 19. april um 19.00 uhr diskutieren expert_innen u.a. aus dem feld der architektur und der urbanistik die methodik der interventionen, deren politische dimensionen und geben einblicke in den speziellen urbanen rahmen der ukraine.

der workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators gemeinsam mit claudia bosse und studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1 schließt das programm ab, als rekonstruktion und überlagerung der vorgänge der urbanistischen geschichte von kiew mit wien entlang verschiedener orte an der U1.

der talk wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen. 

die präsentation der broschüre in between spaces linear city kharkiv 2017 zeigt ergebnisse des gleichnamigen workshops, der mit studierenden der TU Wien, der Lviv Politechnical National University und der O.M. Beketov University Kharkiv im juli 2017 in charkiw stattfand, mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien.

FOLLOWING THE TRACE ist teil der performativen forschung urban laboratory IDEAL PARADISE ukraine von claudia bosse in zusammenarbeit mit der ukrainischen architekturagentur urban curators. vor dem hintergrund verschiedener historischer, architektonischer und politischer voraussetzungen fragt es nach alternativen kollektiven und individuellen möglichkeiten der temporären nutzung von stadtraum und untersucht den urbanen raum zweier ukrainischer städte als möglichkeitsraum für choreographisches material und poetische subversionen.

 

POSTER

 

 
 
LVA Event
Do
26
11:00
Einführung 264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL

Einführung

264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL 


Termin: 26-04-2018, 11:00–16:00 Uhr
Ort: (Lageplan) Tracing Spaces LAB, Nordwestbahnhof, Taborstraße 95/Ladestraße 1, A-1200 Wien 

 

Der Vienna International Busterminal (VIB) in Wien Erdberg ist als wichtiger Knotenpunkt Teil eines internationalen Netzwerkes aus Busverbindungen. Dieses lässt sich als weit verzweigte Verkehrsspinne, die sich über ganz Europa spannt und sogar weit darüber hinaus reicht darstellen. Über die Wege und Reisemotive seiner Nutzer_innen lassen sich hier Rückschlüsse über die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Realität Europas ziehen, aber auch ein Stück weit Phasen der Wiener Migrations- und Mobilitätsgeschichte nachzeichnen. So ist der privat vom Busunternehmen Blaguss betriebene Terminal bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 wichtiger Ankunfts- und Abfahrtsort für viele in Wien tätige Dienstleister_innen. Viele von ihnen stammen aus Ost- und Südosteuropa und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stadt am Laufen gehalten wird – unter ihnen Bauarbeiter_innen, Reinigungskräfte, Altenpfleger_innen, etc.

 

Der wichtigste Wiener Busterminal vermittelt heute einen improvisierten Eindruck, wie man ihn eher in einer osteuropäischen Stadt erwarten würde. Obwohl dieser Ort jährlich von etwa so vielen Menschen wie dem Salzburger Flughafen frequentiert wird, sah die Wiener Stadtplanung lange Zeit keinen Anlass über einen neuen Terminal nach zu denken. Nachdem sich am Vienna International Busterminal mit dem Fernbus-Boom (Flixbus) der letzten Jahre aber auch eine bedeutend kaufkräftigere Klientel tummelt, werden die Rufe nach einem angemessen gestalteten ‚Tor zur Stadt‘ wieder lauter.

 

Auf Basis einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung werden – bezogen auf den Terminal – zentrale räumliche Elemente, spezifische Raumqualitäten und -situationen aufgespürt, dargestellt und in architektonische Entwürfe übersetzt. Am Ende des Prozesses stehen großformatige und von Hand gezeichnete Assemblagen, die den Terminal als ein mehrdeutiges international vernetztes ‚Tor zur Stadt‘ erscheinen lassen.

 

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11:00
Einführung 264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL

Einführung

264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL 


Termin: 26-04-2018, 11:00–16:00 Uhr
Ort: (Lageplan) Tracing Spaces LAB, Nordwestbahnhof, Taborstraße 95/Ladestraße 1, A-1200 Wien 

 

Der Vienna International Busterminal (VIB) in Wien Erdberg ist als wichtiger Knotenpunkt Teil eines internationalen Netzwerkes aus Busverbindungen. Dieses lässt sich als weit verzweigte Verkehrsspinne, die sich über ganz Europa spannt und sogar weit darüber hinaus reicht darstellen. Über die Wege und Reisemotive seiner Nutzer_innen lassen sich hier Rückschlüsse über die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Realität Europas ziehen, aber auch ein Stück weit Phasen der Wiener Migrations- und Mobilitätsgeschichte nachzeichnen. So ist der privat vom Busunternehmen Blaguss betriebene Terminal bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 wichtiger Ankunfts- und Abfahrtsort für viele in Wien tätige Dienstleister_innen. Viele von ihnen stammen aus Ost- und Südosteuropa und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stadt am Laufen gehalten wird – unter ihnen Bauarbeiter_innen, Reinigungskräfte, Altenpfleger_innen, etc.

 

Der wichtigste Wiener Busterminal vermittelt heute einen improvisierten Eindruck, wie man ihn eher in einer osteuropäischen Stadt erwarten würde. Obwohl dieser Ort jährlich von etwa so vielen Menschen wie dem Salzburger Flughafen frequentiert wird, sah die Wiener Stadtplanung lange Zeit keinen Anlass über einen neuen Terminal nach zu denken. Nachdem sich am Vienna International Busterminal mit dem Fernbus-Boom (Flixbus) der letzten Jahre aber auch eine bedeutend kaufkräftigere Klientel tummelt, werden die Rufe nach einem angemessen gestalteten ‚Tor zur Stadt‘ wieder lauter.

