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LVA Event
Do
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09:00
Beginn 253.568 Orientierungskurs
 
Do, 1. März
09:00 - 01:00
Aufbaulabor, Hauptgebäude, Stiege 7, 1. Stock
 

Beginn

253.568 Orientierungskurs


Termin: 01.03.2018, 9:00 Uhr
Ort: Aufbaulabor, Hauptgebäude, Stiege 7, 1. Stock

 

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Di
6
10:30
Beginn 258.019 Einführung in die Visuelle Kultur
 
Di, 6. März
10:30 - 13:30
Seminarraum 8, Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig
 

Beginn

258.019 Einführung in die Visuelle Kultur


Termin
: 06.03.2018, 10:30–13:30 Uhr
Ort: Seminarraum 8,  Hauptgebäude (Karlsplatz 13,  Hof 2, Stiege 7, ebenerdig 

 

weitere Informationen im TISS

 
 
LVA Event
Di
6
11:00
Beginn 258.007 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 2)
Di, 6. März
11:00 - 01:00
Hörsaal EI 7, Gußhausstraße 25-29
 

Einführungsvortrag

258.007 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 2)


Termin:
06.03.2018, 11:00 Uhr
Ort: Hörsaal EI 7, Gußhausstraße 25-29


weitere Informationen im TISS 

 
 
LVA Event
Di
6
13:00
Einführung 264.118 Modul Kunsttransfer
Di, 6. März
13:00 - 01:00
SEMINARRAUM 264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13
 

Einführung

264.118 Modul Kunsttransfer 


Termin: 06.03.2018, 13:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13

 

das modul kunsttransfer nimmt im sommersemester 2018 die u-bahnlinie 1 zum ausgangspunkt für kunstgeleitete expeditionen ins urbane feld.

 

die rote ubahn-linie durchquert wien und verbindet äusserst verschieden geartete bezirke, viertel und orte. vor ihrer eröffnung 1978 stand die befürchtung, dass nun die arbeiter*innen aus dem 10. bezirk zu einfach in das zentrum der stadt kommen können. mit der erweiterung 1982 bis ins transdanubische kagran wurde auch ein paradestück der sozialistischen stadtregierung, die 21 km lange donauinsel den wiener*innen im wahrsten sinne des wortes nahegebracht. früher berühmt-berüchtigte grosssiedlungen wie der rennbahnweg oder die grossfeldsiedlung wurden erst 2006, jahrzehnte nach ihrer errichtung, an das u-bahnnetz angebunden. mit dem vienna international centre (VIC), einem der vier hauptsitze der vereinten nationen, erschliesst die u1 auch internationales territorium.

 

seit der eröffnung der u1 hat sich wien stark verändert.

parallel zur steigenden einwohnerzahl finden sich heute diverse segregationseffekte. lagezuschläge dividieren zunehmend einwohner*innen entlang ihrer sozial-ökonomischen verhältnisse auseinander. plätze wie der praterstern werden zu sozialen brennpunkten, während die stadt wien mit der errichtung des ersten gemeindebaus seit 2004 an der endstation oberlaa entgegenzusteuern sucht. an beiden enden der linie fressen sich stadtentwicklungsgebiete immer weiter in die letzten landwirtschaftlichen betriebe und flächen wiens hinein, während der erste bezirk fast vollständig an konsum und tourismus abgegeben wurde.

 

wie bildet sich die gegenwärtige stadtgesellschaft an den öffentlichen orten entlang der strecke ab? lassen sich einflüsse der genannten entwicklungen im konkreten öffentlichen raum ablesen? in welchem verhältnis stehen sie zu utopien und visionen des zusammenlebens früherer jahre?

 

im bereich der stationen suchen wir insgesamt fünf orte, die symptomatisch sind für die gegenwärtigen problematiken und veränderungen in wien. mittels mapping werden diese orte in

ihrer urbanen komplexität (architektonische und städtebauliche strukturen, akustik, haptik, alltägliche nutzung/aneignung, rechtliche und politische dimension, geschichte, zukunft, erschliessung/anbindung/netzwerke, rhythmen etc.) erfasst.

daraus sollen performative und installative interventionen entwickelt und vor ort umgesetzt werden, die die wahrgenommenen konstellationen im öffentlichen raum mittels verfremdung und verstärkung sichtbar machen, alternative aneignungen austesten, an vergessenes erinnern und damit geschichte uminterpretieren etc.

 

als teil des moduls findet am 20.04. ein ganztagesworkshop: layering U1/vienna - M2/kiev mit URBAN CURATORS aus kiev statt. (für modulteilnehmer_innen verpflichtend)

 

weitere Informationen im TISS und

www.kunsttransfer.at
urbancurators.com.ua
www.theatercombinat.com/projekte/katastrophen/KAT_IP_ukraine_applied_poetics.htm


 

 
 
 
 
 
LVA Event
Mi
7
13:00
Beginn 264.137 Kunst-Raum-Natur
 
Mi, 7. März
13:00 - 01:00
Seminarraum des Fachbereichs Landschaftsplanung + Gartenkunst, Erzherzog Johann Platz 1, 1040 Wien
 

Beginn

264.137 Kunst-Raum-Natur

 

Zeit: 07-03-2018, 13:00 Uhr
Ort: Seminarraum des Fachbereichs Landschaftsplanung + Gartenkunst, Erzherzog Johann Platz 1, 1040 Wien

 

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Do
8
10:00
Einführung 264.155 Künstlerisches Projekt
Do, 8. März
10:00 - 01:00
Karlsgasse 13, 1. Stock, Seminarraum 264.1
 

 

Einführung

264.155 Künstlerisches Projekt

 

Termin: 08.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Karlsgasse 13, 1. Stock, Seminarraum 264.1

 

Zeichnen zwischen Kontemplation und Widerstand
_Von der Hainburger Au zum Ölhafen Lobau


Das künstlerische Projekt, das im Sommersemester üblicherweise eine urbane Intervention ist, ist dieses Mal der Methode des Zeichnens gewidmet. Zeichnen als Kontemplation, als Verlangsamung der Wahrnehmung, des sich Bewusstwerdens von Zuständen, als "automatisierte" Handlung - aber wir wollen das Zeichnen auch als Methode von Aktivismus erforschen.

Dafür begeben wir uns an Orte, die für Fragen von Ökologie, Landschaft, Energieproduktion und Ressourcen zentral sind: die Hainburger Au und der Ölhafen Lobau. Die Hainburger Au/ Stopfenreuther Au wurde berühmt durch die Proteste im Dezember 1984 gegen das geplante Wasserkraftwerk, das den Naturraum der Donauauen zerstört hätte. Der Verlauf der Demonstration, die Besetzung der Au und die Art der Beilegung und Unterstützung durch die lokale Bevölkerung wurden zu einem Markstein des Demokratieverständnisses, aber auch der Energiepolitik in Österreich. Letztendlich wurde im März 1985 durch das Konrad-Lorenz-Volksbegehren der Wasserrechtsbescheid aufgehoben. Erstmals trat ziviler Ungehorsam erfolgreich und öffentlichkeitswirksam in Erscheinung und wurde den Österreichern das Prinzip direkter Demokratie bewusst. Nach der Absage an das Kernkraftwerk Zwentendorf 1978 war Hainburg das zweite Ereignis, in dem Basisdemokratie erfolgreich - und nachhaltig richtungsweisend - umgesetzt wurde. Nachhaltigere Energiewirtschaft begann in Österreich also schon Mitte der 1980er Jahre.

Der Ölhafen Lobau im 22.Bezirk ist durch Pipelines mit dem Zentraltanklager Lobau und der Raffinerie in Schwechat verbunden. Über den Frachtenbahnhof Lobau ist der Ölhafen an das Bahnnetz angeschlossen. Das Zeichnen an diesen beiden Orten dient als Ausgangspunkt um die Wechselwirkungen zwischen Naturraum und urbanen Raum/ Leben und dessen Bedürfnissen wie Energieproduktion - auch die aktuelle Situation dazu - zu erkunden.

Neben dem Zeichnen wird das künstlerische Projekt begleitet von Beispielen aus der zeitgenössischen Kunst zu den Themen Ökologie, Umwelt und Aktivismus - und der Rolle der Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst.

 

 

weitere Informationen im TISS

 

 

 

 
 
LVA Event
Do
8
11:15
Beginn 258.001 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Do, 8. März
11:15 - 01:00
TVFA Halle, Erzherzog-Johann-Platz 1, 1040 Wien
 

Einführungsvortrag

258.001 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)


Termin: 08.03.2018, 11:15 Uhr
Ort: TVFA Halle, Erzherzog-Johann-Platz 1, 1040 Wien



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LVA Event
Do
8
14:00
Einführung 264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume
Do, 8. März
14:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einführung

264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume 


Termin: 08.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

In diesem Semester verlassen wir abermals den vertrauten Lernort Universität und begeben uns auf das OPENuniversity-Gelände in Neu Marx in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingsgroßquartiers Haus Erdberg. Schon im vergangenen Sommersemester war das „OPENmarx“-Areal, das unserer Fakultät von der WSE zur befristeten Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wird, unser ganz besonderer „PLACE of IMPORTANCE“: Über das gleichnamige Lehr- und Forschungsprojekt (Harather/Peer/Semlitsch/Stuefer und Studierendenteams) wurden die von design.build-Studio seit Herbst 2015 errichteten Raummodule (Fattinger und Studierendenteams) sozialräumlich aktiviert und bedarfsorientiert erweitert.

In 1:1-Teams rekonstruieren Studierende und Asylsuchende die individuellen verlorenen Lebensräume, halten diese subjektiven Befunde sowie Transformationsmöglichkeiten in das Hier und Jetzt als zeichnerische/collagierte Raumbiografien fest. In diesem Stegreifentwerfen steht die künstlerische Prozessorientierung im Vordergrund, wobei gezielte Recherchen und einfühlsame persönliche Kontaktnahmen wichtige Grundlagen bilden. Denn in Real-Live-Projekten wie diesem geht es ganz zentral darum, die menschliche Beziehungen 1:1 zu gestalten: Der Wert schätzende persönliche Kontakt, das gemeinsame sinngebende Tun auf Augenhöhe, der verbale (und auch non-verbale) Austausch ist, wie wir aus unseren bisherigen Kooperationen mit Asylsuchenden wissen, besonders wichtig, um ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. So hat sich das „Buddy-System“, bei dem jeweils 1 Studierende/r mit 1 Geflüchteten im Kleinteam zusammenarbeitet, bestens bewährt. Diese Kleinteams können sich natürlich - je nach Situation und Arbeitsvorhaben - zu wechselnden größeren Teams zusammenschließen.

Unsere PartnerInnen vor Ort werden vor allem aus dem nahe gelegenen Flüchtlingsquartier Haus Erdberg kommen. Durchaus willkommen ist es aber auch, bereits bestehende persönliche Kontakte zu AsylwerberInnen für dieses Stegreifentwerfen zu nützen. 

 

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LVA Event
Do
8
16:00
Einführung 264.185 Stegreifentwerfen DISPLACED. Improvisierte Möglichkeitsräume
Do, 8. März
16:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einführung

264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume 


Termin: 08.03.2018, 16:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

In diesem Semester verlassen wir abermals den Lernort Universität und begeben uns auf das OPENuniversity-Gelände in Neu Marx in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingsgroßquartiers Haus Erdberg. Schon im vergangenen Sommersemester war das „OPENmarx“-Areal, das unserer Fakultät von der WSE zur befristeten Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wird, unser ganz besonderer „PLACE of IMPORTANCE“: Über das gleichnamige Lehr- und Forschungsprojekt (Harather/Peer/Semlitsch/Stuefer und Studierendenteams) wurden die von design.build-Studio seit Herbst 2015 errichteten Raummodule (Fattinger und Studierendenteams) sozialräumlich aktiviert und bedarfsorientiert erweitert. Im Fokus standen intensive raumbezogenen Co-working-Prozesse mit Asylsuchenden, die im nahe gelegenen Haus Erdberg wohnen und mittels Buddysystem zu fix integrierten und freundschaftlich verbundenen TeampartnerInnen wurden. Über kontinuierlich wachsende Vernetzungen und die projektbegleitende Forschung konnte vielfältiges Wissen und spezifische Expertise generiert werden.

Darauf aufbauend soll die bedarfsorientierte sozialräumliche Aktivierung vor Ort kooperativ fortgesetzt und neu interpretiert werden. Unter Einbeziehung der externen GestaltungsexpertInnen Theresa Schütz und Rainer Steurer (UNOs | umding + ortsam) werden vorhandene (räumliche) Strukturen (Mobiles Stadtlabor, OPENkitchen, OPENworkshop, OPENrepair, Studio.DISPLACED) als  alltagspraktische Modelle der Integration weiter ausgetestet. 

Die konkreten raumbezogenen Anforderungen, Nutzungswünsche und Rahmenbedingungen werden ebenso zum Katalysator der Raumproduktion wie vorhandene oder kostenlos zu organisierende (Bau-)Materialien. Wir wollen das OPENmarx-Areal speziell für informelle und bildungsrelevante sozialräumliche Nutzungen gemeinsam erforschen, neue 1:1 Settings konzipieren, (noch) nicht vorhandene Kontakte, Netzwerke aufsetzen, räumliche/möbelmäßige Erweiterungen und Adaptierungen in der Werkstatt vor Ort selbsttätig umsetzen. Räumliche Potenziale sollen im konkreten Kontext der jeweiligen Skills und Interessen der Beteiligten erkannt und genutzt werden. Über gezielte Aktivitäten und Programmideen, die geeignet erscheinen, die Nachbarschaften nachhaltig und längerfristig miteinzubeziehen, soll hier auch für die heurige Freiluftsaison ein urbaner Anker- und Treffpunkt entstehen.

 

Eine Werkstatt ist am Areal vorhanden, experimentell-handwerkliches Know-how und entsprechende Support Structures bieten Theresa Schütz und Rainer Steurer in den Kernarbeitszeiten jeden Donnerstag von 16:00-18:00 an.

