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LVA Event
So
1
15:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.144) „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“
So, 1. Oktober
15:00 - 01:00
Votivpark, 1090 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
„Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“



Termin: 1. Oktober 2017, 15:00 Uhr
Ort: Votivpark, 1090 Wien

 

Dieses künstlerische Projekt bietet eine Einführung in künstlerisches Denken und Handeln anhand der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Performance und ihrer gesellschaftspolitischen Dimension, insbesondere in Bezug auf den urbanen Raum.

Als Antwort auf die Teilnahme an der Performance von Claudia Bosse „Explosion der Stille“ (1.10.-19.10.2017) werden die StudentInnen selbst kleine „Gesten“ im Sinne von „Silllegung“ entwickeln und dafür jeweils den passenden Kontext/ Ort in Wien suchen. 

Die praktische Erfahrung wird ergänzt durch einen Überblick über wesentliche aktuelle Positionen von KünstlerInnen, die mit dem Format von Performance arbeiten und dabei gesellschaftliche Veränderungen anstreben. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung von urbanen „Gesten“, die konkret in die urbane Praxis eingreifen werden. Die Geste ist ein bescheidenes Mittel, das wir aktiv als Möglichkeit eines stillem Widerstands explorieren wollen. Ähnlich wie das Lachen in ausweglosen Situationen als letztes Mittel des Widerstands (z.B. in Syrien) praktiziert wird, kann auch das aktive Lahmlegen oder die Entschleunigung als Zurücknahme - entgegen offensiver aktivistischer Formen - genutzt werden, um Veränderungen anzuregen.

 

weitere Informationen im TISS


 
Termine:

Workshop: Sonntag, 1. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Einführung: Donnerstag 5. Oktober, um 10:00 -13:00, Karlsgasse 13, 1. Stock, SR 264/1
Workshop: Sonntag, 8. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Workshop: Dienstag, 17. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien
Workshop: Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien

Dauer: jeweils circa 3 Stunden


(Image: 
Performance / G20-Gipfel Hamburg, 5.7.2017; Foto: Barbara Holub)

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Do
5
14:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.178) „DISPLACED. Mobile sozialräumliche Ankerpunkte“
Do, 5. Oktober
14:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
DISPLACED. Mobile sozialräumliche Ankerpunkte



Termin: 5. Oktober 2017, 14:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

Als mobiles Raumaktivierungslabor ist das Studio.DISPLACED eine vielseitig nutzbare räumliche Ressource und zugleich Plattform für Vernetzungs- und Aktivierungsaktivitäten.

In diesem Künstlerischen Projekt steht die Prozessorientierung im Vordergrund: Gezielte Recherchen und Kontaktnahmen, das Organisieren von notwendigen Ressourcen und der Aufbau von Netzwerken ist dabei ebenso wichtig wie das Konzipieren und teamorientierte Umsetzen von sozialräumlichen 1:1-Settings. Vorhandene Potenziale sollen im konkreten Kontext der jeweiligen Skills und Interessen der Beteiligten erkannt und genutzt werden.

1:1 sollen in dieser LVA aber auch die menschlichen Beziehungen gestaltet werden: Aus unseren bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen, die Fluchterfahrungen haben, wissen wir, wie wichtig der persönliche Kontakt und das gemeinsame Tun auf Augenhöhe ist: Unsere ArbeitspartnerInnen werden vor allem aus dem nahe gelegenen Haus Erdberg kommen.

Durchaus willkommen ist es aber auch, auf bereits vorhandenen persönlichen Kontakten zu geflüchteten Menschen aufzubauen und diese in das Künstlerische Projekt miteinzubeziehen.

 

weitere Informationen im TISS



 

 
 
 
 
 
LVA Event
Di
10
11:00
Einführung Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Di, 10. Oktober
11:00 - 01:00
Audi Max, Getreidemarkt 9
 

Einführung

Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)

Termin: 10. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Audi Max, Getreidemarkt 9

 

An dieser LVA können ausschließlich regulär inskripierte, ordentliche Studierende der Studienrichtung Architektur teilnehmen, da nur eine begrenzte Anzahl an Übungsplätzen zur Verfügung steht!

