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Amila Sirbegovic

Abstract

 

Wohnen für/als MigrantIn – temporär/permanent, formell/informell: Einblick in migrationsbedingtes Wohnen* am Beispiel der bosnischen Migration

 
 
 

 

 

Internationale Bewegungsströme der Menschen beeinflussen und verändern den Raum und jeden einzelnen. Durch Migration entsteht eine neue, lebendige, sich ständig ändernde Identität, welche zur Erschaffung eines transnationalen Raums beiträgt. Wie wird die gebaute Umwelt von diesem Transnationalismus verändert? Welchen Einfluss hat eine migrantische Identität auf das Wohnen? Wie verändern MigrantInnen den städtischen Raum? Was passiert mit dem Raum, welcher durch die Auswanderung hinterlassen wird? Welche neuen Wohnformen entwickeln sich und wie werden diese durch die Regulationen und Bestimmungen von außen beeinflusst und verändert? Wie werden Wohnformen durch eine ständig präsente Temporärheit geprägt? Welches Potential bringt Migration für die Stadt?
Die positiven Einflüsse und besondere Merkmale des migrationsbedingten Wohnens sollen anhand von Stadtteilen in drei verschiedenen Städten (Wien, Sarajevo und St.Louis) aufgezeigt werden. Dabei handelt es sich um Stadtteile, welche einerseits durch bosnische Migration indirekt miteinander in Verbindung stehen, anderseits unterschiedliche Entwicklung durchgemacht haben, abhängig von gesetzlichen Vorgaben und Möglichkeiten in den jeweiligen Ländern. Die Arbeit fokussiert sich auf MigrantInnen aus Bosnien und in Bosnien (alte und neue ArbeitsmigrantInnen, Flüchtlinge, Asylsuchende in Wien, chinesische MigrantInnen in Bosnien und bosnische MigrantInnen in den USA), schließt aber andere migrantischen Gruppen nicht aus. Meine eigene migrantische Identität bildet dabei eine Verbindungsfunktion, die sich ebenfalls durch neue Erfahrungen und Erkenntnisse verändert und wandelt.
Migrationsbedingtes Wohnen löst die Grenzen zwischen privaten und öffentlichen Bereichen auf und definiert sie neu, anders als in der Architektur, wo es klare Definition und Abgrenzungen dazwischen gibt. Um diese Übergänge und dessen Sichtbarkeit in der Stadt untersuchen und erklären zu können, habe ich transdisziplinären Zugang gewählt, dessen theoretische und empirische Basis aus den Bereichen der politischen Theorie, Soziologie, Theorie des Raums, cultural studies und visuellen Kultur kommt. Meine Forschung ist auf „sichtbare“ Phänomene der Migration fokussiert, es geht um die soziale Konstruktion des Raumes, welche tagtäglich von den MigrantInnen geschaffen wird. Das Ziel der Arbeit ist migrationsbedingtes Wohnen als Wohnform zu definieren und diese in den architektonischen Diskurs zu rücken.

* Migrationsbedingtes Wohnen ist mindestens genauso vielfältig wie die einzelnen migrantischen Gruppen oder die einzelnen Personen innerhalb einer migrantischen Gruppe. Deswegen ist es auch nicht möglich allgemein vom migrantischen Wohnen per se zu sprechen. Dabei ist Wohnen als mehr zu verstehen, als nur das Bewohnen einer begrenzten, gebauten Wohnstätte.

 
 
 
 
 
 
 
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