 

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LVA Event
Fr
9
09:00
Beginn 264.123 Subjektive Räume / Raumutopien
 
Fr, 9. März
09:00 - 01:00
Karlsplatz 13, Stiege 1, OG 2, Zeichnesaal 15 - AA0241
 

Beginn

264.123 Subjektive Räume / Raumutopien

 

Zeit: 09.03.2018, 9:00 Uhr
Ort: Karlsplatz 13, Stiege 1, OG 2, Zeichnesaal 15 - AA0241

 

 

 
 
LVA Event
Fr
9
15:00
Einführung 264.102 Konstruktives räumliches Skizzieren 2
 
Fr, 9. März
15:00 - 01:00
Sem.R. DA grün 05, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm A, grüner Bereich, 5. OG
 

Einführung

264.102 Konstruktives räumliches Skizzieren 2

 

Zeit: 09.03.2018, 15:00 Uhr
Ort: Sem.R. DA grün 05, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm A, grüner Bereich, 5. OG

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Mo
12
14:00
Einführung 260.488 Großes Entwerfen Sommerentwerfen Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür?
Mo, 12. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13
 

Einführung

260.488 Großes Entwerfen Sommerentwerfen Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür? 


Termin: 12-03-2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13

 

Das Haus, in dem Adolf Hitler am 20. April 1889 geboren wurde, hat eine bewegte Geschichte. Sowohl Eigentümer*innen als auch Nutzungskonzepte wechselten mehrmals im Lauf der letzten 100 Jahre. Seit Oktober 2011 steht das Haus, das bis zur Enteignung durch die Republik Österreich im Jänner 2017 in Privatbesitz war, leer.

In seinem momentanen Zustand wird das Haus einerseits mit der verbrecherischen NS-Geschichte und der Person Hitlers assoziiert und ist damit Anziehungspunkt für Alt- und Neunazis. Andererseits ist es Teil eines denkmalgeschützten städtebaulichen Ensembles im Stadtkern von Braunau, aus dem heraus es für Besucher*innen nicht oder nur schwer identifiziert werden kann. Nicht wenige Tourist*innen erkundigen sich daher bei den Einheimischen nach dem Standort des Objekts.

Die Inszenierung Braunaus als Geburtsort Hitlers durch die Nazis wirkt bis heute auf einer internationalen Ebene fort. Journalist*innen kommen mit der Vorstellung in die Stadt hier Beweise für eine überforderte Kleinstadt sowie für die Umtriebigkeit von Neonazis vorzufinden. Auch die Auseinandersetzung um den Umgang mit dem Geburtshaus läuft hauptsächlich über die Medien und kaum jemand interessiert sich dafür, was die Präsenz des Hauses tatsächlich im alltäglichen Leben der Braunauer*innen bewirkt. Ein lokaler Diskursprozess wird seit den 1990er Jahren vom Verein für Zeitgeschichte initiiert und angetrieben.

Mit dieser Entwurfsaufgabe möchten wir keine weiteren Nutzungsideen für das Haus selbst entwickeln. Wir interessieren uns für die Verknüpfung eines Ortes mit einer negativen, verbrecherischen Geschichte. Am Beginn unserer Auseinandersetzung stehen deshalb erst einmal viele Fragen:

  • Welche Erlebnisse, Erfahrungen, Geschichten und Vorurteile begegnen uns, wenn wir mit den Einwohner*innen über die Stadt Braunau sprechen?
  • Was bedeutet die Verbindung zwischen Hitler und seiner Geburtsstadt - der Stadt Braunau – heute für seine Bewohner*innen?
  • Wie kann ein Reflexionsprozess in Gang gesetzt werden, der auch die junge Generation anspricht?
  • Welche Methoden gibt es, um mit den Menschen vor Ort zu arbeiten?
  • Was hat all das mit Architektur zu tun? Welche Informationen brauchen Architekt*innen abseits von Raumprogramm und gestalterischen Zielformulierungen, um auf eine gesellschaftspolitisch brisante/polarisierende Frage antworten zu können?
  • Welche Schritte sind (noch) notwendig, bevor eine konkrete, räumlich und materiell manifestierte Antwort/Lösung gegeben werden kann?
  • Welchen Beitrag können Architekturschaffende aufgrund ihrer gestalterischen und räumlichen Expertise für eine gesellschaftspolitische Fragestellung, in der sich Ort und Geschichtspolitik verknüpfen, leisten? 

Die Verknüpfung von Objekt, Umfeld, Geschichte, Stadt und Menschen, das Arbeiten vor Ort, das Arbeiten mit der Erinnerung und die Wahrnehmung von Raum sowie die Selbstwahrnehmung im Raum stehen im Zentrum des Lernprozesses.

 

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LVA Event
Di
13
14:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung (264.072)
Di, 13. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

264.072 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 
Andere Märkte: Die Architektur der informellen Ökonomie 


Termin: 13.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

In seinem im März 1967 gehaltenen und posthum publizierten Vortrag "Andere Räume" ("Des espaces autres") erörterte Michel Foucault, wie Raum in unserem Zeitalter immer mehr die Form von Beziehungen zwischen Schauplätzen angenommen hat. Er stellte fest, dass in unserer Erfahrungswelt Kontinuität und Dauer von einem ständigen Verbindung-Schaffen verdrängt wurden. An die Stelle klarer Raumprogramme sind instabile Gelegenheitsstrukturen getreten. In jedem von uns benutzten Raum sind so immer auch andere Räume eingelagert - Schattengebilde, Sonderzonen, Ausweichgebiete, Grauräume, Neuland. Vor dem Hintergrund der ökonomischen, politischen und technologischen Umbrüche unserer Zeit wollen wir uns im Wintersemester 2017/18 mit einem ausgewählten Beispiel solcher "anderer Räume" beschäftigen: Mit der Vielfalt informeller Märkte, die im Zuge der globalen Ökonomie entstanden sind.

Vom internationalen Kofferhandel bis zum "wilden" Straßenverkauf, von Untergrund-Märkten bis zu Schwarzmarkt-Arealen, und von alternativen Ökonomien bis zu metropolitanen Hipster-Basaren: Informelle Märkte sind Schauplätze im urbanen Gewebe, an denen nicht nur Waren außerhalb der Norm gehandelt werden, sondern auch Bilder, Gedanken und Werte zwischen unterschiedlichen Welten zirkulieren. Im Seminar setzen wir uns gezielt mit diesen Schauplätzen auseinander, indem wir ihre räumlichen Strukturen, sozialen Milieus und politischen Konditionen untersuchen: Wie funktioniert ein informeller Markt? Welche Akteure spielen eine Rolle? In welchen Räumen findet Schleichhandel statt und wie gestaltet sich das Umfeld eines solchen Marktes? Wie verhält sich dieser Handel zur "geregelten" kapitalistischen Marktökonomie und deren Anspruch auf Raum? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Gefüge? Auf diesen Einstiegsfragen aufbauend widmen wir uns den unterschiedlichen Ausprägungen informeller Ökonomie, indem wir zum einen konkrete Schauplätze besprechen und zum anderen ausgewählte Literatur gemeinsam diskutieren.


Anhand von Literaturstudium, Diskussionen, eigenständigen Recherchen und individuell verfassten Seminararbeiten wollen wir uns in dieser Lehrveranstaltung ein besseres Verständnis der weltumspannenden Geographie dieser neuartigen und extremen räumlichen Konfigurationen der informellen Ökonomie erarbeiten. Als Basis dienen uns dabei Schlüsseltexte von AutorInnen wie Saskia Sassen, Mike Davis oder Teddy Cruz sowie Ergebnisse des am Institut für Kunst und Gestaltung selbst durchgeführten langjährigen Forschungsprojekts Informal Market Worlds. 

 

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LVA Event
Di
13
14:00
Einführung 264.152 Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
Di, 13. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 268/2, Karlsgasse 13, 1. Stock
 

Einführung

264.152 Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
OpenArchitecture

 

Termin: 13.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 268/2, Karlsgasse 13, 1. Stock 

 

Die rasante Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre hat nicht nur unseren Alltag entscheidend verändert, sondern auch begonnen, die Bedingungen der Architekturproduktion grundlegend umzugestalten. Anstelle von klar zugeordneten Rollen und Aufgabenstellungen gewinnen in der Durchführung architektonische Projekte flexible Zusammenschlüsse, die sich auf einen Pool an virtuell erreichbare Ressourcen stützen, zunehmend an Bedeutung.

 

Das betrifft zum einen die Frage der Initiierung und Finanzierung von Projekten (z.b. Crowdfunding in allen seinen Varianten) aber auch die Frage der Gestaltung von Architektur selbst: OpenArchitecture beschreibt hier einen Prozess, in dem nicht nur innerhalb einer geschlossenen Gruppe an einem Entwurf gearbeitet wird, sondern über die Nutzung neuer Interaktionsplattformen eine Vielzahl an Betroffenen und Interessierten Eingaben machen, Veränderungen vornehmen und so an der Gestaltung des 'architektonischen Produkts' mitwirken kann.

 

Das  Schlagwort 'Massenkreativität' verspricht hier für die einen ein neues Zeitalter an Beteiligungsmöglichkeiten, für andere verkündet es das drohende Ende des Berufsstands der Architekt/inn/en. Neben der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das zukünftige Betätigungsfeld des Architekten/der Architektin, wollen wir uns in diesem Wahlseminar insbesondere den gesellschaftspolitischen Dimensionen von OpenArchitecture widmen: Inwiefern können diese Entwicklungen der Crowd-Beteiligung ein neues Kapitel der Demokratisierung in der Produktion von Raum einläuten? Oder handelt es sich hier vielmehr um eine neue Welle des Outsourcing, in der Kosten und Risiken immer weiter auf die Allgemeinheit abgewälzt werden?

 

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LVA Event
Mi
14
10:00
Einführung 264.146 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
Mi, 14. März
10:00 - 01:00
Seminarraum 8, Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig
 

Einführung

264.146 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
A Room of One´s Own 


Termin: 14.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8,  Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig

 

Die Lehrveranstaltung untersucht Räume der Zusammenarbeit, Solidarität, Regeneration und des Überlebens, die in der Produktion von Wissen über Architektur wenig Beachtung finden.

Entlang eines feministischen Ethos wird untersucht, wie Wissen um Räume generiert wird und welche Räume für gemeinschaftliche Strategien notwendig sind. Anhand von künstlerischen Arbeiten, sozialräumlichen Projekten und theoretischen Konzepten werfen wir einen Blick auf unterschiedliche Genealogien, Prozesse, Organisationen und Machtrelationen dieser Räume.

Ergebnis dieser mehrdimensionalen Auseinandersetzungen wird eine theoretische schriftliche Arbeit sein.

 

 

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(Abbildung:  Exclude me in – MYCKET with Maja Gunn and The New Beauty Council, www.mycket.org/CLUBSCENEN-ACT-4-EXCLUDE-ME-IN)

 

 
 
LVA Event
Mi
14
17:00
Einführung 264.125 Beobachtendes Zeichnen 2
 
Mi, 14. März
17:00 - 01:00
FH 8 Nöbauer HS, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm B, gelber Bereich, 2. OG
 

 

Einführung

264.125 Beobachtendes Zeichnen 2

 

Termin: 14.03.2018, 17:00 Uhr
Ort: FH 8 Nöbauer HS, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm B, gelber Bereich, 2. OG

 

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Vortrag
Fr
16
19:00
Architecture & Feminisms Buchpräsentation und Impulsvorträge
Fr, 16. März
19:00 - 01:00
Räume der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
 

Einladung zum Event

Architecture & Feminisms

Termin: 16.03.2018, 19:00 Uhr
Ort: Räume der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

 

In November 2016 the AHRA conference Architecture & Feminisms: Ecologies, Economies, Technologies took place at KTH (Royal Institute of Technology) Stockholm. One year later, three publications – two journals and a book – offer a multi-faceted account of the diverse questions and methods used to approach important connections between architecture and feminisms.

With these three publications – the anthology Architecture and Feminisms and the special editions of Field Journal and Architecture and Culture – we have made an effort to create a space for as many of the voices, subjects and positions as possible, which gathered at the conference event. The assembled 59 contributions explore an abundance of different formats, from academic articles to poems, expressing a feminist project that necessarily acknowledges a plurality of positions.

We will offer brief presentations of the publications and the contributions “Suzanne Lacy’s International Dinner Party in Feminist Curatorial Thought” by Elke Krasny and “Reproductive Commons” by Julia Wieger. 

(Text: Karin Reisinger and Hélène Frichot)

 

Presentations: Hélène Frichot, Elke Krasny, Karin Reisinger, Meike Schalk, Julia Wieger

Moderation: 
Christina Linortner

Publications:
Architecture and Feminisms: Ecologies, Economies,Technologies
(edited by Hélène Frichot, Catharina Gabrielsson and Helen Runting, Routledge 2018)

Field Journal 7(1), “Becoming a Feminist Architect”
Architecture and Culture 5(3), “Styles of Queer Feminist Practices and Objects”

(both edited by Karin Reisinger and Meike Schalk)

Veranstaltung in englischer Sprache.

 

More

 

 

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Mo
19
10:00
Beginn 264.147 Subjektive Räume / Raumutopien 2
 
Mo, 19. März
10:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13, 1. Stock
 

Beginn

264.123 Subjektive Räume / Raumutopien 2

 

Zeit: 19.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13, 1. Stock

 

weitere Informationen im TISS 

 

 
 
 
 
 
Thema
Di
10
21:00
Einladung zum Screening
Di, 10. April
21:00 - 01:00
FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien
 

Einladung zum Screening von

 

Explosion der Stille / Loveless / lG / The process

 

Termin: 10-04-2018, 21:00 Uhr
Ort: FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien

 

Explosion der Stille 
ist ein filmischer Essay von Claudia Bosse.
Gefördert von KÖR. Eine Produktion von theatercombinat.
Poster

Loveless // lG // The process
Die kurzen Dokus zeigen 3 Performances von Petra Condlová, Alexander Farkas, Laura Gnadke, Ada Gulyamdzhis, Yoko Rödel, Denise Roth, Robin Trézières, Marina Urosevic, die die Studierenden der TU Wien im Rahmen des künstlerischen Projekts „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“ im Jänner 2018 am Praterstern durchführten.
Poster


 

 
 
 
 
 
Ausstellung
Do
19
18:00
FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.
Do, 19. April
18:00 - 01:00
TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien
 

Ausstellung/Installation/Talk/Konzert

FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.