 

Studierenden anderer Studienrichtungen, MitbelegerInnen und a.o. Studierenden sowie ERASMUS-Studierenden empfehlen wir daher, auf die LVA Nr. 264.124 "Beobachtendes Zeichnen 1", LVA Nr. 264.101 "Konstruktives räumliches Skizzieren 1" oder LVA Nr. 264.122 "Subjektive Räume/Raumutopien" auszuweichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 
 
 
 
LVA Event
Mi
11
10:00
Einführung Modul Integrales Kommunikationsdesign und Visualisierung
Mi, 11. Oktober
10:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13
 

Einführung

Modul Integrales Kommunikationsdesign und Visualisierung


Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 Uhr (im Anschluss geht es mit den Vorlesungen und Übungen weiter! – siehe TISS)
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13

 

Eine Stadt ohne Zeichen wäre rätselhaft. Aber auch eine Stadt mit vielen Zeichen gibt Rätsel auf. Die Semiologie der Stadt, das System aus Zeichen und Symbolen, überformt den gebauten Raum, setzt sich als sekundärer Raum davor, und ist ephemer und wechselhaft. 

Wir beschäftigen uns mit diesen Zeichensystemen auf unterschiedlichen Ebenen, und führen umfangreiche Analysen dazu durch. Wir entwickeln Konzepte für offene Fragen, und schalten uns in die geordnete und ungeordnete Welt der Zeichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 
 
 
 
Vortrag
Do
16
17:00
Vortrag: Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad
Do, 16. November
17:00 - 01:00
Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einladung zu Vortrag und Diskussion


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Im Rahmen des Lehr- und Forschungsprojekts "DISPLACED" (Harather/Stuefer, Institut für Kunst und Gestaltung 1, TU Wien) arbeiten Architekturstudierende mit Asylsuchenden seit Herbst 2015 an sozialräumlichen und kunstbasierten Gestaltungen zum Thema Flucht-Raum-Bildung.
Mit begleitenden Veranstaltungen werden unterschiedliche themenrelevante Perspektiven zur Diskussion gestellt, um auch Interessierte aus anderen (Fach-)Bereichen anzusprechen und die transdisziplinäre und interkulturelle Vernetzung zu stärken:

 

 


Do 16.11.2017 | 17:00 h

Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien


Dr. Eliane Ettmüller (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien)

 

 

Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad

 

 

Dieser Vortrag wird Einblicke gewähren in die Frauen betreffenden Aspekte der extremistischen und dschihadistischen Ideologie: 

 

Die Ideologie, die zur Errichtung eines idealen islamischen Staates aufruft, weist den Frauen eine klar definierte und unverzichtbare Rolle zu. Berichte über Kleidungs- und Bewegungseinschränkungen sowie Polygamie und Sklavenhaltung scheinen in einem demokratisch und emanzipatorisch orientierten europäischen Kontext wenig einladend. Dennoch zeigten jüngste empirische Studien, dass sich unter den Personen, die aus Europa ins Konfliktgebiet nach Syrien und in den Irak reisten, um sich dschihadistischen Organisationen anzuschließen, tatsächlich um die zwanzig Prozent Frauen befanden. Und nicht nur Europäerinnen ließen sich dafür begeistern, die IS-Frauenkompanie al-Khansa', bewaffnet und mit einem eigenen Medienarm ausgestattet, lockte Migrantinnen vor allem aus Saudi-Arabien mit einem fast emanzipatorisch anmutenden Diskurs zu sich. Sowohl diese als auch die Brautwerber, die Mädchen aus Europa ins IS-Kalifat lockten, erfanden dabei nichts Neues, sondern faszinierten ihre Anhängerinnen mit der tatsächlichen Umsetzung einer seit Jahrzehnten weltweit gepredigten Ideologie.

