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LVA Event
So
1
15:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.144) „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“
So, 1. Oktober
15:00 - 01:00
Votivpark, 1090 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
„Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“



Termin: 1. Oktober 2017, 15:00 Uhr
Ort: Votivpark, 1090 Wien

 

Dieses künstlerische Projekt bietet eine Einführung in künstlerisches Denken und Handeln anhand der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Performance und ihrer gesellschaftspolitischen Dimension, insbesondere in Bezug auf den urbanen Raum.

Als Antwort auf die Teilnahme an der Performance von Claudia Bosse „Explosion der Stille“ (1.10.-19.10.2017) werden die StudentInnen selbst kleine „Gesten“ im Sinne von „Silllegung“ entwickeln und dafür jeweils den passenden Kontext/ Ort in Wien suchen. 

 

weitere Informationen im TISS


 
Termine:

Workshop: Sonntag, 1. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Einführung: Donnerstag 5. Oktober, um 10:00 -13:00, Karlsgasse 13, 1. Stock, SR 264/1
Workshop: Sonntag, 8. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Workshop: Dienstag, 17. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien
Workshop: Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien

Dauer: jeweils circa 3 Stunden


(Image: 
Performance / G20-Gipfel Hamburg, 5.7.2017; Foto: Barbara Holub)

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Di
3
12:00
Einführung Modul Visuelle Kultur
Di, 3. Oktober
12:00 - 00:00
SR264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13, 1040 Wien
 

Einführung

MODUL VISUELLE KULTUR

Termin: 3. Oktober 2017, 12:00–14:00 Uhr
Ort: SR264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13, 1040 Wien

 

Das Modulprogramm 2017/18 beschäftigt sich mit 'Bau-Kapital' als Teil einer globalen Entwicklung, in der Entscheidungen über unser gesellschaftliches Zusammensein, über städtische Bauvorhaben und Infrastrukturen immer mehr zur Domäne von Finanzinstitutionen und Beratungsunternehmen werden. Mit welchen kulturellen Referenzen, Technologien und Spekulationen ist Architektur in dieser Entwicklung beteiligt? Und welche Art von Kultur entsteht, wenn die gebaute Umwelt nicht nur ein Behälter für die Produktion von Waren, sondern selbst eine investitionsreiche Ware ist?

Das Spektrum der in den Vorlesungen und Übungen des Moduls behandelten Themenfelder reicht von neuen Entwicklungen einer postkapitalistischen Baukultur bis zur Erwirtschaftung von finanziellem, sozialem und affektivem Kapital durch Stadtprojekte, und von der philosophischen Dimension des Gewinnstrebens bis zur Frage von kapitalem Einfluss in Kunst und Medien.

Zentaler Teil des diesjährigen Modulprogramms ist ein von den Lehrenden gemeinsam angeleitetes Projekt mit dem Titel: THE PLATFORM CITY: Disruptive Technologies, Innovation Hubs and the Passion Economy.

 

weitere Informationen: visuelle-kultur.net

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Di
10
11:00
Einführung Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Di, 10. Oktober
11:00 - 01:00
Audi Max, Getreidemarkt 9
 

Einführung

Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)

Termin: 10. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Audi Max, Getreidemarkt 9

 

An dieser LVA können ausschließlich regulär inskripierte, ordentliche Studierende der Studienrichtung Architektur teilnehmen, da nur eine begrenzte Anzahl an Übungsplätzen zur Verfügung steht!

 

Studierenden anderer Studienrichtungen, MitbelegerInnen und a.o. Studierenden sowie ERASMUS-Studierenden empfehlen wir daher, auf die LVA Nr. 264.124 "Beobachtendes Zeichnen 1", LVA Nr. 264.101 "Konstruktives räumliches Skizzieren 1" oder LVA Nr. 264.122 "Subjektive Räume/Raumutopien" auszuweichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Mi
11
10:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2 (264.148)
Mi, 11. Oktober
10:00 - 01:00
Besprechungsraum Galerie, Argentinierstrasse 8, 1040 Wien
 

Einführung

Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
Art in Changing Environments / Kunst in einer sich verändernden Umwelt 


Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 Uhr
Ort: Besprechungsraum Galerie, Argentinierstrasse 8, 1040 Wien