Eröffnung: 19.4.2018, 18:000 Uhr
Dauer: 19.–22.4.2018
Ort: TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien 

 

PROGRAMM

19. april 2018
18.00 uhr eröffnung
19.00 uhr lecture mental mappings
von anastasya ponomaryova/ urban curators kiew und claudia bosse
bis 22.00 uhr bar, drinks und diskussion

20. april 2018
20.30 uhr konzert the ukrainian rhapsody von günther auer in der installation
drinks
13–20.00 uhr workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators mit studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1

21. april 2018

18.00 uhr talk: wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation: tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen, wien

+

präsentation: in between spaces linear city charkiv 2017
dokumentation des gleichnamigen workshops, der im juli 2017 in charkiv stattfand
mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien

 

 

FOLLOWING THE TRACE widmet sich urbanen interventionen im öffentlichen raum der ukraine, deren politischen dimensionen, sowie deren künstlerischen und sozialen visionen. für 4 tage präsentiert FOLLOWING THE TRACE 4 arbeiten als künstlerische mappings aus der ukraine von claudia bosse und günther auer in kooperation mit der kiewer architekturagentur urban curators in der TVFA-halle. 3 mehrmediale arbeiten, die 2017 in charkiw und kiew entstanden sind, ergreifen körper als medium von mappings: körper, die wasser von einer quelle durch eine stadt tragen und spuren hinterlassen. körper, die stimmen werden und in einer collage den gleichen ort unterschiedlich beschreiben. körper, die performativ den urbanen raums poetisch subvertieren. 
- die 5-kanal-video-installation fol<wbr class="" />lowing the trace of water folgt 5 bewohner_innen aus charkiw, beim tragen von trinkwasser von der quelle sarzhyn yar bis zu ihren wohnungen. die kamera folgt den zufälligen bekanntschaften, eröffnet intime beobachtungen anhand von persönlichen wegen durch den städtischen raum und bildet ein netzwerk durch die stadt.
- die audioinstallation when you stand still it is the best position in the city rekonstruiert vielstimmig 5 orte in kiew durch eine collage von raumwahrnehmungen zwischen maidan, dem kontraktova square, dem moskovska square, teremki und dem städtebaulichen entwicklungsgebiet obolon. narrationen urbaner wahrnehmungen, die zwischen politischen erinnerungen, gegenwärtigen beobachtungen und möglichkeiten räumlicher phantasien changieren. 
applied poetics in urban space versammelt audio- und video-fragmente einer serie von 6 choreografischen interventionen von claudia bosse mit 20 ukrainischen beteiligten an 5 orten in kiew entlang der u-bahn linie 2 an 6 tagen im mai 2017 zu einer filmischen collage.

das konzert ukrainian rhapsody spürt am 20. april um 20.30 uhr im einer noise-multichannel komposition dem untergrund des moskovskaya platzes nach. 
im rahmenprogramm mit der lecture mental mappings am 19. april um 19.00 uhr diskutieren expert_innen u.a. aus dem feld der architektur und der urbanistik die methodik der interventionen, deren politische dimensionen und geben einblicke in den speziellen urbanen rahmen der ukraine.

der workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators gemeinsam mit claudia bosse und studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1 schließt das programm ab, als rekonstruktion und überlagerung der vorgänge der urbanistischen geschichte von kiew mit wien entlang verschiedener orte an der U1.

der talk wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen. 

die präsentation der broschüre in between spaces linear city kharkiv 2017 zeigt ergebnisse des gleichnamigen workshops, der mit studierenden der TU Wien, der Lviv Politechnical National University und der O.M. Beketov University Kharkiv im juli 2017 in charkiw stattfand, mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien.

FOLLOWING THE TRACE ist teil der performativen forschung urban laboratory IDEAL PARADISE ukraine von claudia bosse in zusammenarbeit mit der ukrainischen architekturagentur urban curators. vor dem hintergrund verschiedener historischer, architektonischer und politischer voraussetzungen fragt es nach alternativen kollektiven und individuellen möglichkeiten der temporären nutzung von stadtraum und untersucht den urbanen raum zweier ukrainischer städte als möglichkeitsraum für choreographisches material und poetische subversionen.

 

POSTER

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Do
26
11:00
Einführung 264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL

Einführung

264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL 


Termin: 26-04-2018, 11:00–16:00 Uhr
Ort: (Lageplan) Tracing Spaces LAB, Nordwestbahnhof, Taborstraße 95/Ladestraße 1, A-1200 Wien 

 

Der Vienna International Busterminal (VIB) in Wien Erdberg ist als wichtiger Knotenpunkt Teil eines internationalen Netzwerkes aus Busverbindungen. Dieses lässt sich als weit verzweigte Verkehrsspinne, die sich über ganz Europa spannt und sogar weit darüber hinaus reicht darstellen. Über die Wege und Reisemotive seiner Nutzer_innen lassen sich hier Rückschlüsse über die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Realität Europas ziehen, aber auch ein Stück weit Phasen der Wiener Migrations- und Mobilitätsgeschichte nachzeichnen. So ist der privat vom Busunternehmen Blaguss betriebene Terminal bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 wichtiger Ankunfts- und Abfahrtsort für viele in Wien tätige Dienstleister_innen. Viele von ihnen stammen aus Ost- und Südosteuropa und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stadt am Laufen gehalten wird – unter ihnen Bauarbeiter_innen, Reinigungskräfte, Altenpfleger_innen, etc.

 

Der wichtigste Wiener Busterminal vermittelt heute einen improvisierten Eindruck, wie man ihn eher in einer osteuropäischen Stadt erwarten würde. Obwohl dieser Ort jährlich von etwa so vielen Menschen wie dem Salzburger Flughafen frequentiert wird, sah die Wiener Stadtplanung lange Zeit keinen Anlass über einen neuen Terminal nach zu denken. Nachdem sich am Vienna International Busterminal mit dem Fernbus-Boom (Flixbus) der letzten Jahre aber auch eine bedeutend kaufkräftigere Klientel tummelt, werden die Rufe nach einem angemessen gestalteten ‚Tor zur Stadt‘ wieder lauter.

 

Auf Basis einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung werden – bezogen auf den Terminal – zentrale räumliche Elemente, spezifische Raumqualitäten und -situationen aufgespürt, dargestellt und in architektonische Entwürfe übersetzt. Am Ende des Prozesses stehen großformatige und von Hand gezeichnete Assemblagen, die den Terminal als ein mehrdeutiges international vernetztes ‚Tor zur Stadt‘ erscheinen lassen.

 

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weitere Informationen im TISS

 

 
 
 
 
 
Vortrag
Mo
28
19:00
Podiumsdiskussion Global Demands Architekturforschung in einer globalisierten Welt

Podiumsdiskussion

Global Demands 

Architekturforschung in einer globalisierten Welt

 

 

Termin: 28.05.2018, 19:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien (Az W) – Podium, Museumsplatz 1, 1070 Wien
 

 

Ob in der Sphäre der Architekturkritik oder am Markt spekulativer Immobilieninvestitionen – Architektur ist immer mehr Gegenstand globaler Zirkulation.


Für zeitgenössisches Architekturschaffen ergeben sich damit zahlreiche Herausforderungen: Wie können wir in unserer Arbeit sowohl den Komplexitäten globaler Dynamiken als auch ganz lokalen Besonderheiten gerecht werden? Wo setzen wir hier an, wenn es um räumliche Erneuerung und alternative Praxisansätze geht? Die beiden Architekturforscher Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer haben Wegbegleiter*innen ihrer internationalen Projekte eingeladen, um gemeinsam diese Fragen zu diskutieren und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

 

 

 

Gäste:
Teddy Cruz und Fonna Forman, University of California San Diego
Rahul Mehrotra, Harvard GSD
Vyjayanthi Rao, Terreform, New York
Irit Rogoff , Goldsmiths, London
AbdouMaliq Simone, Max-Planck-Institut, Göttingen


Moderation:
Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer, TU Wien

 

Veranstaltung in englischer Sprache 

 

Eintritt frei!

 

 

Eine Kooperation des Az W mit der TU Wien

Gefördert vom FWF

azw.at

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Do
1
09:00
Beginn 253.568 Orientierungskurs
 
Do, 1. März
09:00 - 01:00
Aufbaulabor, Hauptgebäude, Stiege 7, 1. Stock
 

Beginn

253.568 Orientierungskurs


Termin: 01.03.2018, 9:00 Uhr
Ort: Aufbaulabor, Hauptgebäude, Stiege 7, 1. Stock

 

 

 
 
LVA Event
Di
6
10:30
Beginn 258.019 Einführung in die Visuelle Kultur
 
Di, 6. März
10:30 - 13:30
Seminarraum 8, Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig
 

Beginn

258.019 Einführung in die Visuelle Kultur


Termin
: 06.03.2018, 10:30–13:30 Uhr
Ort: Seminarraum 8,  Hauptgebäude (Karlsplatz 13,  Hof 2, Stiege 7, ebenerdig 

 

weitere Informationen im TISS

 
 
LVA Event
Di
6
11:00
Beginn 258.007 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 2)
Di, 6. März
11:00 - 01:00
Hörsaal EI 7, Gußhausstraße 25-29
 

Einführungsvortrag

258.007 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 2)


Termin:
06.03.2018, 11:00 Uhr
Ort: Hörsaal EI 7, Gußhausstraße 25-29


weitere Informationen im TISS 

 
 
LVA Event
Di
6
13:00
Einführung 264.118 Modul Kunsttransfer
Di, 6. März
13:00 - 01:00
SEMINARRAUM 264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13
 

Einführung

264.118 Modul Kunsttransfer 


Termin: 06.03.2018, 13:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13

 

das modul kunsttransfer nimmt im sommersemester 2018 die u-bahnlinie 1 zum ausgangspunkt für kunstgeleitete expeditionen ins urbane feld.

 

die rote ubahn-linie durchquert wien und verbindet äusserst verschieden geartete bezirke, viertel und orte. vor ihrer eröffnung 1978 stand die befürchtung, dass nun die arbeiter*innen aus dem 10. bezirk zu einfach in das zentrum der stadt kommen können. mit der erweiterung 1982 bis ins transdanubische kagran wurde auch ein paradestück der sozialistischen stadtregierung, die 21 km lange donauinsel den wiener*innen im wahrsten sinne des wortes nahegebracht. früher berühmt-berüchtigte grosssiedlungen wie der rennbahnweg oder die grossfeldsiedlung wurden erst 2006, jahrzehnte nach ihrer errichtung, an das u-bahnnetz angebunden. mit dem vienna international centre (VIC), einem der vier hauptsitze der vereinten nationen, erschliesst die u1 auch internationales territorium.

 

seit der eröffnung der u1 hat sich wien stark verändert.

parallel zur steigenden einwohnerzahl finden sich heute diverse segregationseffekte. lagezuschläge dividieren zunehmend einwohner*innen entlang ihrer sozial-ökonomischen verhältnisse auseinander. plätze wie der praterstern werden zu sozialen brennpunkten, während die stadt wien mit der errichtung des ersten gemeindebaus seit 2004 an der endstation oberlaa entgegenzusteuern sucht. an beiden enden der linie fressen sich stadtentwicklungsgebiete immer weiter in die letzten landwirtschaftlichen betriebe und flächen wiens hinein, während der erste bezirk fast vollständig an konsum und tourismus abgegeben wurde.

 

wie bildet sich die gegenwärtige stadtgesellschaft an den öffentlichen orten entlang der strecke ab? lassen sich einflüsse der genannten entwicklungen im konkreten öffentlichen raum ablesen? in welchem verhältnis stehen sie zu utopien und visionen des zusammenlebens früherer jahre?

 

im bereich der stationen suchen wir insgesamt fünf orte, die symptomatisch sind für die gegenwärtigen problematiken und veränderungen in wien. mittels mapping werden diese orte in

ihrer urbanen komplexität (architektonische und städtebauliche strukturen, akustik, haptik, alltägliche nutzung/aneignung, rechtliche und politische dimension, geschichte, zukunft, erschliessung/anbindung/netzwerke, rhythmen etc.) erfasst.

daraus sollen performative und installative interventionen entwickelt und vor ort umgesetzt werden, die die wahrgenommenen konstellationen im öffentlichen raum mittels verfremdung und verstärkung sichtbar machen, alternative aneignungen austesten, an vergessenes erinnern und damit geschichte uminterpretieren etc.

 

als teil des moduls findet am 20.04. ein ganztagesworkshop: layering U1/vienna - M2/kiev mit URBAN CURATORS aus kiev statt. (für modulteilnehmer_innen verpflichtend)

 

weitere Informationen im TISS und

www.kunsttransfer.at
urbancurators.com.ua
www.theatercombinat.com/projekte/katastrophen/KAT_IP_ukraine_applied_poetics.htm


 

 
 
LVA Event
Mi
7
13:00
Beginn 264.137 Kunst-Raum-Natur
 
Mi, 7. März
13:00 - 01:00
Seminarraum des Fachbereichs Landschaftsplanung + Gartenkunst, Erzherzog Johann Platz 1, 1040 Wien
 

Beginn

264.137 Kunst-Raum-Natur

 

Zeit: 07-03-2018, 13:00 Uhr
Ort: Seminarraum des Fachbereichs Landschaftsplanung + Gartenkunst, Erzherzog Johann Platz 1, 1040 Wien

 

 

 
 
LVA Event
Do
8
10:00
Einführung 264.155 Künstlerisches Projekt
Do, 8. März
10:00 - 01:00
Karlsgasse 13, 1. Stock, Seminarraum 264.1
 

 

Einführung

264.155 Künstlerisches Projekt

 

Termin: 08.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Karlsgasse 13, 1. Stock, Seminarraum 264.1

 

Zeichnen zwischen Kontemplation und Widerstand
_Von der Hainburger Au zum Ölhafen Lobau


Das künstlerische Projekt, das im Sommersemester üblicherweise eine urbane Intervention ist, ist dieses Mal der Methode des Zeichnens gewidmet. Zeichnen als Kontemplation, als Verlangsamung der Wahrnehmung, des sich Bewusstwerdens von Zuständen, als "automatisierte" Handlung - aber wir wollen das Zeichnen auch als Methode von Aktivismus erforschen.