 

Dr. Eliane Ettmüller studierte Politik- und Religionswissenschaften in Genf und in Madrid.
2006 erhielt sie ein staatliches Stipendium für angehende ProfessorInnen an der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie, Universidad Complutense de Madrid. Gleichzeitig absolvierte sie den Postgraduierten-Kurs für Politik- und Verfassungswissenschaften am Centro de Estudios Políticos y Constitucionales.
Promotion an der Universität Heidelberg im Fach Islamwissenschaft.
Bereits während ihrer Studien- und Promotionszeit verbrachte sie fast zwei Jahre in Ägypten, wo sie die arabische Sprache erlernte und nach ihrer Promotion an einem Dokumentarfilmprojekt für al-Jazeera mitarbeitete. Danach diente sie als Delegierte dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Jordanien, Genf und Uruguay. Vom 1. November 2015 bis 30. April 2016 leitete sie für das Wiener Rote Kreuz die Flüchtlingsunterkunft Vordere Zollamtsstraße 7 in Wien.
Zurück an der Universität Heidelberg forscht sie nun wieder zu Themen des islamischen Extremismus, denen sie sich seit 2006 fortwährend wissenschaftlich widmet.

 

                     

Karin HARATHER, Ass.Prof. Mag.art. Dr.phil.
TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung 1
A-1040 Wien, Argentinierstraße 8
T: ++43. 1. 58801. 26414
M: ++43. 676. 93 000 23
F: ++43. 1. 58801. 26491
E: kh@kunst.tuwien.ac.at

 

 
 
 
 
 
Tagung
Do
30
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 
 
 
 
Tagung
Fr
1
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 
 
 
 
Tagung
Sa
2
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 
 
 
 
LVA Event
So
1
15:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.144) „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“
So, 1. Oktober
15:00 - 01:00
Votivpark, 1090 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
„Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“



Termin: 1. Oktober 2017, 15:00 Uhr
Ort: Votivpark, 1090 Wien

 

Dieses künstlerische Projekt bietet eine Einführung in künstlerisches Denken und Handeln anhand der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Performance und ihrer gesellschaftspolitischen Dimension, insbesondere in Bezug auf den urbanen Raum.

Als Antwort auf die Teilnahme an der Performance von Claudia Bosse „Explosion der Stille“ (1.10.-19.10.2017) werden die StudentInnen selbst kleine „Gesten“ im Sinne von „Silllegung“ entwickeln und dafür jeweils den passenden Kontext/ Ort in Wien suchen. 

Die praktische Erfahrung wird ergänzt durch einen Überblick über wesentliche aktuelle Positionen von KünstlerInnen, die mit dem Format von Performance arbeiten und dabei gesellschaftliche Veränderungen anstreben. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung von urbanen „Gesten“, die konkret in die urbane Praxis eingreifen werden. Die Geste ist ein bescheidenes Mittel, das wir aktiv als Möglichkeit eines stillem Widerstands explorieren wollen. Ähnlich wie das Lachen in ausweglosen Situationen als letztes Mittel des Widerstands (z.B. in Syrien) praktiziert wird, kann auch das aktive Lahmlegen oder die Entschleunigung als Zurücknahme - entgegen offensiver aktivistischer Formen - genutzt werden, um Veränderungen anzuregen.

 

weitere Informationen im TISS


 
Termine:

Workshop: Sonntag, 1. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Einführung: Donnerstag 5. Oktober, um 10:00 -13:00, Karlsgasse 13, 1. Stock, SR 264/1
Workshop: Sonntag, 8. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Workshop: Dienstag, 17. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien
Workshop: Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien

Dauer: jeweils circa 3 Stunden


(Image: 
Performance / G20-Gipfel Hamburg, 5.7.2017; Foto: Barbara Holub)

 

 
 
LVA Event
Do
5
14:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.178) „DISPLACED. Mobile sozialräumliche Ankerpunkte“
Do, 5. Oktober
14:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
DISPLACED. Mobile sozialräumliche Ankerpunkte



Termin: 5. Oktober 2017, 14:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

Als mobiles Raumaktivierungslabor ist das Studio.DISPLACED eine vielseitig nutzbare räumliche Ressource und zugleich Plattform für Vernetzungs- und Aktivierungsaktivitäten.

In diesem Künstlerischen Projekt steht die Prozessorientierung im Vordergrund: Gezielte Recherchen und Kontaktnahmen, das Organisieren von notwendigen Ressourcen und der Aufbau von Netzwerken ist dabei ebenso wichtig wie das Konzipieren und teamorientierte Umsetzen von sozialräumlichen 1:1-Settings. Vorhandene Potenziale sollen im konkreten Kontext der jeweiligen Skills und Interessen der Beteiligten erkannt und genutzt werden.