 

Erstes Gesetz der Ökologie ist, dass alles mit allem verbunden ist (Barry Commoner). Migration aufgrund von Klimawandel, Hurrikans und ihre Repräsentationen, apokalyptische Narrative und optimistische Projekte, verschwindende Städte, Pilze am Ende der Welt und Raubvögel in Erzminen. KünstlerInnen setzen sich mit diesen ökologischen Veränderungen auseinander. Ihre Arbeit steht oft an der Schwelle zu Aktivismus, und AktivistInnen bedienen sich künstlerischer Strategien. Aufgrund sich verändernder ökologischer Landschaften stellen wir im Seminar die Frage nach verschiedenen Prozessen, die Veränderungen auslösen und analysieren solidarische, reaktive und kritische Herangehensweisen von KünstlerInnen, ArchitektInnen, AktivistInnen und TheoretikerInnen.

 

Im Mittelpunkt stehen konkrete räumliche Veränderungen, die mit ökologischen Krisen, Katastrophen, aber auch mit neuen Verbindungen einher gehen. Wer sind die AkteurInnen und wer ist von den Auswirkungen betroffen? Nach Judith Butler kann das nicht immer voneinander getrennt betrachtet werden - schon gar nicht nach ökologischen Gesichtspunkten. Jedenfalls wollen wir diesen komplexen Verhältnissen nachgehen und sie in kritischen Recherchen und Projekten festhalten.

 

weitere Informationen im TISS

 

(Image: Leila in the Reindeer Dress © Cooper & Gorfer)

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Di
17
11:00
Einführung Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie (264.152)
Di, 17. Oktober
11:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
OpenArchitecture

 

Termin: 17. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

Die rasante Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre hat nicht nur unseren Alltag entscheidend verändert, sondern auch begonnen, die Bedingungen der Architekturproduktion grundlegend umzugestalten. Anstelle von klar zugeordneten Rollen und Aufgabenstellungen gewinnen in der Durchführung architektonische Projekte flexible Zusammenschlüsse, die sich auf einen Pool an virtuell erreichbare Ressourcen stützen, zunehmend an Bedeutung.

 

Das betrifft zum einen die Frage der Initiierung und Finanzierung von Projekten (z.b. Crowdfunding in allen seinen Varianten) aber auch die Frage der Gestaltung von Architektur selbst: OpenArchitecture beschreibt hier einen Prozess, in dem nicht nur innerhalb einer geschlossenen Gruppe an einem Entwurf gearbeitet wird, sondern über die Nutzung neuer Interaktionsplattformen eine Vielzahl an Betroffenen und Interessierten Eingaben machen, Veränderungen vornehmen und so an der Gestaltung des 'architektonischen Produkts' mitwirken kann.

 

Das  Schlagwort 'Massenkreativität' verspricht hier für die einen ein neues Zeitalter an Beteiligungsmöglichkeiten, für andere verkündet es das drohende Ende des Berufsstands der Architekt/inn/en. Neben der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das zukünftige Betätigungsfeld des Architekten/der Architektin, wollen wir uns in diesem Wahlseminar insbesondere den gesellschaftspolitischen Dimensionen von OpenArchitecture widmen: Inwiefern können diese Entwicklungen der Crowd-Beteiligung ein neues Kapitel der Demokratisierung in der Produktion von Raum einläuten? Oder handelt es sich hier vielmehr um eine neue Welle des Outsourcing, in der Kosten und Risiken immer weiter auf die Allgemeinheit abgewälzt werden?

 

weitere Informationen im TISS

(Image: Imagining the Low Line, New York, 2012 (crowdfunded Prototyp))

 

 
 
LVA Event
Di
17
16:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung (264.072)
Di, 17. Oktober
16:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

Wahlseminar Kunst und Gestaltung 
Andere Märkte: Die Architektur der informellen Ökonomie 


Termin: 17. Oktober 2017, 16:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