Dafür begeben wir uns an Orte, die für Fragen von Ökologie, Landschaft, Energieproduktion und Ressourcen zentral sind: die Hainburger Au und der Ölhafen Lobau. Die Hainburger Au/ Stopfenreuther Au wurde berühmt durch die Proteste im Dezember 1984 gegen das geplante Wasserkraftwerk, das den Naturraum der Donauauen zerstört hätte. Der Verlauf der Demonstration, die Besetzung der Au und die Art der Beilegung und Unterstützung durch die lokale Bevölkerung wurden zu einem Markstein des Demokratieverständnisses, aber auch der Energiepolitik in Österreich. Letztendlich wurde im März 1985 durch das Konrad-Lorenz-Volksbegehren der Wasserrechtsbescheid aufgehoben. Erstmals trat ziviler Ungehorsam erfolgreich und öffentlichkeitswirksam in Erscheinung und wurde den Österreichern das Prinzip direkter Demokratie bewusst. Nach der Absage an das Kernkraftwerk Zwentendorf 1978 war Hainburg das zweite Ereignis, in dem Basisdemokratie erfolgreich - und nachhaltig richtungsweisend - umgesetzt wurde. Nachhaltigere Energiewirtschaft begann in Österreich also schon Mitte der 1980er Jahre.

Der Ölhafen Lobau im 22.Bezirk ist durch Pipelines mit dem Zentraltanklager Lobau und der Raffinerie in Schwechat verbunden. Über den Frachtenbahnhof Lobau ist der Ölhafen an das Bahnnetz angeschlossen. Das Zeichnen an diesen beiden Orten dient als Ausgangspunkt um die Wechselwirkungen zwischen Naturraum und urbanen Raum/ Leben und dessen Bedürfnissen wie Energieproduktion - auch die aktuelle Situation dazu - zu erkunden.

Neben dem Zeichnen wird das künstlerische Projekt begleitet von Beispielen aus der zeitgenössischen Kunst zu den Themen Ökologie, Umwelt und Aktivismus - und der Rolle der Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst.

 

 

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LVA Event
Do
8
11:15
Beginn 258.001 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Do, 8. März
11:15 - 01:00
TVFA Halle, Erzherzog-Johann-Platz 1, 1040 Wien
 

Einführungsvortrag

258.001 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)


Termin: 08.03.2018, 11:15 Uhr
Ort: TVFA Halle, Erzherzog-Johann-Platz 1, 1040 Wien



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LVA Event
Do
8
14:00
Einführung 264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume
Do, 8. März
14:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einführung

264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume 


Termin: 08.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

In diesem Semester verlassen wir abermals den vertrauten Lernort Universität und begeben uns auf das OPENuniversity-Gelände in Neu Marx in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingsgroßquartiers Haus Erdberg. Schon im vergangenen Sommersemester war das „OPENmarx“-Areal, das unserer Fakultät von der WSE zur befristeten Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wird, unser ganz besonderer „PLACE of IMPORTANCE“: Über das gleichnamige Lehr- und Forschungsprojekt (Harather/Peer/Semlitsch/Stuefer und Studierendenteams) wurden die von design.build-Studio seit Herbst 2015 errichteten Raummodule (Fattinger und Studierendenteams) sozialräumlich aktiviert und bedarfsorientiert erweitert.

In 1:1-Teams rekonstruieren Studierende und Asylsuchende die individuellen verlorenen Lebensräume, halten diese subjektiven Befunde sowie Transformationsmöglichkeiten in das Hier und Jetzt als zeichnerische/collagierte Raumbiografien fest. In diesem Stegreifentwerfen steht die künstlerische Prozessorientierung im Vordergrund, wobei gezielte Recherchen und einfühlsame persönliche Kontaktnahmen wichtige Grundlagen bilden. Denn in Real-Live-Projekten wie diesem geht es ganz zentral darum, die menschliche Beziehungen 1:1 zu gestalten: Der Wert schätzende persönliche Kontakt, das gemeinsame sinngebende Tun auf Augenhöhe, der verbale (und auch non-verbale) Austausch ist, wie wir aus unseren bisherigen Kooperationen mit Asylsuchenden wissen, besonders wichtig, um ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. So hat sich das „Buddy-System“, bei dem jeweils 1 Studierende/r mit 1 Geflüchteten im Kleinteam zusammenarbeitet, bestens bewährt. Diese Kleinteams können sich natürlich - je nach Situation und Arbeitsvorhaben - zu wechselnden größeren Teams zusammenschließen.

Unsere PartnerInnen vor Ort werden vor allem aus dem nahe gelegenen Flüchtlingsquartier Haus Erdberg kommen. Durchaus willkommen ist es aber auch, bereits bestehende persönliche Kontakte zu AsylwerberInnen für dieses Stegreifentwerfen zu nützen. 

 

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LVA Event
Do
8
16:00
Einführung 264.185 Stegreifentwerfen DISPLACED. Improvisierte Möglichkeitsräume
Do, 8. März
16:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einführung

264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume 


Termin: 08.03.2018, 16:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

In diesem Semester verlassen wir abermals den Lernort Universität und begeben uns auf das OPENuniversity-Gelände in Neu Marx in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingsgroßquartiers Haus Erdberg. Schon im vergangenen Sommersemester war das „OPENmarx“-Areal, das unserer Fakultät von der WSE zur befristeten Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wird, unser ganz besonderer „PLACE of IMPORTANCE“: Über das gleichnamige Lehr- und Forschungsprojekt (Harather/Peer/Semlitsch/Stuefer und Studierendenteams) wurden die von design.build-Studio seit Herbst 2015 errichteten Raummodule (Fattinger und Studierendenteams) sozialräumlich aktiviert und bedarfsorientiert erweitert. Im Fokus standen intensive raumbezogenen Co-working-Prozesse mit Asylsuchenden, die im nahe gelegenen Haus Erdberg wohnen und mittels Buddysystem zu fix integrierten und freundschaftlich verbundenen TeampartnerInnen wurden. Über kontinuierlich wachsende Vernetzungen und die projektbegleitende Forschung konnte vielfältiges Wissen und spezifische Expertise generiert werden.

Darauf aufbauend soll die bedarfsorientierte sozialräumliche Aktivierung vor Ort kooperativ fortgesetzt und neu interpretiert werden. Unter Einbeziehung der externen GestaltungsexpertInnen Theresa Schütz und Rainer Steurer (UNOs | umding + ortsam) werden vorhandene (räumliche) Strukturen (Mobiles Stadtlabor, OPENkitchen, OPENworkshop, OPENrepair, Studio.DISPLACED) als  alltagspraktische Modelle der Integration weiter ausgetestet. 

Die konkreten raumbezogenen Anforderungen, Nutzungswünsche und Rahmenbedingungen werden ebenso zum Katalysator der Raumproduktion wie vorhandene oder kostenlos zu organisierende (Bau-)Materialien. Wir wollen das OPENmarx-Areal speziell für informelle und bildungsrelevante sozialräumliche Nutzungen gemeinsam erforschen, neue 1:1 Settings konzipieren, (noch) nicht vorhandene Kontakte, Netzwerke aufsetzen, räumliche/möbelmäßige Erweiterungen und Adaptierungen in der Werkstatt vor Ort selbsttätig umsetzen. Räumliche Potenziale sollen im konkreten Kontext der jeweiligen Skills und Interessen der Beteiligten erkannt und genutzt werden. Über gezielte Aktivitäten und Programmideen, die geeignet erscheinen, die Nachbarschaften nachhaltig und längerfristig miteinzubeziehen, soll hier auch für die heurige Freiluftsaison ein urbaner Anker- und Treffpunkt entstehen.

 

Eine Werkstatt ist am Areal vorhanden, experimentell-handwerkliches Know-how und entsprechende Support Structures bieten Theresa Schütz und Rainer Steurer in den Kernarbeitszeiten jeden Donnerstag von 16:00-18:00 an.

 

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LVA Event
Fr
9
09:00
Beginn 264.123 Subjektive Räume / Raumutopien
 
Fr, 9. März
09:00 - 01:00
Karlsplatz 13, Stiege 1, OG 2, Zeichnesaal 15 - AA0241
 

Beginn

264.123 Subjektive Räume / Raumutopien

 

Zeit: 09.03.2018, 9:00 Uhr
Ort: Karlsplatz 13, Stiege 1, OG 2, Zeichnesaal 15 - AA0241

 

 

 
 
LVA Event
Fr
9
15:00
Einführung 264.102 Konstruktives räumliches Skizzieren 2
 
Fr, 9. März
15:00 - 01:00
Sem.R. DA grün 05, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm A, grüner Bereich, 5. OG
 

Einführung

264.102 Konstruktives räumliches Skizzieren 2

 

Zeit: 09.03.2018, 15:00 Uhr
Ort: Sem.R. DA grün 05, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm A, grüner Bereich, 5. OG

 

 
 
LVA Event
Mo
12
14:00
Einführung 260.488 Großes Entwerfen Sommerentwerfen Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür?
Mo, 12. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13
 

Einführung

260.488 Großes Entwerfen Sommerentwerfen Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür? 


Termin: 12-03-2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13

 

Das Haus, in dem Adolf Hitler am 20. April 1889 geboren wurde, hat eine bewegte Geschichte. Sowohl Eigentümer*innen als auch Nutzungskonzepte wechselten mehrmals im Lauf der letzten 100 Jahre. Seit Oktober 2011 steht das Haus, das bis zur Enteignung durch die Republik Österreich im Jänner 2017 in Privatbesitz war, leer.

In seinem momentanen Zustand wird das Haus einerseits mit der verbrecherischen NS-Geschichte und der Person Hitlers assoziiert und ist damit Anziehungspunkt für Alt- und Neunazis. Andererseits ist es Teil eines denkmalgeschützten städtebaulichen Ensembles im Stadtkern von Braunau, aus dem heraus es für Besucher*innen nicht oder nur schwer identifiziert werden kann. Nicht wenige Tourist*innen erkundigen sich daher bei den Einheimischen nach dem Standort des Objekts.

Die Inszenierung Braunaus als Geburtsort Hitlers durch die Nazis wirkt bis heute auf einer internationalen Ebene fort. Journalist*innen kommen mit der Vorstellung in die Stadt hier Beweise für eine überforderte Kleinstadt sowie für die Umtriebigkeit von Neonazis vorzufinden. Auch die Auseinandersetzung um den Umgang mit dem Geburtshaus läuft hauptsächlich über die Medien und kaum jemand interessiert sich dafür, was die Präsenz des Hauses tatsächlich im alltäglichen Leben der Braunauer*innen bewirkt. Ein lokaler Diskursprozess wird seit den 1990er Jahren vom Verein für Zeitgeschichte initiiert und angetrieben.

Mit dieser Entwurfsaufgabe möchten wir keine weiteren Nutzungsideen für das Haus selbst entwickeln. Wir interessieren uns für die Verknüpfung eines Ortes mit einer negativen, verbrecherischen Geschichte. Am Beginn unserer Auseinandersetzung stehen deshalb erst einmal viele Fragen:

  • Welche Erlebnisse, Erfahrungen, Geschichten und Vorurteile begegnen uns, wenn wir mit den Einwohner*innen über die Stadt Braunau sprechen?
  • Was bedeutet die Verbindung zwischen Hitler und seiner Geburtsstadt - der Stadt Braunau – heute für seine Bewohner*innen?
  • Wie kann ein Reflexionsprozess in Gang gesetzt werden, der auch die junge Generation anspricht?
  • Welche Methoden gibt es, um mit den Menschen vor Ort zu arbeiten?
  • Was hat all das mit Architektur zu tun? Welche Informationen brauchen Architekt*innen abseits von Raumprogramm und gestalterischen Zielformulierungen, um auf eine gesellschaftspolitisch brisante/polarisierende Frage antworten zu können?
  • Welche Schritte sind (noch) notwendig, bevor eine konkrete, räumlich und materiell manifestierte Antwort/Lösung gegeben werden kann?
  • Welchen Beitrag können Architekturschaffende aufgrund ihrer gestalterischen und räumlichen Expertise für eine gesellschaftspolitische Fragestellung, in der sich Ort und Geschichtspolitik verknüpfen, leisten? 

Die Verknüpfung von Objekt, Umfeld, Geschichte, Stadt und Menschen, das Arbeiten vor Ort, das Arbeiten mit der Erinnerung und die Wahrnehmung von Raum sowie die Selbstwahrnehmung im Raum stehen im Zentrum des Lernprozesses.