1:1 sollen in dieser LVA aber auch die menschlichen Beziehungen gestaltet werden: Aus unseren bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen, die Fluchterfahrungen haben, wissen wir, wie wichtig der persönliche Kontakt und das gemeinsame Tun auf Augenhöhe ist: Unsere ArbeitspartnerInnen werden vor allem aus dem nahe gelegenen Haus Erdberg kommen.

Durchaus willkommen ist es aber auch, auf bereits vorhandenen persönlichen Kontakten zu geflüchteten Menschen aufzubauen und diese in das Künstlerische Projekt miteinzubeziehen.

 

weitere Informationen im TISS



 

 
 
LVA Event
Di
10
11:00
Einführung Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Di, 10. Oktober
11:00 - 01:00
Audi Max, Getreidemarkt 9
 

Einführung

Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)

Termin: 10. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Audi Max, Getreidemarkt 9

 

An dieser LVA können ausschließlich regulär inskripierte, ordentliche Studierende der Studienrichtung Architektur teilnehmen, da nur eine begrenzte Anzahl an Übungsplätzen zur Verfügung steht!

 

Studierenden anderer Studienrichtungen, MitbelegerInnen und a.o. Studierenden sowie ERASMUS-Studierenden empfehlen wir daher, auf die LVA Nr. 264.124 "Beobachtendes Zeichnen 1", LVA Nr. 264.101 "Konstruktives räumliches Skizzieren 1" oder LVA Nr. 264.122 "Subjektive Räume/Raumutopien" auszuweichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 
LVA Event
Mi
11
10:00
Einführung Modul Integrales Kommunikationsdesign und Visualisierung
Mi, 11. Oktober
10:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13
 

Einführung

Modul Integrales Kommunikationsdesign und Visualisierung


Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 Uhr (im Anschluss geht es mit den Vorlesungen und Übungen weiter! – siehe TISS)
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13

 

Eine Stadt ohne Zeichen wäre rätselhaft. Aber auch eine Stadt mit vielen Zeichen gibt Rätsel auf. Die Semiologie der Stadt, das System aus Zeichen und Symbolen, überformt den gebauten Raum, setzt sich als sekundärer Raum davor, und ist ephemer und wechselhaft. 

Wir beschäftigen uns mit diesen Zeichensystemen auf unterschiedlichen Ebenen, und führen umfangreiche Analysen dazu durch. Wir entwickeln Konzepte für offene Fragen, und schalten uns in die geordnete und ungeordnete Welt der Zeichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 


 
Vortrag
Do
16
17:00
Vortrag: Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad
Do, 16. November
17:00 - 01:00
Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einladung zu Vortrag und Diskussion


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Im Rahmen des Lehr- und Forschungsprojekts "DISPLACED" (Harather/Stuefer, Institut für Kunst und Gestaltung 1, TU Wien) arbeiten Architekturstudierende mit Asylsuchenden seit Herbst 2015 an sozialräumlichen und kunstbasierten Gestaltungen zum Thema Flucht-Raum-Bildung.
Mit begleitenden Veranstaltungen werden unterschiedliche themenrelevante Perspektiven zur Diskussion gestellt, um auch Interessierte aus anderen (Fach-)Bereichen anzusprechen und die transdisziplinäre und interkulturelle Vernetzung zu stärken:

 

 


Do 16.11.2017 | 17:00 h

Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien


Dr. Eliane Ettmüller (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien)

 

 

Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad

 

 

Dieser Vortrag wird Einblicke gewähren in die Frauen betreffenden Aspekte der extremistischen und dschihadistischen Ideologie: 

 