In seinem im März 1967 gehaltenen und posthum publizierten Vortrag "Andere Räume" ("Des espaces autres") erörterte Michel Foucault, wie Raum in unserem Zeitalter immer mehr die Form von Beziehungen zwischen Schauplätzen angenommen hat. Er stellte fest, dass in unserer Erfahrungswelt Kontinuität und Dauer von einem ständigen Verbindung-Schaffen verdrängt wurden. An die Stelle klarer Raumprogramme sind instabile Gelegenheitsstrukturen getreten. In jedem von uns benutzten Raum sind so immer auch andere Räume eingelagert - Schattengebilde, Sonderzonen, Ausweichgebiete, Grauräume, Neuland. Vor dem Hintergrund der ökonomischen, politischen und technologischen Umbrüche unserer Zeit wollen wir uns im Wintersemester 2017/18 mit einem ausgewählten Beispiel solcher "anderer Räume" beschäftigen: Mit der Vielfalt informeller Märkte, die im Zuge der globalen Ökonomie entstanden sind.

Vom internationalen Kofferhandel bis zum "wilden" Straßenverkauf, von Untergrund-Märkten bis zu Schwarzmarkt-Arealen, und von alternativen Ökonomien bis zu metropolitanen Hipster-Basaren: Informelle Märkte sind Schauplätze im urbanen Gewebe, an denen nicht nur Waren außerhalb der Norm gehandelt werden, sondern auch Bilder, Gedanken und Werte zwischen unterschiedlichen Welten zirkulieren. Im Seminar setzen wir uns gezielt mit diesen Schauplätzen auseinander, indem wir ihre räumlichen Strukturen, sozialen Milieus und politischen Konditionen untersuchen: Wie funktioniert ein informeller Markt? Welche Akteure spielen eine Rolle? In welchen Räumen findet Schleichhandel statt und wie gestaltet sich das Umfeld eines solchen Marktes? Wie verhält sich dieser Handel zur "geregelten" kapitalistischen Marktökonomie und deren Anspruch auf Raum? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Gefüge? Auf diesen Einstiegsfragen aufbauend widmen wir uns den unterschiedlichen Ausprägungen informeller Ökonomie, indem wir zum einen konkrete Schauplätze besprechen und zum anderen ausgewählte Literatur gemeinsam diskutieren.


Anhand von Literaturstudium, Diskussionen, eigenständigen Recherchen und individuell verfassten Seminararbeiten wollen wir uns in dieser Lehrveranstaltung ein besseres Verständnis der weltumspannenden Geographie dieser neuartigen und extremen räumlichen Konfigurationen der informellen Ökonomie erarbeiten. Als Basis dienen uns dabei Schlüsseltexte von AutorInnen wie Saskia Sassen, Mike Davis oder Teddy Cruz sowie Ergebnisse des am Institut für Kunst und Gestaltung selbst durchgeführten langjährigen Forschungsprojekts Informal Market Worlds. 

 

weitere Informationen im TISS

 

(Image: Smorgasburg, Brooklyn, New York, 2014)

 

 
 
 
 
 
LVA Event
So
1
15:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.144) „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“
So, 1. Oktober
15:00 - 01:00
Votivpark, 1090 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
„Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“



Termin: 1. Oktober 2017, 15:00 Uhr
Ort: Votivpark, 1090 Wien

 

Dieses künstlerische Projekt bietet eine Einführung in künstlerisches Denken und Handeln anhand der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Performance und ihrer gesellschaftspolitischen Dimension, insbesondere in Bezug auf den urbanen Raum.

Als Antwort auf die Teilnahme an der Performance von Claudia Bosse „Explosion der Stille“ (1.10.-19.10.2017) werden die StudentInnen selbst kleine „Gesten“ im Sinne von „Silllegung“ entwickeln und dafür jeweils den passenden Kontext/ Ort in Wien suchen. 