 

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LVA Event
Di
13
14:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung (264.072)
Di, 13. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

264.072 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 
Andere Märkte: Die Architektur der informellen Ökonomie 


Termin: 13.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

In seinem im März 1967 gehaltenen und posthum publizierten Vortrag "Andere Räume" ("Des espaces autres") erörterte Michel Foucault, wie Raum in unserem Zeitalter immer mehr die Form von Beziehungen zwischen Schauplätzen angenommen hat. Er stellte fest, dass in unserer Erfahrungswelt Kontinuität und Dauer von einem ständigen Verbindung-Schaffen verdrängt wurden. An die Stelle klarer Raumprogramme sind instabile Gelegenheitsstrukturen getreten. In jedem von uns benutzten Raum sind so immer auch andere Räume eingelagert - Schattengebilde, Sonderzonen, Ausweichgebiete, Grauräume, Neuland. Vor dem Hintergrund der ökonomischen, politischen und technologischen Umbrüche unserer Zeit wollen wir uns im Wintersemester 2017/18 mit einem ausgewählten Beispiel solcher "anderer Räume" beschäftigen: Mit der Vielfalt informeller Märkte, die im Zuge der globalen Ökonomie entstanden sind.

Vom internationalen Kofferhandel bis zum "wilden" Straßenverkauf, von Untergrund-Märkten bis zu Schwarzmarkt-Arealen, und von alternativen Ökonomien bis zu metropolitanen Hipster-Basaren: Informelle Märkte sind Schauplätze im urbanen Gewebe, an denen nicht nur Waren außerhalb der Norm gehandelt werden, sondern auch Bilder, Gedanken und Werte zwischen unterschiedlichen Welten zirkulieren. Im Seminar setzen wir uns gezielt mit diesen Schauplätzen auseinander, indem wir ihre räumlichen Strukturen, sozialen Milieus und politischen Konditionen untersuchen: Wie funktioniert ein informeller Markt? Welche Akteure spielen eine Rolle? In welchen Räumen findet Schleichhandel statt und wie gestaltet sich das Umfeld eines solchen Marktes? Wie verhält sich dieser Handel zur "geregelten" kapitalistischen Marktökonomie und deren Anspruch auf Raum? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Gefüge? Auf diesen Einstiegsfragen aufbauend widmen wir uns den unterschiedlichen Ausprägungen informeller Ökonomie, indem wir zum einen konkrete Schauplätze besprechen und zum anderen ausgewählte Literatur gemeinsam diskutieren.


Anhand von Literaturstudium, Diskussionen, eigenständigen Recherchen und individuell verfassten Seminararbeiten wollen wir uns in dieser Lehrveranstaltung ein besseres Verständnis der weltumspannenden Geographie dieser neuartigen und extremen räumlichen Konfigurationen der informellen Ökonomie erarbeiten. Als Basis dienen uns dabei Schlüsseltexte von AutorInnen wie Saskia Sassen, Mike Davis oder Teddy Cruz sowie Ergebnisse des am Institut für Kunst und Gestaltung selbst durchgeführten langjährigen Forschungsprojekts Informal Market Worlds. 

 

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LVA Event
Di
13
14:00
Einführung 264.152 Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
Di, 13. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 268/2, Karlsgasse 13, 1. Stock
 

Einführung

264.152 Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
OpenArchitecture

 

Termin: 13.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 268/2, Karlsgasse 13, 1. Stock 

 

Die rasante Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre hat nicht nur unseren Alltag entscheidend verändert, sondern auch begonnen, die Bedingungen der Architekturproduktion grundlegend umzugestalten. Anstelle von klar zugeordneten Rollen und Aufgabenstellungen gewinnen in der Durchführung architektonische Projekte flexible Zusammenschlüsse, die sich auf einen Pool an virtuell erreichbare Ressourcen stützen, zunehmend an Bedeutung.

 

Das betrifft zum einen die Frage der Initiierung und Finanzierung von Projekten (z.b. Crowdfunding in allen seinen Varianten) aber auch die Frage der Gestaltung von Architektur selbst: OpenArchitecture beschreibt hier einen Prozess, in dem nicht nur innerhalb einer geschlossenen Gruppe an einem Entwurf gearbeitet wird, sondern über die Nutzung neuer Interaktionsplattformen eine Vielzahl an Betroffenen und Interessierten Eingaben machen, Veränderungen vornehmen und so an der Gestaltung des 'architektonischen Produkts' mitwirken kann.

 

Das  Schlagwort 'Massenkreativität' verspricht hier für die einen ein neues Zeitalter an Beteiligungsmöglichkeiten, für andere verkündet es das drohende Ende des Berufsstands der Architekt/inn/en. Neben der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das zukünftige Betätigungsfeld des Architekten/der Architektin, wollen wir uns in diesem Wahlseminar insbesondere den gesellschaftspolitischen Dimensionen von OpenArchitecture widmen: Inwiefern können diese Entwicklungen der Crowd-Beteiligung ein neues Kapitel der Demokratisierung in der Produktion von Raum einläuten? Oder handelt es sich hier vielmehr um eine neue Welle des Outsourcing, in der Kosten und Risiken immer weiter auf die Allgemeinheit abgewälzt werden?

 

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LVA Event
Mi
14
10:00
Einführung 264.146 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
Mi, 14. März
10:00 - 01:00
Seminarraum 8, Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig
 

Einführung

264.146 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
A Room of One´s Own 


Termin: 14.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8,  Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig

 

Die Lehrveranstaltung untersucht Räume der Zusammenarbeit, Solidarität, Regeneration und des Überlebens, die in der Produktion von Wissen über Architektur wenig Beachtung finden.

Entlang eines feministischen Ethos wird untersucht, wie Wissen um Räume generiert wird und welche Räume für gemeinschaftliche Strategien notwendig sind. Anhand von künstlerischen Arbeiten, sozialräumlichen Projekten und theoretischen Konzepten werfen wir einen Blick auf unterschiedliche Genealogien, Prozesse, Organisationen und Machtrelationen dieser Räume.

Ergebnis dieser mehrdimensionalen Auseinandersetzungen wird eine theoretische schriftliche Arbeit sein.

 

 

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(Abbildung:  Exclude me in – MYCKET with Maja Gunn and The New Beauty Council, www.mycket.org/CLUBSCENEN-ACT-4-EXCLUDE-ME-IN)

 

 
 
LVA Event
Mi
14
17:00
Einführung 264.125 Beobachtendes Zeichnen 2
 
Mi, 14. März
17:00 - 01:00
FH 8 Nöbauer HS, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm B, gelber Bereich, 2. OG
 

 

Einführung

264.125 Beobachtendes Zeichnen 2

 

Termin: 14.03.2018, 17:00 Uhr
Ort: FH 8 Nöbauer HS, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm B, gelber Bereich, 2. OG

 

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Vortrag
Fr
16
19:00
Architecture & Feminisms Buchpräsentation und Impulsvorträge
Fr, 16. März
19:00 - 01:00
Räume der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
 

Einladung zum Event

Architecture & Feminisms

Termin: 16.03.2018, 19:00 Uhr
Ort: Räume der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

 

In November 2016 the AHRA conference Architecture & Feminisms: Ecologies, Economies, Technologies took place at KTH (Royal Institute of Technology) Stockholm. One year later, three publications – two journals and a book – offer a multi-faceted account of the diverse questions and methods used to approach important connections between architecture and feminisms.

With these three publications – the anthology Architecture and Feminisms and the special editions of Field Journal and Architecture and Culture – we have made an effort to create a space for as many of the voices, subjects and positions as possible, which gathered at the conference event. The assembled 59 contributions explore an abundance of different formats, from academic articles to poems, expressing a feminist project that necessarily acknowledges a plurality of positions.

We will offer brief presentations of the publications and the contributions “Suzanne Lacy’s International Dinner Party in Feminist Curatorial Thought” by Elke Krasny and “Reproductive Commons” by Julia Wieger. 

(Text: Karin Reisinger and Hélène Frichot)

 

Presentations: Hélène Frichot, Elke Krasny, Karin Reisinger, Meike Schalk, Julia Wieger

Moderation: 
Christina Linortner

Publications:
Architecture and Feminisms: Ecologies, Economies,Technologies
(edited by Hélène Frichot, Catharina Gabrielsson and Helen Runting, Routledge 2018)

Field Journal 7(1), “Becoming a Feminist Architect”
Architecture and Culture 5(3), “Styles of Queer Feminist Practices and Objects”

(both edited by Karin Reisinger and Meike Schalk)

Veranstaltung in englischer Sprache.

 

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LVA Event
Mo
19
10:00
Beginn 264.147 Subjektive Räume / Raumutopien 2
 
Mo, 19. März
10:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13, 1. Stock
 

Beginn

264.123 Subjektive Räume / Raumutopien 2

 

Zeit: 19.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13, 1. Stock

 

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Thema
Di
10
21:00
Einladung zum Screening
Di, 10. April
21:00 - 01:00
FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien
 

Einladung zum Screening von

 

Explosion der Stille / Loveless / lG / The process

 

Termin: 10-04-2018, 21:00 Uhr
Ort: FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien

 

Explosion der Stille 
ist ein filmischer Essay von Claudia Bosse.
Gefördert von KÖR. Eine Produktion von theatercombinat.
Poster

Loveless // lG // The process
Die kurzen Dokus zeigen 3 Performances von Petra Condlová, Alexander Farkas, Laura Gnadke, Ada Gulyamdzhis, Yoko Rödel, Denise Roth, Robin Trézières, Marina Urosevic, die die Studierenden der TU Wien im Rahmen des künstlerischen Projekts „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“ im Jänner 2018 am Praterstern durchführten.
Poster


 

 
 
Ausstellung
Do
19
18:00
FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.
Do, 19. April
18:00 - 01:00
TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien
 

Ausstellung/Installation/Talk/Konzert

FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.


Eröffnung: 19.4.2018, 18:000 Uhr
Dauer: 19.–22.4.2018
Ort: TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien 

 

PROGRAMM

19. april 2018
18.00 uhr eröffnung
19.00 uhr lecture mental mappings
von anastasya ponomaryova/ urban curators kiew und claudia bosse
bis 22.00 uhr bar, drinks und diskussion

20. april 2018
20.30 uhr konzert the ukrainian rhapsody von günther auer in der installation
drinks
13–20.00 uhr workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators mit studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1

21. april 2018

18.00 uhr talk: wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation: tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen, wien

+

präsentation: in between spaces linear city charkiv 2017
dokumentation des gleichnamigen workshops, der im juli 2017 in charkiv stattfand
mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien

 

 

FOLLOWING THE TRACE widmet sich urbanen interventionen im öffentlichen raum der ukraine, deren politischen dimensionen, sowie deren künstlerischen und sozialen visionen. für 4 tage präsentiert FOLLOWING THE TRACE 4 arbeiten als künstlerische mappings aus der ukraine von claudia bosse und günther auer in kooperation mit der kiewer architekturagentur urban curators in der TVFA-halle. 3 mehrmediale arbeiten, die 2017 in charkiw und kiew entstanden sind, ergreifen körper als medium von mappings: körper, die wasser von einer quelle durch eine stadt tragen und spuren hinterlassen. körper, die stimmen werden und in einer collage den gleichen ort unterschiedlich beschreiben. körper, die performativ den urbanen raums poetisch subvertieren. 
- die 5-kanal-video-installation fol<wbr class="" />lowing the trace of water folgt 5 bewohner_innen aus charkiw, beim tragen von trinkwasser von der quelle sarzhyn yar bis zu ihren wohnungen. die kamera folgt den zufälligen bekanntschaften, eröffnet intime beobachtungen anhand von persönlichen wegen durch den städtischen raum und bildet ein netzwerk durch die stadt.
- die audioinstallation when you stand still it is the best position in the city rekonstruiert vielstimmig 5 orte in kiew durch eine collage von raumwahrnehmungen zwischen maidan, dem kontraktova square, dem moskovska square, teremki und dem städtebaulichen entwicklungsgebiet obolon. narrationen urbaner wahrnehmungen, die zwischen politischen erinnerungen, gegenwärtigen beobachtungen und möglichkeiten räumlicher phantasien changieren. 
applied poetics in urban space versammelt audio- und video-fragmente einer serie von 6 choreografischen interventionen von claudia bosse mit 20 ukrainischen beteiligten an 5 orten in kiew entlang der u-bahn linie 2 an 6 tagen im mai 2017 zu einer filmischen collage.

das konzert ukrainian rhapsody spürt am 20. april um 20.30 uhr im einer noise-multichannel komposition dem untergrund des moskovskaya platzes nach. 
im rahmenprogramm mit der lecture mental mappings am 19. april um 19.00 uhr diskutieren expert_innen u.a. aus dem feld der architektur und der urbanistik die methodik der interventionen, deren politische dimensionen und geben einblicke in den speziellen urbanen rahmen der ukraine.

der workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators gemeinsam mit claudia bosse und studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1 schließt das programm ab, als rekonstruktion und überlagerung der vorgänge der urbanistischen geschichte von kiew mit wien entlang verschiedener orte an der U1.

der talk wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen. 

die präsentation der broschüre in between spaces linear city kharkiv 2017 zeigt ergebnisse des gleichnamigen workshops, der mit studierenden der TU Wien, der Lviv Politechnical National University und der O.M. Beketov University Kharkiv im juli 2017 in charkiw stattfand, mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien.

FOLLOWING THE TRACE ist teil der performativen forschung urban laboratory IDEAL PARADISE ukraine von claudia bosse in zusammenarbeit mit der ukrainischen architekturagentur urban curators. vor dem hintergrund verschiedener historischer, architektonischer und politischer voraussetzungen fragt es nach alternativen kollektiven und individuellen möglichkeiten der temporären nutzung von stadtraum und untersucht den urbanen raum zweier ukrainischer städte als möglichkeitsraum für choreographisches material und poetische subversionen.