Die Ideologie, die zur Errichtung eines idealen islamischen Staates aufruft, weist den Frauen eine klar definierte und unverzichtbare Rolle zu. Berichte über Kleidungs- und Bewegungseinschränkungen sowie Polygamie und Sklavenhaltung scheinen in einem demokratisch und emanzipatorisch orientierten europäischen Kontext wenig einladend. Dennoch zeigten jüngste empirische Studien, dass sich unter den Personen, die aus Europa ins Konfliktgebiet nach Syrien und in den Irak reisten, um sich dschihadistischen Organisationen anzuschließen, tatsächlich um die zwanzig Prozent Frauen befanden. Und nicht nur Europäerinnen ließen sich dafür begeistern, die IS-Frauenkompanie al-Khansa', bewaffnet und mit einem eigenen Medienarm ausgestattet, lockte Migrantinnen vor allem aus Saudi-Arabien mit einem fast emanzipatorisch anmutenden Diskurs zu sich. Sowohl diese als auch die Brautwerber, die Mädchen aus Europa ins IS-Kalifat lockten, erfanden dabei nichts Neues, sondern faszinierten ihre Anhängerinnen mit der tatsächlichen Umsetzung einer seit Jahrzehnten weltweit gepredigten Ideologie.

 

Dr. Eliane Ettmüller studierte Politik- und Religionswissenschaften in Genf und in Madrid.
2006 erhielt sie ein staatliches Stipendium für angehende ProfessorInnen an der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie, Universidad Complutense de Madrid. Gleichzeitig absolvierte sie den Postgraduierten-Kurs für Politik- und Verfassungswissenschaften am Centro de Estudios Políticos y Constitucionales.
Promotion an der Universität Heidelberg im Fach Islamwissenschaft.
Bereits während ihrer Studien- und Promotionszeit verbrachte sie fast zwei Jahre in Ägypten, wo sie die arabische Sprache erlernte und nach ihrer Promotion an einem Dokumentarfilmprojekt für al-Jazeera mitarbeitete. Danach diente sie als Delegierte dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Jordanien, Genf und Uruguay. Vom 1. November 2015 bis 30. April 2016 leitete sie für das Wiener Rote Kreuz die Flüchtlingsunterkunft Vordere Zollamtsstraße 7 in Wien.
Zurück an der Universität Heidelberg forscht sie nun wieder zu Themen des islamischen Extremismus, denen sie sich seit 2006 fortwährend wissenschaftlich widmet.

 

                     

Karin HARATHER, Ass.Prof. Mag.art. Dr.phil.
TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung 1
A-1040 Wien, Argentinierstraße 8
T: ++43. 1. 58801. 26414
M: ++43. 676. 93 000 23
F: ++43. 1. 58801. 26491
E: kh@kunst.tuwien.ac.at

 

 
 
Tagung
Do
30
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 


 
Tagung
Fr
1
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

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TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
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Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
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Tagung
Sa
2
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


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LVA Event
So
1
15:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.144) „Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“
So, 1. Oktober
15:00 - 01:00
Votivpark, 1090 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
„Die Geste der Stilllegung. Eine Option für Widerstand?“



Termin: 1. Oktober 2017, 15:00 Uhr
Ort: Votivpark, 1090 Wien

 

Dieses künstlerische Projekt bietet eine Einführung in künstlerisches Denken und Handeln anhand der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Performance und ihrer gesellschaftspolitischen Dimension, insbesondere in Bezug auf den urbanen Raum.

Als Antwort auf die Teilnahme an der Performance von Claudia Bosse „Explosion der Stille“ (1.10.-19.10.2017) werden die StudentInnen selbst kleine „Gesten“ im Sinne von „Silllegung“ entwickeln und dafür jeweils den passenden Kontext/ Ort in Wien suchen. 

Die praktische Erfahrung wird ergänzt durch einen Überblick über wesentliche aktuelle Positionen von KünstlerInnen, die mit dem Format von Performance arbeiten und dabei gesellschaftliche Veränderungen anstreben. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung von urbanen „Gesten“, die konkret in die urbane Praxis eingreifen werden. Die Geste ist ein bescheidenes Mittel, das wir aktiv als Möglichkeit eines stillem Widerstands explorieren wollen. Ähnlich wie das Lachen in ausweglosen Situationen als letztes Mittel des Widerstands (z.B. in Syrien) praktiziert wird, kann auch das aktive Lahmlegen oder die Entschleunigung als Zurücknahme - entgegen offensiver aktivistischer Formen - genutzt werden, um Veränderungen anzuregen.