 

weitere Informationen im TISS


 
Termine:

Workshop: Sonntag, 1. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Einführung: Donnerstag 5. Oktober, um 10:00 -13:00, Karlsgasse 13, 1. Stock, SR 264/1
Workshop: Sonntag, 8. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Workshop: Dienstag, 17. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien
Workshop: Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien

Dauer: jeweils circa 3 Stunden


(Image: 
Performance / G20-Gipfel Hamburg, 5.7.2017; Foto: Barbara Holub)

 

 
 
LVA Event
Di
3
12:00
Einführung Modul Visuelle Kultur
Di, 3. Oktober
12:00 - 00:00
SR264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13, 1040 Wien
 

Einführung

MODUL VISUELLE KULTUR

Termin: 3. Oktober 2017, 12:00–14:00 Uhr
Ort: SR264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13, 1040 Wien

 

Das Modulprogramm 2017/18 beschäftigt sich mit 'Bau-Kapital' als Teil einer globalen Entwicklung, in der Entscheidungen über unser gesellschaftliches Zusammensein, über städtische Bauvorhaben und Infrastrukturen immer mehr zur Domäne von Finanzinstitutionen und Beratungsunternehmen werden. Mit welchen kulturellen Referenzen, Technologien und Spekulationen ist Architektur in dieser Entwicklung beteiligt? Und welche Art von Kultur entsteht, wenn die gebaute Umwelt nicht nur ein Behälter für die Produktion von Waren, sondern selbst eine investitionsreiche Ware ist?

Das Spektrum der in den Vorlesungen und Übungen des Moduls behandelten Themenfelder reicht von neuen Entwicklungen einer postkapitalistischen Baukultur bis zur Erwirtschaftung von finanziellem, sozialem und affektivem Kapital durch Stadtprojekte, und von der philosophischen Dimension des Gewinnstrebens bis zur Frage von kapitalem Einfluss in Kunst und Medien.

Zentaler Teil des diesjährigen Modulprogramms ist ein von den Lehrenden gemeinsam angeleitetes Projekt mit dem Titel: THE PLATFORM CITY: Disruptive Technologies, Innovation Hubs and the Passion Economy.

 

weitere Informationen: visuelle-kultur.net

 

 
 
LVA Event
Di
10
11:00
Einführung Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Di, 10. Oktober
11:00 - 01:00
Audi Max, Getreidemarkt 9
 

Einführung

Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)

Termin: 10. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Audi Max, Getreidemarkt 9

 

An dieser LVA können ausschließlich regulär inskripierte, ordentliche Studierende der Studienrichtung Architektur teilnehmen, da nur eine begrenzte Anzahl an Übungsplätzen zur Verfügung steht!

 

Studierenden anderer Studienrichtungen, MitbelegerInnen und a.o. Studierenden sowie ERASMUS-Studierenden empfehlen wir daher, auf die LVA Nr. 264.124 "Beobachtendes Zeichnen 1", LVA Nr. 264.101 "Konstruktives räumliches Skizzieren 1" oder LVA Nr. 264.122 "Subjektive Räume/Raumutopien" auszuweichen.

 

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LVA Event
Mi
11
10:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2 (264.148)
Mi, 11. Oktober
10:00 - 01:00
Besprechungsraum Galerie, Argentinierstrasse 8, 1040 Wien
 

Einführung

Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
Art in Changing Environments / Kunst in einer sich verändernden Umwelt 


Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 Uhr
Ort: Besprechungsraum Galerie, Argentinierstrasse 8, 1040 Wien

 

Erstes Gesetz der Ökologie ist, dass alles mit allem verbunden ist (Barry Commoner). Migration aufgrund von Klimawandel, Hurrikans und ihre Repräsentationen, apokalyptische Narrative und optimistische Projekte, verschwindende Städte, Pilze am Ende der Welt und Raubvögel in Erzminen. KünstlerInnen setzen sich mit diesen ökologischen Veränderungen auseinander. Ihre Arbeit steht oft an der Schwelle zu Aktivismus, und AktivistInnen bedienen sich künstlerischer Strategien. Aufgrund sich verändernder ökologischer Landschaften stellen wir im Seminar die Frage nach verschiedenen Prozessen, die Veränderungen auslösen und analysieren solidarische, reaktive und kritische Herangehensweisen von KünstlerInnen, ArchitektInnen, AktivistInnen und TheoretikerInnen.

 

Im Mittelpunkt stehen konkrete räumliche Veränderungen, die mit ökologischen Krisen, Katastrophen, aber auch mit neuen Verbindungen einher gehen. Wer sind die AkteurInnen und wer ist von den Auswirkungen betroffen? Nach Judith Butler kann das nicht immer voneinander getrennt betrachtet werden - schon gar nicht nach ökologischen Gesichtspunkten. Jedenfalls wollen wir diesen komplexen Verhältnissen nachgehen und sie in kritischen Recherchen und Projekten festhalten.