 

POSTER

 

 
 
LVA Event
Do
26
11:00
Einführung 264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL

Einführung

264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL 


Termin: 26-04-2018, 11:00–16:00 Uhr
Ort: (Lageplan) Tracing Spaces LAB, Nordwestbahnhof, Taborstraße 95/Ladestraße 1, A-1200 Wien 

 

Der Vienna International Busterminal (VIB) in Wien Erdberg ist als wichtiger Knotenpunkt Teil eines internationalen Netzwerkes aus Busverbindungen. Dieses lässt sich als weit verzweigte Verkehrsspinne, die sich über ganz Europa spannt und sogar weit darüber hinaus reicht darstellen. Über die Wege und Reisemotive seiner Nutzer_innen lassen sich hier Rückschlüsse über die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Realität Europas ziehen, aber auch ein Stück weit Phasen der Wiener Migrations- und Mobilitätsgeschichte nachzeichnen. So ist der privat vom Busunternehmen Blaguss betriebene Terminal bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 wichtiger Ankunfts- und Abfahrtsort für viele in Wien tätige Dienstleister_innen. Viele von ihnen stammen aus Ost- und Südosteuropa und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stadt am Laufen gehalten wird – unter ihnen Bauarbeiter_innen, Reinigungskräfte, Altenpfleger_innen, etc.

 

Der wichtigste Wiener Busterminal vermittelt heute einen improvisierten Eindruck, wie man ihn eher in einer osteuropäischen Stadt erwarten würde. Obwohl dieser Ort jährlich von etwa so vielen Menschen wie dem Salzburger Flughafen frequentiert wird, sah die Wiener Stadtplanung lange Zeit keinen Anlass über einen neuen Terminal nach zu denken. Nachdem sich am Vienna International Busterminal mit dem Fernbus-Boom (Flixbus) der letzten Jahre aber auch eine bedeutend kaufkräftigere Klientel tummelt, werden die Rufe nach einem angemessen gestalteten ‚Tor zur Stadt‘ wieder lauter.

 

Auf Basis einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung werden – bezogen auf den Terminal – zentrale räumliche Elemente, spezifische Raumqualitäten und -situationen aufgespürt, dargestellt und in architektonische Entwürfe übersetzt. Am Ende des Prozesses stehen großformatige und von Hand gezeichnete Assemblagen, die den Terminal als ein mehrdeutiges international vernetztes ‚Tor zur Stadt‘ erscheinen lassen.

 

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Vortrag
Mo
28
19:00
Podiumsdiskussion Global Demands Architekturforschung in einer globalisierten Welt

Podiumsdiskussion

Global Demands 

Architekturforschung in einer globalisierten Welt

 

 

Termin: 28.05.2018, 19:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien (Az W) – Podium, Museumsplatz 1, 1070 Wien
 

 

Ob in der Sphäre der Architekturkritik oder am Markt spekulativer Immobilieninvestitionen – Architektur ist immer mehr Gegenstand globaler Zirkulation.


Für zeitgenössisches Architekturschaffen ergeben sich damit zahlreiche Herausforderungen: Wie können wir in unserer Arbeit sowohl den Komplexitäten globaler Dynamiken als auch ganz lokalen Besonderheiten gerecht werden? Wo setzen wir hier an, wenn es um räumliche Erneuerung und alternative Praxisansätze geht? Die beiden Architekturforscher Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer haben Wegbegleiter*innen ihrer internationalen Projekte eingeladen, um gemeinsam diese Fragen zu diskutieren und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

 

 

 

Gäste:
Teddy Cruz und Fonna Forman, University of California San Diego
Rahul Mehrotra, Harvard GSD
Vyjayanthi Rao, Terreform, New York
Irit Rogoff , Goldsmiths, London
AbdouMaliq Simone, Max-Planck-Institut, Göttingen


Moderation:
Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer, TU Wien

 

Veranstaltung in englischer Sprache 

 

Eintritt frei!

 

 

Eine Kooperation des Az W mit der TU Wien

Gefördert vom FWF

azw.at

 

 
 


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LVA Event
Do
1
09:00
Beginn 253.568 Orientierungskurs
 
Do, 1. März
09:00 - 01:00
Aufbaulabor, Hauptgebäude, Stiege 7, 1. Stock
 

Beginn

253.568 Orientierungskurs


Termin: 01.03.2018, 9:00 Uhr
Ort: Aufbaulabor, Hauptgebäude, Stiege 7, 1. Stock

 

 

 
 
LVA Event
Di
6
10:30
Beginn 258.019 Einführung in die Visuelle Kultur
 
Di, 6. März
10:30 - 13:30
Seminarraum 8, Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig
 

Beginn

258.019 Einführung in die Visuelle Kultur


Termin
: 06.03.2018, 10:30–13:30 Uhr
Ort: Seminarraum 8,  Hauptgebäude (Karlsplatz 13,  Hof 2, Stiege 7, ebenerdig 

 

weitere Informationen im TISS

 
 
LVA Event
Di
6
11:00
Beginn 258.007 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 2)
Di, 6. März
11:00 - 01:00
Hörsaal EI 7, Gußhausstraße 25-29
 

Einführungsvortrag

258.007 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 2)


Termin:
06.03.2018, 11:00 Uhr
Ort: Hörsaal EI 7, Gußhausstraße 25-29


weitere Informationen im TISS 

 
 
LVA Event
Di
6
13:00
Einführung 264.118 Modul Kunsttransfer
Di, 6. März
13:00 - 01:00
SEMINARRAUM 264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13
 

Einführung

264.118 Modul Kunsttransfer 


Termin: 06.03.2018, 13:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, 1. Stock, Karlsgasse 13

 

das modul kunsttransfer nimmt im sommersemester 2018 die u-bahnlinie 1 zum ausgangspunkt für kunstgeleitete expeditionen ins urbane feld.

 

die rote ubahn-linie durchquert wien und verbindet äusserst verschieden geartete bezirke, viertel und orte. vor ihrer eröffnung 1978 stand die befürchtung, dass nun die arbeiter*innen aus dem 10. bezirk zu einfach in das zentrum der stadt kommen können. mit der erweiterung 1982 bis ins transdanubische kagran wurde auch ein paradestück der sozialistischen stadtregierung, die 21 km lange donauinsel den wiener*innen im wahrsten sinne des wortes nahegebracht. früher berühmt-berüchtigte grosssiedlungen wie der rennbahnweg oder die grossfeldsiedlung wurden erst 2006, jahrzehnte nach ihrer errichtung, an das u-bahnnetz angebunden. mit dem vienna international centre (VIC), einem der vier hauptsitze der vereinten nationen, erschliesst die u1 auch internationales territorium.

 

seit der eröffnung der u1 hat sich wien stark verändert.

parallel zur steigenden einwohnerzahl finden sich heute diverse segregationseffekte. lagezuschläge dividieren zunehmend einwohner*innen entlang ihrer sozial-ökonomischen verhältnisse auseinander. plätze wie der praterstern werden zu sozialen brennpunkten, während die stadt wien mit der errichtung des ersten gemeindebaus seit 2004 an der endstation oberlaa entgegenzusteuern sucht. an beiden enden der linie fressen sich stadtentwicklungsgebiete immer weiter in die letzten landwirtschaftlichen betriebe und flächen wiens hinein, während der erste bezirk fast vollständig an konsum und tourismus abgegeben wurde.

 

wie bildet sich die gegenwärtige stadtgesellschaft an den öffentlichen orten entlang der strecke ab? lassen sich einflüsse der genannten entwicklungen im konkreten öffentlichen raum ablesen? in welchem verhältnis stehen sie zu utopien und visionen des zusammenlebens früherer jahre?

 

im bereich der stationen suchen wir insgesamt fünf orte, die symptomatisch sind für die gegenwärtigen problematiken und veränderungen in wien. mittels mapping werden diese orte in

ihrer urbanen komplexität (architektonische und städtebauliche strukturen, akustik, haptik, alltägliche nutzung/aneignung, rechtliche und politische dimension, geschichte, zukunft, erschliessung/anbindung/netzwerke, rhythmen etc.) erfasst.

daraus sollen performative und installative interventionen entwickelt und vor ort umgesetzt werden, die die wahrgenommenen konstellationen im öffentlichen raum mittels verfremdung und verstärkung sichtbar machen, alternative aneignungen austesten, an vergessenes erinnern und damit geschichte uminterpretieren etc.

 

als teil des moduls findet am 20.04. ein ganztagesworkshop: layering U1/vienna - M2/kiev mit URBAN CURATORS aus kiev statt. (für modulteilnehmer_innen verpflichtend)

 

weitere Informationen im TISS und

www.kunsttransfer.at
urbancurators.com.ua
www.theatercombinat.com/projekte/katastrophen/KAT_IP_ukraine_applied_poetics.htm


 

 
 
LVA Event
Mi
7
13:00
Beginn 264.137 Kunst-Raum-Natur
 
Mi, 7. März
13:00 - 01:00
Seminarraum des Fachbereichs Landschaftsplanung + Gartenkunst, Erzherzog Johann Platz 1, 1040 Wien
 

Beginn

264.137 Kunst-Raum-Natur

 

Zeit: 07-03-2018, 13:00 Uhr
Ort: Seminarraum des Fachbereichs Landschaftsplanung + Gartenkunst, Erzherzog Johann Platz 1, 1040 Wien

 

 

 
 
LVA Event
Do
8
10:00
Einführung 264.155 Künstlerisches Projekt
Do, 8. März
10:00 - 01:00
Karlsgasse 13, 1. Stock, Seminarraum 264.1
 

 

Einführung

264.155 Künstlerisches Projekt

 

Termin: 08.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Karlsgasse 13, 1. Stock, Seminarraum 264.1

 

Zeichnen zwischen Kontemplation und Widerstand
_Von der Hainburger Au zum Ölhafen Lobau


Das künstlerische Projekt, das im Sommersemester üblicherweise eine urbane Intervention ist, ist dieses Mal der Methode des Zeichnens gewidmet. Zeichnen als Kontemplation, als Verlangsamung der Wahrnehmung, des sich Bewusstwerdens von Zuständen, als "automatisierte" Handlung - aber wir wollen das Zeichnen auch als Methode von Aktivismus erforschen.

Dafür begeben wir uns an Orte, die für Fragen von Ökologie, Landschaft, Energieproduktion und Ressourcen zentral sind: die Hainburger Au und der Ölhafen Lobau. Die Hainburger Au/ Stopfenreuther Au wurde berühmt durch die Proteste im Dezember 1984 gegen das geplante Wasserkraftwerk, das den Naturraum der Donauauen zerstört hätte. Der Verlauf der Demonstration, die Besetzung der Au und die Art der Beilegung und Unterstützung durch die lokale Bevölkerung wurden zu einem Markstein des Demokratieverständnisses, aber auch der Energiepolitik in Österreich. Letztendlich wurde im März 1985 durch das Konrad-Lorenz-Volksbegehren der Wasserrechtsbescheid aufgehoben. Erstmals trat ziviler Ungehorsam erfolgreich und öffentlichkeitswirksam in Erscheinung und wurde den Österreichern das Prinzip direkter Demokratie bewusst. Nach der Absage an das Kernkraftwerk Zwentendorf 1978 war Hainburg das zweite Ereignis, in dem Basisdemokratie erfolgreich - und nachhaltig richtungsweisend - umgesetzt wurde. Nachhaltigere Energiewirtschaft begann in Österreich also schon Mitte der 1980er Jahre.

Der Ölhafen Lobau im 22.Bezirk ist durch Pipelines mit dem Zentraltanklager Lobau und der Raffinerie in Schwechat verbunden. Über den Frachtenbahnhof Lobau ist der Ölhafen an das Bahnnetz angeschlossen. Das Zeichnen an diesen beiden Orten dient als Ausgangspunkt um die Wechselwirkungen zwischen Naturraum und urbanen Raum/ Leben und dessen Bedürfnissen wie Energieproduktion - auch die aktuelle Situation dazu - zu erkunden.

Neben dem Zeichnen wird das künstlerische Projekt begleitet von Beispielen aus der zeitgenössischen Kunst zu den Themen Ökologie, Umwelt und Aktivismus - und der Rolle der Zeichnung in der zeitgenössischen Kunst.

 

 

weitere Informationen im TISS

 

 

 

 
 
LVA Event
Do
8
11:15
Beginn 258.001 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Do, 8. März
11:15 - 01:00
TVFA Halle, Erzherzog-Johann-Platz 1, 1040 Wien
 

Einführungsvortrag

258.001 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)


Termin: 08.03.2018, 11:15 Uhr
Ort: TVFA Halle, Erzherzog-Johann-Platz 1, 1040 Wien



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LVA Event
Do
8
14:00
Einführung 264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume
Do, 8. März
14:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einführung

264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume 


Termin: 08.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

In diesem Semester verlassen wir abermals den vertrauten Lernort Universität und begeben uns auf das OPENuniversity-Gelände in Neu Marx in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingsgroßquartiers Haus Erdberg. Schon im vergangenen Sommersemester war das „OPENmarx“-Areal, das unserer Fakultät von der WSE zur befristeten Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wird, unser ganz besonderer „PLACE of IMPORTANCE“: Über das gleichnamige Lehr- und Forschungsprojekt (Harather/Peer/Semlitsch/Stuefer und Studierendenteams) wurden die von design.build-Studio seit Herbst 2015 errichteten Raummodule (Fattinger und Studierendenteams) sozialräumlich aktiviert und bedarfsorientiert erweitert.

In 1:1-Teams rekonstruieren Studierende und Asylsuchende die individuellen verlorenen Lebensräume, halten diese subjektiven Befunde sowie Transformationsmöglichkeiten in das Hier und Jetzt als zeichnerische/collagierte Raumbiografien fest. In diesem Stegreifentwerfen steht die künstlerische Prozessorientierung im Vordergrund, wobei gezielte Recherchen und einfühlsame persönliche Kontaktnahmen wichtige Grundlagen bilden. Denn in Real-Live-Projekten wie diesem geht es ganz zentral darum, die menschliche Beziehungen 1:1 zu gestalten: Der Wert schätzende persönliche Kontakt, das gemeinsame sinngebende Tun auf Augenhöhe, der verbale (und auch non-verbale) Austausch ist, wie wir aus unseren bisherigen Kooperationen mit Asylsuchenden wissen, besonders wichtig, um ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. So hat sich das „Buddy-System“, bei dem jeweils 1 Studierende/r mit 1 Geflüchteten im Kleinteam zusammenarbeitet, bestens bewährt. Diese Kleinteams können sich natürlich - je nach Situation und Arbeitsvorhaben - zu wechselnden größeren Teams zusammenschließen.