 

weitere Informationen im TISS


 
Termine:

Workshop: Sonntag, 1. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Einführung: Donnerstag 5. Oktober, um 10:00 -13:00, Karlsgasse 13, 1. Stock, SR 264/1
Workshop: Sonntag, 8. Oktober 2017, um 15:00 Uhr, Votivpark, 1090 Wien
Workshop: Dienstag, 17. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien
Workshop: Mittwoch, 18. Oktober 2017, um 17:00 Uhr, Praterstern, 1020 Wien

Dauer: jeweils circa 3 Stunden


(Image: 
Performance / G20-Gipfel Hamburg, 5.7.2017; Foto: Barbara Holub)

 

 
 
LVA Event
Do
5
14:00
Beginn Künstlerisches Projekt (264.178) „DISPLACED. Mobile sozialräumliche Ankerpunkte“
Do, 5. Oktober
14:00 - 01:00
OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Beginn

Künstlerisches Projekt (264.144)
DISPLACED. Mobile sozialräumliche Ankerpunkte



Termin: 5. Oktober 2017, 14:00 Uhr
Ort: OPENmarx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien

 

Als mobiles Raumaktivierungslabor ist das Studio.DISPLACED eine vielseitig nutzbare räumliche Ressource und zugleich Plattform für Vernetzungs- und Aktivierungsaktivitäten.

In diesem Künstlerischen Projekt steht die Prozessorientierung im Vordergrund: Gezielte Recherchen und Kontaktnahmen, das Organisieren von notwendigen Ressourcen und der Aufbau von Netzwerken ist dabei ebenso wichtig wie das Konzipieren und teamorientierte Umsetzen von sozialräumlichen 1:1-Settings. Vorhandene Potenziale sollen im konkreten Kontext der jeweiligen Skills und Interessen der Beteiligten erkannt und genutzt werden.

1:1 sollen in dieser LVA aber auch die menschlichen Beziehungen gestaltet werden: Aus unseren bisherigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Menschen, die Fluchterfahrungen haben, wissen wir, wie wichtig der persönliche Kontakt und das gemeinsame Tun auf Augenhöhe ist: Unsere ArbeitspartnerInnen werden vor allem aus dem nahe gelegenen Haus Erdberg kommen.

Durchaus willkommen ist es aber auch, auf bereits vorhandenen persönlichen Kontakten zu geflüchteten Menschen aufzubauen und diese in das Künstlerische Projekt miteinzubeziehen.

 

weitere Informationen im TISS



 

 
 
LVA Event
Di
10
11:00
Einführung Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
Di, 10. Oktober
11:00 - 01:00
Audi Max, Getreidemarkt 9
 

Einführung

Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)

Termin: 10. Oktober 2017, 11:00 Uhr
Ort: Audi Max, Getreidemarkt 9

 

An dieser LVA können ausschließlich regulär inskripierte, ordentliche Studierende der Studienrichtung Architektur teilnehmen, da nur eine begrenzte Anzahl an Übungsplätzen zur Verfügung steht!

 

Studierenden anderer Studienrichtungen, MitbelegerInnen und a.o. Studierenden sowie ERASMUS-Studierenden empfehlen wir daher, auf die LVA Nr. 264.124 "Beobachtendes Zeichnen 1", LVA Nr. 264.101 "Konstruktives räumliches Skizzieren 1" oder LVA Nr. 264.122 "Subjektive Räume/Raumutopien" auszuweichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 
LVA Event
Mi
11
10:00
Einführung Modul Integrales Kommunikationsdesign und Visualisierung
Mi, 11. Oktober
10:00 - 01:00
Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13
 

Einführung

Modul Integrales Kommunikationsdesign und Visualisierung


Termin: 11. Oktober 2017, 10:00 Uhr (im Anschluss geht es mit den Vorlesungen und Übungen weiter! – siehe TISS)
Ort: Seminarraum 264/1, Karlsgasse 13

 

Eine Stadt ohne Zeichen wäre rätselhaft. Aber auch eine Stadt mit vielen Zeichen gibt Rätsel auf. Die Semiologie der Stadt, das System aus Zeichen und Symbolen, überformt den gebauten Raum, setzt sich als sekundärer Raum davor, und ist ephemer und wechselhaft. 

Wir beschäftigen uns mit diesen Zeichensystemen auf unterschiedlichen Ebenen, und führen umfangreiche Analysen dazu durch. Wir entwickeln Konzepte für offene Fragen, und schalten uns in die geordnete und ungeordnete Welt der Zeichen.