 

weitere Informationen im TISS

 

(Image: Leila in the Reindeer Dress © Cooper & Gorfer)

 

 
 
LVA Event
Di
17
11:00
Einführung Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie (264.152)
Di, 17. Oktober
11:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
OpenArchitecture

 

Termin: 17. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

Die rasante Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre hat nicht nur unseren Alltag entscheidend verändert, sondern auch begonnen, die Bedingungen der Architekturproduktion grundlegend umzugestalten. Anstelle von klar zugeordneten Rollen und Aufgabenstellungen gewinnen in der Durchführung architektonische Projekte flexible Zusammenschlüsse, die sich auf einen Pool an virtuell erreichbare Ressourcen stützen, zunehmend an Bedeutung.

 

Das betrifft zum einen die Frage der Initiierung und Finanzierung von Projekten (z.b. Crowdfunding in allen seinen Varianten) aber auch die Frage der Gestaltung von Architektur selbst: OpenArchitecture beschreibt hier einen Prozess, in dem nicht nur innerhalb einer geschlossenen Gruppe an einem Entwurf gearbeitet wird, sondern über die Nutzung neuer Interaktionsplattformen eine Vielzahl an Betroffenen und Interessierten Eingaben machen, Veränderungen vornehmen und so an der Gestaltung des 'architektonischen Produkts' mitwirken kann.

 

Das  Schlagwort 'Massenkreativität' verspricht hier für die einen ein neues Zeitalter an Beteiligungsmöglichkeiten, für andere verkündet es das drohende Ende des Berufsstands der Architekt/inn/en. Neben der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das zukünftige Betätigungsfeld des Architekten/der Architektin, wollen wir uns in diesem Wahlseminar insbesondere den gesellschaftspolitischen Dimensionen von OpenArchitecture widmen: Inwiefern können diese Entwicklungen der Crowd-Beteiligung ein neues Kapitel der Demokratisierung in der Produktion von Raum einläuten? Oder handelt es sich hier vielmehr um eine neue Welle des Outsourcing, in der Kosten und Risiken immer weiter auf die Allgemeinheit abgewälzt werden?

 

weitere Informationen im TISS

(Image: Imagining the Low Line, New York, 2012 (crowdfunded Prototyp))

 

 
 
LVA Event
Di
17
16:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung (264.072)
Di, 17. Oktober
16:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

Wahlseminar Kunst und Gestaltung 
Andere Märkte: Die Architektur der informellen Ökonomie 


Termin: 17. Oktober 2017, 16:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

In seinem im März 1967 gehaltenen und posthum publizierten Vortrag "Andere Räume" ("Des espaces autres") erörterte Michel Foucault, wie Raum in unserem Zeitalter immer mehr die Form von Beziehungen zwischen Schauplätzen angenommen hat. Er stellte fest, dass in unserer Erfahrungswelt Kontinuität und Dauer von einem ständigen Verbindung-Schaffen verdrängt wurden. An die Stelle klarer Raumprogramme sind instabile Gelegenheitsstrukturen getreten. In jedem von uns benutzten Raum sind so immer auch andere Räume eingelagert - Schattengebilde, Sonderzonen, Ausweichgebiete, Grauräume, Neuland. Vor dem Hintergrund der ökonomischen, politischen und technologischen Umbrüche unserer Zeit wollen wir uns im Wintersemester 2017/18 mit einem ausgewählten Beispiel solcher "anderer Räume" beschäftigen: Mit der Vielfalt informeller Märkte, die im Zuge der globalen Ökonomie entstanden sind.