Unsere PartnerInnen vor Ort werden vor allem aus dem nahe gelegenen Flüchtlingsquartier Haus Erdberg kommen. Durchaus willkommen ist es aber auch, bereits bestehende persönliche Kontakte zu AsylwerberInnen für dieses Stegreifentwerfen zu nützen. 

 

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LVA Event
Do
8
16:00
Einführung 264.185 Stegreifentwerfen DISPLACED. Improvisierte Möglichkeitsräume
Do, 8. März
16:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einführung

264.183 Stegreifentwerfen DISPLACED. Verlorene Lebensräume 


Termin: 08.03.2018, 16:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

In diesem Semester verlassen wir abermals den Lernort Universität und begeben uns auf das OPENuniversity-Gelände in Neu Marx in unmittelbarer Nähe des Flüchtlingsgroßquartiers Haus Erdberg. Schon im vergangenen Sommersemester war das „OPENmarx“-Areal, das unserer Fakultät von der WSE zur befristeten Zwischennutzung zur Verfügung gestellt wird, unser ganz besonderer „PLACE of IMPORTANCE“: Über das gleichnamige Lehr- und Forschungsprojekt (Harather/Peer/Semlitsch/Stuefer und Studierendenteams) wurden die von design.build-Studio seit Herbst 2015 errichteten Raummodule (Fattinger und Studierendenteams) sozialräumlich aktiviert und bedarfsorientiert erweitert. Im Fokus standen intensive raumbezogenen Co-working-Prozesse mit Asylsuchenden, die im nahe gelegenen Haus Erdberg wohnen und mittels Buddysystem zu fix integrierten und freundschaftlich verbundenen TeampartnerInnen wurden. Über kontinuierlich wachsende Vernetzungen und die projektbegleitende Forschung konnte vielfältiges Wissen und spezifische Expertise generiert werden.

Darauf aufbauend soll die bedarfsorientierte sozialräumliche Aktivierung vor Ort kooperativ fortgesetzt und neu interpretiert werden. Unter Einbeziehung der externen GestaltungsexpertInnen Theresa Schütz und Rainer Steurer (UNOs | umding + ortsam) werden vorhandene (räumliche) Strukturen (Mobiles Stadtlabor, OPENkitchen, OPENworkshop, OPENrepair, Studio.DISPLACED) als  alltagspraktische Modelle der Integration weiter ausgetestet. 

Die konkreten raumbezogenen Anforderungen, Nutzungswünsche und Rahmenbedingungen werden ebenso zum Katalysator der Raumproduktion wie vorhandene oder kostenlos zu organisierende (Bau-)Materialien. Wir wollen das OPENmarx-Areal speziell für informelle und bildungsrelevante sozialräumliche Nutzungen gemeinsam erforschen, neue 1:1 Settings konzipieren, (noch) nicht vorhandene Kontakte, Netzwerke aufsetzen, räumliche/möbelmäßige Erweiterungen und Adaptierungen in der Werkstatt vor Ort selbsttätig umsetzen. Räumliche Potenziale sollen im konkreten Kontext der jeweiligen Skills und Interessen der Beteiligten erkannt und genutzt werden. Über gezielte Aktivitäten und Programmideen, die geeignet erscheinen, die Nachbarschaften nachhaltig und längerfristig miteinzubeziehen, soll hier auch für die heurige Freiluftsaison ein urbaner Anker- und Treffpunkt entstehen.

 

Eine Werkstatt ist am Areal vorhanden, experimentell-handwerkliches Know-how und entsprechende Support Structures bieten Theresa Schütz und Rainer Steurer in den Kernarbeitszeiten jeden Donnerstag von 16:00-18:00 an.

 

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LVA Event
Fr
9
09:00
Beginn 264.123 Subjektive Räume / Raumutopien
 
Fr, 9. März
09:00 - 01:00
Karlsplatz 13, Stiege 1, OG 2, Zeichnesaal 15 - AA0241
 

Beginn

264.123 Subjektive Räume / Raumutopien

 

Zeit: 09.03.2018, 9:00 Uhr
Ort: Karlsplatz 13, Stiege 1, OG 2, Zeichnesaal 15 - AA0241

 

 

 
 
LVA Event
Fr
9
15:00
Einführung 264.102 Konstruktives räumliches Skizzieren 2
 
Fr, 9. März
15:00 - 01:00
Sem.R. DA grün 05, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm A, grüner Bereich, 5. OG
 

Einführung

264.102 Konstruktives räumliches Skizzieren 2

 

Zeit: 09.03.2018, 15:00 Uhr
Ort: Sem.R. DA grün 05, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm A, grüner Bereich, 5. OG

 

 
 
LVA Event
Mo
12
14:00
Einführung 260.488 Großes Entwerfen Sommerentwerfen Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür?
Mo, 12. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13
 

Einführung

260.488 Großes Entwerfen Sommerentwerfen Eine böse Geschichte. Und was kann der Ort dafür? 


Termin: 12-03-2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13

 

Das Haus, in dem Adolf Hitler am 20. April 1889 geboren wurde, hat eine bewegte Geschichte. Sowohl Eigentümer*innen als auch Nutzungskonzepte wechselten mehrmals im Lauf der letzten 100 Jahre. Seit Oktober 2011 steht das Haus, das bis zur Enteignung durch die Republik Österreich im Jänner 2017 in Privatbesitz war, leer.

In seinem momentanen Zustand wird das Haus einerseits mit der verbrecherischen NS-Geschichte und der Person Hitlers assoziiert und ist damit Anziehungspunkt für Alt- und Neunazis. Andererseits ist es Teil eines denkmalgeschützten städtebaulichen Ensembles im Stadtkern von Braunau, aus dem heraus es für Besucher*innen nicht oder nur schwer identifiziert werden kann. Nicht wenige Tourist*innen erkundigen sich daher bei den Einheimischen nach dem Standort des Objekts.

Die Inszenierung Braunaus als Geburtsort Hitlers durch die Nazis wirkt bis heute auf einer internationalen Ebene fort. Journalist*innen kommen mit der Vorstellung in die Stadt hier Beweise für eine überforderte Kleinstadt sowie für die Umtriebigkeit von Neonazis vorzufinden. Auch die Auseinandersetzung um den Umgang mit dem Geburtshaus läuft hauptsächlich über die Medien und kaum jemand interessiert sich dafür, was die Präsenz des Hauses tatsächlich im alltäglichen Leben der Braunauer*innen bewirkt. Ein lokaler Diskursprozess wird seit den 1990er Jahren vom Verein für Zeitgeschichte initiiert und angetrieben.

Mit dieser Entwurfsaufgabe möchten wir keine weiteren Nutzungsideen für das Haus selbst entwickeln. Wir interessieren uns für die Verknüpfung eines Ortes mit einer negativen, verbrecherischen Geschichte. Am Beginn unserer Auseinandersetzung stehen deshalb erst einmal viele Fragen:

  • Welche Erlebnisse, Erfahrungen, Geschichten und Vorurteile begegnen uns, wenn wir mit den Einwohner*innen über die Stadt Braunau sprechen?
  • Was bedeutet die Verbindung zwischen Hitler und seiner Geburtsstadt - der Stadt Braunau – heute für seine Bewohner*innen?
  • Wie kann ein Reflexionsprozess in Gang gesetzt werden, der auch die junge Generation anspricht?
  • Welche Methoden gibt es, um mit den Menschen vor Ort zu arbeiten?
  • Was hat all das mit Architektur zu tun? Welche Informationen brauchen Architekt*innen abseits von Raumprogramm und gestalterischen Zielformulierungen, um auf eine gesellschaftspolitisch brisante/polarisierende Frage antworten zu können?
  • Welche Schritte sind (noch) notwendig, bevor eine konkrete, räumlich und materiell manifestierte Antwort/Lösung gegeben werden kann?
  • Welchen Beitrag können Architekturschaffende aufgrund ihrer gestalterischen und räumlichen Expertise für eine gesellschaftspolitische Fragestellung, in der sich Ort und Geschichtspolitik verknüpfen, leisten? 

Die Verknüpfung von Objekt, Umfeld, Geschichte, Stadt und Menschen, das Arbeiten vor Ort, das Arbeiten mit der Erinnerung und die Wahrnehmung von Raum sowie die Selbstwahrnehmung im Raum stehen im Zentrum des Lernprozesses.

 

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LVA Event
Di
13
14:00
Einführung Wahlseminar Kunst und Gestaltung (264.072)
Di, 13. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)
 

Einführung

264.072 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 
Andere Märkte: Die Architektur der informellen Ökonomie 


Termin: 13.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8 (Hauptgebäude der TU Wien)

 

In seinem im März 1967 gehaltenen und posthum publizierten Vortrag "Andere Räume" ("Des espaces autres") erörterte Michel Foucault, wie Raum in unserem Zeitalter immer mehr die Form von Beziehungen zwischen Schauplätzen angenommen hat. Er stellte fest, dass in unserer Erfahrungswelt Kontinuität und Dauer von einem ständigen Verbindung-Schaffen verdrängt wurden. An die Stelle klarer Raumprogramme sind instabile Gelegenheitsstrukturen getreten. In jedem von uns benutzten Raum sind so immer auch andere Räume eingelagert - Schattengebilde, Sonderzonen, Ausweichgebiete, Grauräume, Neuland. Vor dem Hintergrund der ökonomischen, politischen und technologischen Umbrüche unserer Zeit wollen wir uns im Wintersemester 2017/18 mit einem ausgewählten Beispiel solcher "anderer Räume" beschäftigen: Mit der Vielfalt informeller Märkte, die im Zuge der globalen Ökonomie entstanden sind.

Vom internationalen Kofferhandel bis zum "wilden" Straßenverkauf, von Untergrund-Märkten bis zu Schwarzmarkt-Arealen, und von alternativen Ökonomien bis zu metropolitanen Hipster-Basaren: Informelle Märkte sind Schauplätze im urbanen Gewebe, an denen nicht nur Waren außerhalb der Norm gehandelt werden, sondern auch Bilder, Gedanken und Werte zwischen unterschiedlichen Welten zirkulieren. Im Seminar setzen wir uns gezielt mit diesen Schauplätzen auseinander, indem wir ihre räumlichen Strukturen, sozialen Milieus und politischen Konditionen untersuchen: Wie funktioniert ein informeller Markt? Welche Akteure spielen eine Rolle? In welchen Räumen findet Schleichhandel statt und wie gestaltet sich das Umfeld eines solchen Marktes? Wie verhält sich dieser Handel zur "geregelten" kapitalistischen Marktökonomie und deren Anspruch auf Raum? Und welche Rolle spielt Architektur in diesem Gefüge? Auf diesen Einstiegsfragen aufbauend widmen wir uns den unterschiedlichen Ausprägungen informeller Ökonomie, indem wir zum einen konkrete Schauplätze besprechen und zum anderen ausgewählte Literatur gemeinsam diskutieren.


Anhand von Literaturstudium, Diskussionen, eigenständigen Recherchen und individuell verfassten Seminararbeiten wollen wir uns in dieser Lehrveranstaltung ein besseres Verständnis der weltumspannenden Geographie dieser neuartigen und extremen räumlichen Konfigurationen der informellen Ökonomie erarbeiten. Als Basis dienen uns dabei Schlüsseltexte von AutorInnen wie Saskia Sassen, Mike Davis oder Teddy Cruz sowie Ergebnisse des am Institut für Kunst und Gestaltung selbst durchgeführten langjährigen Forschungsprojekts Informal Market Worlds. 

 

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LVA Event
Di
13
14:00
Einführung 264.152 Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
Di, 13. März
14:00 - 01:00
Seminarraum 268/2, Karlsgasse 13, 1. Stock
 

Einführung

264.152 Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
OpenArchitecture

 

Termin: 13.03.2018, 14:00 Uhr
Ort: Seminarraum 268/2, Karlsgasse 13, 1. Stock 

 

Die rasante Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechnologien der letzten Jahre hat nicht nur unseren Alltag entscheidend verändert, sondern auch begonnen, die Bedingungen der Architekturproduktion grundlegend umzugestalten. Anstelle von klar zugeordneten Rollen und Aufgabenstellungen gewinnen in der Durchführung architektonische Projekte flexible Zusammenschlüsse, die sich auf einen Pool an virtuell erreichbare Ressourcen stützen, zunehmend an Bedeutung.

 

Das betrifft zum einen die Frage der Initiierung und Finanzierung von Projekten (z.b. Crowdfunding in allen seinen Varianten) aber auch die Frage der Gestaltung von Architektur selbst: OpenArchitecture beschreibt hier einen Prozess, in dem nicht nur innerhalb einer geschlossenen Gruppe an einem Entwurf gearbeitet wird, sondern über die Nutzung neuer Interaktionsplattformen eine Vielzahl an Betroffenen und Interessierten Eingaben machen, Veränderungen vornehmen und so an der Gestaltung des 'architektonischen Produkts' mitwirken kann.

 

Das  Schlagwort 'Massenkreativität' verspricht hier für die einen ein neues Zeitalter an Beteiligungsmöglichkeiten, für andere verkündet es das drohende Ende des Berufsstands der Architekt/inn/en. Neben der Auseinandersetzung mit den Auswirkungen auf das zukünftige Betätigungsfeld des Architekten/der Architektin, wollen wir uns in diesem Wahlseminar insbesondere den gesellschaftspolitischen Dimensionen von OpenArchitecture widmen: Inwiefern können diese Entwicklungen der Crowd-Beteiligung ein neues Kapitel der Demokratisierung in der Produktion von Raum einläuten? Oder handelt es sich hier vielmehr um eine neue Welle des Outsourcing, in der Kosten und Risiken immer weiter auf die Allgemeinheit abgewälzt werden?