 

weitere Informationen im TISS

 

 
 
 


 
Tagung
Do
30
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

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TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
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Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
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Tagung
Fr
1
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

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TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

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Tagung
Sa
2
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


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Vortrag
Do
16
17:00
Vortrag: Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad
Do, 16. November
17:00 - 01:00
Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einladung zu Vortrag und Diskussion


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Im Rahmen des Lehr- und Forschungsprojekts "DISPLACED" (Harather/Stuefer, Institut für Kunst und Gestaltung 1, TU Wien) arbeiten Architekturstudierende mit Asylsuchenden seit Herbst 2015 an sozialräumlichen und kunstbasierten Gestaltungen zum Thema Flucht-Raum-Bildung.
Mit begleitenden Veranstaltungen werden unterschiedliche themenrelevante Perspektiven zur Diskussion gestellt, um auch Interessierte aus anderen (Fach-)Bereichen anzusprechen und die transdisziplinäre und interkulturelle Vernetzung zu stärken:

 

 


Do 16.11.2017 | 17:00 h

Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien


Dr. Eliane Ettmüller (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien)

 

 

Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad

 

 

Dieser Vortrag wird Einblicke gewähren in die Frauen betreffenden Aspekte der extremistischen und dschihadistischen Ideologie: 

 

Die Ideologie, die zur Errichtung eines idealen islamischen Staates aufruft, weist den Frauen eine klar definierte und unverzichtbare Rolle zu. Berichte über Kleidungs- und Bewegungseinschränkungen sowie Polygamie und Sklavenhaltung scheinen in einem demokratisch und emanzipatorisch orientierten europäischen Kontext wenig einladend. Dennoch zeigten jüngste empirische Studien, dass sich unter den Personen, die aus Europa ins Konfliktgebiet nach Syrien und in den Irak reisten, um sich dschihadistischen Organisationen anzuschließen, tatsächlich um die zwanzig Prozent Frauen befanden. Und nicht nur Europäerinnen ließen sich dafür begeistern, die IS-Frauenkompanie al-Khansa', bewaffnet und mit einem eigenen Medienarm ausgestattet, lockte Migrantinnen vor allem aus Saudi-Arabien mit einem fast emanzipatorisch anmutenden Diskurs zu sich. Sowohl diese als auch die Brautwerber, die Mädchen aus Europa ins IS-Kalifat lockten, erfanden dabei nichts Neues, sondern faszinierten ihre Anhängerinnen mit der tatsächlichen Umsetzung einer seit Jahrzehnten weltweit gepredigten Ideologie.

 

Dr. Eliane Ettmüller studierte Politik- und Religionswissenschaften in Genf und in Madrid.
2006 erhielt sie ein staatliches Stipendium für angehende ProfessorInnen an der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie, Universidad Complutense de Madrid. Gleichzeitig absolvierte sie den Postgraduierten-Kurs für Politik- und Verfassungswissenschaften am Centro de Estudios Políticos y Constitucionales.
Promotion an der Universität Heidelberg im Fach Islamwissenschaft.
Bereits während ihrer Studien- und Promotionszeit verbrachte sie fast zwei Jahre in Ägypten, wo sie die arabische Sprache erlernte und nach ihrer Promotion an einem Dokumentarfilmprojekt für al-Jazeera mitarbeitete. Danach diente sie als Delegierte dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Jordanien, Genf und Uruguay. Vom 1. November 2015 bis 30. April 2016 leitete sie für das Wiener Rote Kreuz die Flüchtlingsunterkunft Vordere Zollamtsstraße 7 in Wien.
Zurück an der Universität Heidelberg forscht sie nun wieder zu Themen des islamischen Extremismus, denen sie sich seit 2006 fortwährend wissenschaftlich widmet.

 

                     

Karin HARATHER, Ass.Prof. Mag.art. Dr.phil.
TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung 1
A-1040 Wien, Argentinierstraße 8
T: ++43. 1. 58801. 26414
M: ++43. 676. 93 000 23
F: ++43. 1. 58801. 26491
E: kh@kunst.tuwien.ac.at

 

 
 
 


 
 
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