Vom internationalen Kofferhandel bis zum "wilden" Straßenverkauf, von Untergrund-Märkten bis zu Schwarzmarkt-Arealen, und von alternativen Ökonomien bis zu metropolitanen Hipster-Basaren: Informelle Märkte sind Schauplätze im urbanen Gewebe, an denen nicht nur Waren außerhalb der Norm gehandelt werden, sondern auch Bilder, Gedanken und Werte zwischen unterschiedlichen Welten zirkulieren. Im Seminar setzen wir uns gezielt mit diesen Schauplätzen auseinander, indem wir ihre räumlichen Strukturen, sozialen Milieus und politischen Konditionen untersuchen: Wie funktioniert ein informeller Markt? Welche Akteure spielen eine Rolle? In welchen Räumen findet Schleichhandel statt und wie gestaltet sich das Umfeld eines solchen Marktes? Wie verhält sich dieser Handel zur "geregelten" kapitalistischen Marktökonomie und deren Anspruch auf Raum? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Gefüge? Auf diesen Einstiegsfragen aufbauend widmen wir uns den unterschiedlichen Ausprägungen informeller Ökonomie, indem wir zum einen konkrete Schauplätze besprechen und zum anderen ausgewählte Literatur gemeinsam diskutieren.


Anhand von Literaturstudium, Diskussionen, eigenständigen Recherchen und individuell verfassten Seminararbeiten wollen wir uns in dieser Lehrveranstaltung ein besseres Verständnis der weltumspannenden Geographie dieser neuartigen und extremen räumlichen Konfigurationen der informellen Ökonomie erarbeiten. Als Basis dienen uns dabei Schlüsseltexte von AutorInnen wie Saskia Sassen, Mike Davis oder Teddy Cruz sowie Ergebnisse des am Institut für Kunst und Gestaltung selbst durchgeführten langjährigen Forschungsprojekts Informal Market Worlds. 

 

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(Image: Smorgasburg, Brooklyn, New York, 2014)

 

 
 


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LVA Event
So
1
15:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.144) „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“
So, 1. Oktober
15:00 - 01:00
Votivpark, 1090 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
„Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“



Termin: 1. Oktober 2017, 15:00 Uhr
Ort: Votivpark, 1090 Wien

 

Dieses künstlerische Projekt bietet eine Einführung in künstlerisches Denken und Handeln anhand der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Performance und ihrer gesellschaftspolitischen Dimension, insbesondere in Bezug auf den urbanen Raum.

Als Antwort auf die Teilnahme an der Performance von Claudia Bosse „Explosion der Stille“ (1.10.-19.10.2017) werden die StudentInnen selbst kleine „Gesten“ im Sinne von „Silllegung“ entwickeln und dafür jeweils den passenden Kontext/ Ort in Wien suchen. 

 

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Termine:

Workshop: Sonntag, 1. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Einführung: Donnerstag 5. Oktober, um 10:00 -13:00, Karlsgasse 13, 1. Stock, SR 264/1
Workshop: Sonntag, 8. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Workshop: Dienstag, 17. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien
Workshop: Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien

Dauer: jeweils circa 3 Stunden


(Image: 
Performance / G20-Gipfel Hamburg, 5.7.2017; Foto: Barbara Holub)

 

 
 
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Di
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Einführung Modul Visuelle Kultur
Di, 3. Oktober
12:00 - 00:00
SR264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13, 1040 Wien
 

Einführung

MODUL VISUELLE KULTUR

Termin: 3. Oktober 2017, 12:00–14:00 Uhr
Ort: SR264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13, 1040 Wien

 

Das Modulprogramm 2017/18 beschäftigt sich mit 'Bau-Kapital' als Teil einer globalen Entwicklung, in der Entscheidungen über unser gesellschaftliches Zusammensein, über städtische Bauvorhaben und Infrastrukturen immer mehr zur Domäne von Finanzinstitutionen und Beratungsunternehmen werden. Mit welchen kulturellen Referenzen, Technologien und Spekulationen ist Architektur in dieser Entwicklung beteiligt? Und welche Art von Kultur entsteht, wenn die gebaute Umwelt nicht nur ein Behälter für die Produktion von Waren, sondern selbst eine investitionsreiche Ware ist?

Das Spektrum der in den Vorlesungen und Übungen des Moduls behandelten Themenfelder reicht von neuen Entwicklungen einer postkapitalistischen Baukultur bis zur Erwirtschaftung von finanziellem, sozialem und affektivem Kapital durch Stadtprojekte, und von der philosophischen Dimension des Gewinnstrebens bis zur Frage von kapitalem Einfluss in Kunst und Medien.