 

Auf Basis einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung werden – bezogen auf den Terminal – zentrale räumliche Elemente, spezifische Raumqualitäten und -situationen aufgespürt, dargestellt und in architektonische Entwürfe übersetzt. Am Ende des Prozesses stehen großformatige und von Hand gezeichnete Assemblagen, die den Terminal als ein mehrdeutiges international vernetztes ‚Tor zur Stadt‘ erscheinen lassen.

 

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Ausstellung
Do
19
18:00
FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.
Do, 19. April
18:00 - 01:00
TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien
 

Ausstellung/Installation/Talk/Konzert

FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.


Eröffnung: 19.4.2018, 18:000 Uhr
Dauer: 19.–22.4.2018
Ort: TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien 

 

PROGRAMM

19. april 2018
18.00 uhr eröffnung
19.00 uhr lecture mental mappings
von anastasya ponomaryova/ urban curators kiew und claudia bosse
bis 22.00 uhr bar, drinks und diskussion

20. april 2018
20.30 uhr konzert the ukrainian rhapsody von günther auer in der installation
drinks
13–20.00 uhr workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators mit studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1

21. april 2018

18.00 uhr talk: wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation: tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen, wien

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präsentation: in between spaces linear city charkiv 2017
dokumentation des gleichnamigen workshops, der im juli 2017 in charkiv stattfand
mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien

 

 

FOLLOWING THE TRACE widmet sich urbanen interventionen im öffentlichen raum der ukraine, deren politischen dimensionen, sowie deren künstlerischen und sozialen visionen. für 4 tage präsentiert FOLLOWING THE TRACE 4 arbeiten als künstlerische mappings aus der ukraine von claudia bosse und günther auer in kooperation mit der kiewer architekturagentur urban curators in der TVFA-halle. 3 mehrmediale arbeiten, die 2017 in charkiw und kiew entstanden sind, ergreifen körper als medium von mappings: körper, die wasser von einer quelle durch eine stadt tragen und spuren hinterlassen. körper, die stimmen werden und in einer collage den gleichen ort unterschiedlich beschreiben. körper, die performativ den urbanen raums poetisch subvertieren. 
- die 5-kanal-video-installation fol<wbr class="" />lowing the trace of water folgt 5 bewohner_innen aus charkiw, beim tragen von trinkwasser von der quelle sarzhyn yar bis zu ihren wohnungen. die kamera folgt den zufälligen bekanntschaften, eröffnet intime beobachtungen anhand von persönlichen wegen durch den städtischen raum und bildet ein netzwerk durch die stadt.
- die audioinstallation when you stand still it is the best position in the city rekonstruiert vielstimmig 5 orte in kiew durch eine collage von raumwahrnehmungen zwischen maidan, dem kontraktova square, dem moskovska square, teremki und dem städtebaulichen entwicklungsgebiet obolon. narrationen urbaner wahrnehmungen, die zwischen politischen erinnerungen, gegenwärtigen beobachtungen und möglichkeiten räumlicher phantasien changieren. 
applied poetics in urban space versammelt audio- und video-fragmente einer serie von 6 choreografischen interventionen von claudia bosse mit 20 ukrainischen beteiligten an 5 orten in kiew entlang der u-bahn linie 2 an 6 tagen im mai 2017 zu einer filmischen collage.

das konzert ukrainian rhapsody spürt am 20. april um 20.30 uhr im einer noise-multichannel komposition dem untergrund des moskovskaya platzes nach. 
im rahmenprogramm mit der lecture mental mappings am 19. april um 19.00 uhr diskutieren expert_innen u.a. aus dem feld der architektur und der urbanistik die methodik der interventionen, deren politische dimensionen und geben einblicke in den speziellen urbanen rahmen der ukraine.

der workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators gemeinsam mit claudia bosse und studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1 schließt das programm ab, als rekonstruktion und überlagerung der vorgänge der urbanistischen geschichte von kiew mit wien entlang verschiedener orte an der U1.

der talk wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen. 

die präsentation der broschüre in between spaces linear city kharkiv 2017 zeigt ergebnisse des gleichnamigen workshops, der mit studierenden der TU Wien, der Lviv Politechnical National University und der O.M. Beketov University Kharkiv im juli 2017 in charkiw stattfand, mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien.

FOLLOWING THE TRACE ist teil der performativen forschung urban laboratory IDEAL PARADISE ukraine von claudia bosse in zusammenarbeit mit der ukrainischen architekturagentur urban curators. vor dem hintergrund verschiedener historischer, architektonischer und politischer voraussetzungen fragt es nach alternativen kollektiven und individuellen möglichkeiten der temporären nutzung von stadtraum und untersucht den urbanen raum zweier ukrainischer städte als möglichkeitsraum für choreographisches material und poetische subversionen.

 

POSTER

 

 
 
 


 
Thema
Di
10
21:00
Einladung zum Screening
Di, 10. April
21:00 - 01:00
FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien
 

Einladung zum Screening von

 

Explosion der Stille / Loveless / lG / The process

 

Termin: 10-04-2018, 21:00 Uhr
Ort: FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien

 

Explosion der Stille 
ist ein filmischer Essay von Claudia Bosse.
Gefördert von KÖR. Eine Produktion von theatercombinat.
Poster

Loveless // lG // The process
Die kurzen Dokus zeigen 3 Performances von Petra Condlová, Alexander Farkas, Laura Gnadke, Ada Gulyamdzhis, Yoko Rödel, Denise Roth, Robin Trézières, Marina Urosevic, die die Studierenden der TU Wien im Rahmen des künstlerischen Projekts „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“ im Jänner 2018 am Praterstern durchführten.
Poster


 

 
 
 


 
 
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