 

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LVA Event
Mi
14
10:00
Einführung 264.146 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
Mi, 14. März
10:00 - 01:00
Seminarraum 8, Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig
 

Einführung

264.146 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
A Room of One´s Own 


Termin: 14.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Seminarraum 8,  Hauptgebäude (Karlsplatz 13, Hof 2, Stiege 7, ebenerdig

 

Die Lehrveranstaltung untersucht Räume der Zusammenarbeit, Solidarität, Regeneration und des Überlebens, die in der Produktion von Wissen über Architektur wenig Beachtung finden.

Entlang eines feministischen Ethos wird untersucht, wie Wissen um Räume generiert wird und welche Räume für gemeinschaftliche Strategien notwendig sind. Anhand von künstlerischen Arbeiten, sozialräumlichen Projekten und theoretischen Konzepten werfen wir einen Blick auf unterschiedliche Genealogien, Prozesse, Organisationen und Machtrelationen dieser Räume.

Ergebnis dieser mehrdimensionalen Auseinandersetzungen wird eine theoretische schriftliche Arbeit sein.

 

 

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(Abbildung:  Exclude me in – MYCKET with Maja Gunn and The New Beauty Council, www.mycket.org/CLUBSCENEN-ACT-4-EXCLUDE-ME-IN)

 

 
 
LVA Event
Mi
14
17:00
Einführung 264.125 Beobachtendes Zeichnen 2
 
Mi, 14. März
17:00 - 01:00
FH 8 Nöbauer HS, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm B, gelber Bereich, 2. OG
 

 

Einführung

264.125 Beobachtendes Zeichnen 2

 

Termin: 14.03.2018, 17:00 Uhr
Ort: FH 8 Nöbauer HS, Freihausgebäude (Wiedner Hauptstr. 8) - Turm B, gelber Bereich, 2. OG

 

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LVA Event
Mo
19
10:00
Beginn 264.147 Subjektive Räume / Raumutopien 2
 
Mo, 19. März
10:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13, 1. Stock
 

Beginn

264.123 Subjektive Räume / Raumutopien 2

 

Zeit: 19.03.2018, 10:00 Uhr
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13, 1. Stock

 

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LVA Event
Do
26
11:00
Einführung 264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL

Einführung

264.186 Stegreifentwerfen REASSEMBLING THE TERMINAL 


Termin: 26-04-2018, 11:00–16:00 Uhr
Ort: (Lageplan) Tracing Spaces LAB, Nordwestbahnhof, Taborstraße 95/Ladestraße 1, A-1200 Wien 

 

Der Vienna International Busterminal (VIB) in Wien Erdberg ist als wichtiger Knotenpunkt Teil eines internationalen Netzwerkes aus Busverbindungen. Dieses lässt sich als weit verzweigte Verkehrsspinne, die sich über ganz Europa spannt und sogar weit darüber hinaus reicht darstellen. Über die Wege und Reisemotive seiner Nutzer_innen lassen sich hier Rückschlüsse über die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Realität Europas ziehen, aber auch ein Stück weit Phasen der Wiener Migrations- und Mobilitätsgeschichte nachzeichnen. So ist der privat vom Busunternehmen Blaguss betriebene Terminal bereits seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 wichtiger Ankunfts- und Abfahrtsort für viele in Wien tätige Dienstleister_innen. Viele von ihnen stammen aus Ost- und Südosteuropa und tragen maßgeblich dazu bei, dass die Stadt am Laufen gehalten wird – unter ihnen Bauarbeiter_innen, Reinigungskräfte, Altenpfleger_innen, etc.

 

Der wichtigste Wiener Busterminal vermittelt heute einen improvisierten Eindruck, wie man ihn eher in einer osteuropäischen Stadt erwarten würde. Obwohl dieser Ort jährlich von etwa so vielen Menschen wie dem Salzburger Flughafen frequentiert wird, sah die Wiener Stadtplanung lange Zeit keinen Anlass über einen neuen Terminal nach zu denken. Nachdem sich am Vienna International Busterminal mit dem Fernbus-Boom (Flixbus) der letzten Jahre aber auch eine bedeutend kaufkräftigere Klientel tummelt, werden die Rufe nach einem angemessen gestalteten ‚Tor zur Stadt‘ wieder lauter.

 

Auf Basis einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung werden – bezogen auf den Terminal – zentrale räumliche Elemente, spezifische Raumqualitäten und -situationen aufgespürt, dargestellt und in architektonische Entwürfe übersetzt. Am Ende des Prozesses stehen großformatige und von Hand gezeichnete Assemblagen, die den Terminal als ein mehrdeutiges international vernetztes ‚Tor zur Stadt‘ erscheinen lassen.

 

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Ausstellung
Do
19
18:00
FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.
Do, 19. April
18:00 - 01:00
TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien
 

Ausstellung/Installation/Talk/Konzert

FOLLOWING THE TRACE – künstlerische mappings aus charkiw und kiew, ukraine.


Eröffnung: 19.4.2018, 18:000 Uhr
Dauer: 19.–22.4.2018
Ort: TVFA-halle/TU wien, erzherzog-johann-platz 1, 1040 wien 

 

PROGRAMM

19. april 2018
18.00 uhr eröffnung
19.00 uhr lecture mental mappings
von anastasya ponomaryova/ urban curators kiew und claudia bosse
bis 22.00 uhr bar, drinks und diskussion

20. april 2018
20.30 uhr konzert the ukrainian rhapsody von günther auer in der installation
drinks
13–20.00 uhr workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators mit studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1

21. april 2018

18.00 uhr talk: wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation: tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen, wien

+

präsentation: in between spaces linear city charkiv 2017
dokumentation des gleichnamigen workshops, der im juli 2017 in charkiv stattfand
mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien

 

 

FOLLOWING THE TRACE widmet sich urbanen interventionen im öffentlichen raum der ukraine, deren politischen dimensionen, sowie deren künstlerischen und sozialen visionen. für 4 tage präsentiert FOLLOWING THE TRACE 4 arbeiten als künstlerische mappings aus der ukraine von claudia bosse und günther auer in kooperation mit der kiewer architekturagentur urban curators in der TVFA-halle. 3 mehrmediale arbeiten, die 2017 in charkiw und kiew entstanden sind, ergreifen körper als medium von mappings: körper, die wasser von einer quelle durch eine stadt tragen und spuren hinterlassen. körper, die stimmen werden und in einer collage den gleichen ort unterschiedlich beschreiben. körper, die performativ den urbanen raums poetisch subvertieren. 
- die 5-kanal-video-installation fol<wbr class="" />lowing the trace of water folgt 5 bewohner_innen aus charkiw, beim tragen von trinkwasser von der quelle sarzhyn yar bis zu ihren wohnungen. die kamera folgt den zufälligen bekanntschaften, eröffnet intime beobachtungen anhand von persönlichen wegen durch den städtischen raum und bildet ein netzwerk durch die stadt.
- die audioinstallation when you stand still it is the best position in the city rekonstruiert vielstimmig 5 orte in kiew durch eine collage von raumwahrnehmungen zwischen maidan, dem kontraktova square, dem moskovska square, teremki und dem städtebaulichen entwicklungsgebiet obolon. narrationen urbaner wahrnehmungen, die zwischen politischen erinnerungen, gegenwärtigen beobachtungen und möglichkeiten räumlicher phantasien changieren. 
applied poetics in urban space versammelt audio- und video-fragmente einer serie von 6 choreografischen interventionen von claudia bosse mit 20 ukrainischen beteiligten an 5 orten in kiew entlang der u-bahn linie 2 an 6 tagen im mai 2017 zu einer filmischen collage.

das konzert ukrainian rhapsody spürt am 20. april um 20.30 uhr im einer noise-multichannel komposition dem untergrund des moskovskaya platzes nach. 
im rahmenprogramm mit der lecture mental mappings am 19. april um 19.00 uhr diskutieren expert_innen u.a. aus dem feld der architektur und der urbanistik die methodik der interventionen, deren politische dimensionen und geben einblicke in den speziellen urbanen rahmen der ukraine.

der workshop von anaystasiya ponomaryova/ urban curators gemeinsam mit claudia bosse und studierenden des modul kunsttransfer / institut für kunst und gestaltung 1 schließt das programm ab, als rekonstruktion und überlagerung der vorgänge der urbanistischen geschichte von kiew mit wien entlang verschiedener orte an der U1.

der talk wie arbeiten ukrainische kunst- und kulturinstitutionen und künstler_innen in den gegebenen politischen umständen mit der stadt und dem urbanen umfeld? mit nadiya parfan/ filmemacherin, leiterin 86-festival slavutysch und oleksandr vynogradov/researcher und communication IZOLYATSIA plattform für kulturelle initiativen donetzk/kiew, moderation tatjana zhurzhenko, institut für die wissenschaften vom menschen. 

die präsentation der broschüre in between spaces linear city kharkiv 2017 zeigt ergebnisse des gleichnamigen workshops, der mit studierenden der TU Wien, der Lviv Politechnical National University und der O.M. Beketov University Kharkiv im juli 2017 in charkiw stattfand, mit christine hohenbüchler und inge manka, institut für kunst und gestaltung 1, TU wien.

FOLLOWING THE TRACE ist teil der performativen forschung urban laboratory IDEAL PARADISE ukraine von claudia bosse in zusammenarbeit mit der ukrainischen architekturagentur urban curators. vor dem hintergrund verschiedener historischer, architektonischer und politischer voraussetzungen fragt es nach alternativen kollektiven und individuellen möglichkeiten der temporären nutzung von stadtraum und untersucht den urbanen raum zweier ukrainischer städte als möglichkeitsraum für choreographisches material und poetische subversionen.

 

POSTER

 

 
 
 


 
Vortrag
Fr
16
19:00
Architecture & Feminisms Buchpräsentation und Impulsvorträge
Fr, 16. März
19:00 - 01:00
Räume der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien
 

Einladung zum Event

Architecture & Feminisms

Termin: 16.03.2018, 19:00 Uhr
Ort: Räume der IG Architektur, Gumpendorfer Straße 63b, 1060 Wien

 

In November 2016 the AHRA conference Architecture & Feminisms: Ecologies, Economies, Technologies took place at KTH (Royal Institute of Technology) Stockholm. One year later, three publications – two journals and a book – offer a multi-faceted account of the diverse questions and methods used to approach important connections between architecture and feminisms.

With these three publications – the anthology Architecture and Feminisms and the special editions of Field Journal and Architecture and Culture – we have made an effort to create a space for as many of the voices, subjects and positions as possible, which gathered at the conference event. The assembled 59 contributions explore an abundance of different formats, from academic articles to poems, expressing a feminist project that necessarily acknowledges a plurality of positions.

We will offer brief presentations of the publications and the contributions “Suzanne Lacy’s International Dinner Party in Feminist Curatorial Thought” by Elke Krasny and “Reproductive Commons” by Julia Wieger. 

(Text: Karin Reisinger and Hélène Frichot)

 

Presentations: Hélène Frichot, Elke Krasny, Karin Reisinger, Meike Schalk, Julia Wieger

Moderation: 
Christina Linortner

Publications:
Architecture and Feminisms: Ecologies, Economies,Technologies
(edited by Hélène Frichot, Catharina Gabrielsson and Helen Runting, Routledge 2018)

Field Journal 7(1), “Becoming a Feminist Architect”
Architecture and Culture 5(3), “Styles of Queer Feminist Practices and Objects”

(both edited by Karin Reisinger and Meike Schalk)

Veranstaltung in englischer Sprache.

 

More

 

 

 

 
 
 


 
Vortrag
Mo
28
19:00
Podiumsdiskussion Global Demands Architekturforschung in einer globalisierten Welt

Podiumsdiskussion

Global Demands 

Architekturforschung in einer globalisierten Welt

 

 

Termin: 28.05.2018, 19:00 Uhr
Ort: Architekturzentrum Wien (Az W) – Podium, Museumsplatz 1, 1070 Wien
 

 

Ob in der Sphäre der Architekturkritik oder am Markt spekulativer Immobilieninvestitionen – Architektur ist immer mehr Gegenstand globaler Zirkulation.


Für zeitgenössisches Architekturschaffen ergeben sich damit zahlreiche Herausforderungen: Wie können wir in unserer Arbeit sowohl den Komplexitäten globaler Dynamiken als auch ganz lokalen Besonderheiten gerecht werden? Wo setzen wir hier an, wenn es um räumliche Erneuerung und alternative Praxisansätze geht? Die beiden Architekturforscher Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer haben Wegbegleiter*innen ihrer internationalen Projekte eingeladen, um gemeinsam diese Fragen zu diskutieren und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

 

 

 

Gäste:
Teddy Cruz und Fonna Forman, University of California San Diego
Rahul Mehrotra, Harvard GSD
Vyjayanthi Rao, Terreform, New York
Irit Rogoff , Goldsmiths, London
AbdouMaliq Simone, Max-Planck-Institut, Göttingen


Moderation:
Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer, TU Wien

 

Veranstaltung in englischer Sprache 

 

Eintritt frei!

 

 

Eine Kooperation des Az W mit der TU Wien

Gefördert vom FWF

azw.at

 

 
 
 


 
Thema
Di
10
21:00
Einladung zum Screening
Di, 10. April
21:00 - 01:00
FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien
 

Einladung zum Screening von

 

Explosion der Stille / Loveless / lG / The process

 

Termin: 10-04-2018, 21:00 Uhr
Ort: FLUC, Praterstern 5, 1020 Wien

 

Explosion der Stille 
ist ein filmischer Essay von Claudia Bosse.
Gefördert von KÖR. Eine Produktion von theatercombinat.
Poster

Loveless // lG // The process
Die kurzen Dokus zeigen 3 Performances von Petra Condlová, Alexander Farkas, Laura Gnadke, Ada Gulyamdzhis, Yoko Rödel, Denise Roth, Robin Trézières, Marina Urosevic, die die Studierenden der TU Wien im Rahmen des künstlerischen Projekts „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“ im Jänner 2018 am Praterstern durchführten.
Poster


 

 
 
 


 
 
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