Zentaler Teil des diesjährigen Modulprogramms ist ein von den Lehrenden gemeinsam angeleitetes Projekt mit dem Titel: THE PLATFORM CITY: Disruptive Technologies, Innovation Hubs and the Passion Economy.

 

weitere Informationen: visuelle-kultur.net

 

 
 
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Di
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11:00
Einführung Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Di, 10. Oktober
11:00 - 01:00
Audi Max, Getreidemarkt 9
 

Einführung

Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)

Termin: 10. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Audi Max, Getreidemarkt 9

 

An dieser LVA können ausschließlich regulär inskripierte, ordentliche Studierende der Studienrichtung Architektur teilnehmen, da nur eine begrenzte Anzahl an Übungsplätzen zur Verfügung steht!

 

Studierenden anderer Studienrichtungen, MitbelegerInnen und a.o. Studierenden sowie ERASMUS-Studierenden empfehlen wir daher, auf die LVA Nr. 264.124 "Beobachtendes Zeichnen 1", LVA Nr. 264.101 "Konstruktives räumliches Skizzieren 1" oder LVA Nr. 264.122 "Subjektive Räume/Raumutopien" auszuweichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 
LVA Event
Mi
11
10:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2 (264.148)
Mi, 11. Oktober
10:00 - 01:00
Besprechungsraum Galerie, Argentinierstrasse 8, 1040 Wien
 

Einführung

Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
Art in Changing Environments / Kunst in einer sich verändernden Umwelt 


Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 Uhr
Ort: Besprechungsraum Galerie, Argentinierstrasse 8, 1040 Wien

 

Erstes Gesetz der Ökologie ist, dass alles mit allem verbunden ist (Barry Commoner). Migration aufgrund von Klimawandel, Hurrikans und ihre Repräsentationen, apokalyptische Narrative und optimistische Projekte, verschwindende Städte, Pilze am Ende der Welt und Raubvögel in Erzminen. KünstlerInnen setzen sich mit diesen ökologischen Veränderungen auseinander. Ihre Arbeit steht oft an der Schwelle zu Aktivismus, und AktivistInnen bedienen sich künstlerischer Strategien. Aufgrund sich verändernder ökologischer Landschaften stellen wir im Seminar die Frage nach verschiedenen Prozessen, die Veränderungen auslösen und analysieren solidarische, reaktive und kritische Herangehensweisen von KünstlerInnen, ArchitektInnen, AktivistInnen und TheoretikerInnen.

 

Im Mittelpunkt stehen konkrete räumliche Veränderungen, die mit ökologischen Krisen, Katastrophen, aber auch mit neuen Verbindungen einher gehen. Wer sind die AkteurInnen und wer ist von den Auswirkungen betroffen? Nach Judith Butler kann das nicht immer voneinander getrennt betrachtet werden - schon gar nicht nach ökologischen Gesichtspunkten. Jedenfalls wollen wir diesen komplexen Verhältnissen nachgehen und sie in kritischen Recherchen und Projekten festhalten.

 

weitere Informationen im TISS

 

(Image: Leila in the Reindeer Dress © Cooper & Gorfer)

 

 
 
LVA Event
Di
17
11:00
Einführung Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie (264.152)
Di, 17. Oktober
11:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
OpenArchitecture

 

Termin: 17. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

Die rasante Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre hat nicht nur unseren Alltag entscheidend verändert, sondern auch begonnen, die Bedingungen der Architekturproduktion grundlegend umzugestalten. Anstelle von klar zugeordneten Rollen und Aufgabenstellungen gewinnen in der Durchführung architektonische Projekte flexible Zusammenschlüsse, die sich auf einen Pool an virtuell erreichbare Ressourcen stützen, zunehmend an Bedeutung.

 

Das betrifft zum einen die Frage der Initiierung und Finanzierung von Projekten (z.b. Crowdfunding in allen seinen Varianten) aber auch die Frage der Gestaltung von Architektur selbst: OpenArchitecture beschreibt hier einen Prozess, in dem nicht nur innerhalb einer geschlossenen Gruppe an einem Entwurf gearbeitet wird, sondern über die Nutzung neuer Interaktionsplattformen eine Vielzahl an Betroffenen und Interessierten Eingaben machen, Veränderungen vornehmen und so an der Gestaltung des 'architektonischen Produkts' mitwirken kann.

 

Das  Schlagwort 'Massenkreativität' verspricht hier für die einen ein neues Zeitalter an Beteiligungsmöglichkeiten, für andere verkündet es das drohende Ende des Berufsstands der Architekt/inn/en. Neben der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das zukünftige Betätigungsfeld des Architekten/der Architektin, wollen wir uns in diesem Wahlseminar insbesondere den gesellschaftspolitischen Dimensionen von OpenArchitecture widmen: Inwiefern können diese Entwicklungen der Crowd-Beteiligung ein neues Kapitel der Demokratisierung in der Produktion von Raum einläuten? Oder handelt es sich hier vielmehr um eine neue Welle des Outsourcing, in der Kosten und Risiken immer weiter auf die Allgemeinheit abgewälzt werden?

 

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(Image: Imagining the Low Line, New York, 2012 (crowdfunded Prototyp))

 

 
 
LVA Event
Di
17
16:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung (264.072)
Di, 17. Oktober
16:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

Wahlseminar Kunst und Gestaltung 
Andere Märkte: Die Architektur der informellen Ökonomie 


Termin: 17. Oktober 2017, 16:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

In seinem im März 1967 gehaltenen und posthum publizierten Vortrag "Andere Räume" ("Des espaces autres") erörterte Michel Foucault, wie Raum in unserem Zeitalter immer mehr die Form von Beziehungen zwischen Schauplätzen angenommen hat. Er stellte fest, dass in unserer Erfahrungswelt Kontinuität und Dauer von einem ständigen Verbindung-Schaffen verdrängt wurden. An die Stelle klarer Raumprogramme sind instabile Gelegenheitsstrukturen getreten. In jedem von uns benutzten Raum sind so immer auch andere Räume eingelagert - Schattengebilde, Sonderzonen, Ausweichgebiete, Grauräume, Neuland. Vor dem Hintergrund der ökonomischen, politischen und technologischen Umbrüche unserer Zeit wollen wir uns im Wintersemester 2017/18 mit einem ausgewählten Beispiel solcher "anderer Räume" beschäftigen: Mit der Vielfalt informeller Märkte, die im Zuge der globalen Ökonomie entstanden sind.

Vom internationalen Kofferhandel bis zum "wilden" Straßenverkauf, von Untergrund-Märkten bis zu Schwarzmarkt-Arealen, und von alternativen Ökonomien bis zu metropolitanen Hipster-Basaren: Informelle Märkte sind Schauplätze im urbanen Gewebe, an denen nicht nur Waren außerhalb der Norm gehandelt werden, sondern auch Bilder, Gedanken und Werte zwischen unterschiedlichen Welten zirkulieren. Im Seminar setzen wir uns gezielt mit diesen Schauplätzen auseinander, indem wir ihre räumlichen Strukturen, sozialen Milieus und politischen Konditionen untersuchen: Wie funktioniert ein informeller Markt? Welche Akteure spielen eine Rolle? In welchen Räumen findet Schleichhandel statt und wie gestaltet sich das Umfeld eines solchen Marktes? Wie verhält sich dieser Handel zur "geregelten" kapitalistischen Marktökonomie und deren Anspruch auf Raum? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Gefüge? Auf diesen Einstiegsfragen aufbauend widmen wir uns den unterschiedlichen Ausprägungen informeller Ökonomie, indem wir zum einen konkrete Schauplätze besprechen und zum anderen ausgewählte Literatur gemeinsam diskutieren.


Anhand von Literaturstudium, Diskussionen, eigenständigen Recherchen und individuell verfassten Seminararbeiten wollen wir uns in dieser Lehrveranstaltung ein besseres Verständnis der weltumspannenden Geographie dieser neuartigen und extremen räumlichen Konfigurationen der informellen Ökonomie erarbeiten. Als Basis dienen uns dabei Schlüsseltexte von AutorInnen wie Saskia Sassen, Mike Davis oder Teddy Cruz sowie Ergebnisse des am Institut für Kunst und Gestaltung selbst durchgeführten langjährigen Forschungsprojekts Informal Market Worlds. 

 

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(Image: Smorgasburg, Brooklyn, New York, 2014)

 

 
 
 


 
 
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