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Course Event
Th
14
14:00
1. Stadtsalon Bildung und Buchpräsentation
Th, 14. June
14:00 - 01:00
TU Wien, Kontaktraum, Neues EI Gußhausstraße 27-29, Stiege I, 6. Stock 1040 Wien
 

Einladung

1. Stadtsalon Bildung
und Buchpräsentation »Bildungslandschaften in Bewegung«



Anfang:
Do., 14. Juni 2018
Dauer: 14 bis 19 Uhr
Ort: Tu Wien, Kontaktraum, Neues EI,Gußhausstraße 27-29, Stiege I, 6. Stock, 1040 Wien


Der "1. Stadtsalon Bildung" widmet sich Bildungsräumen vom Kindergarten über die Schule bis hin zu außerschulischen Angeboten mit Blick auf Architektur, Partizipation, Sicherheit und Gesundheit. Mit Vorträgen und Diskussionsrunden zu Architektur und Raumplanung, Soziologie und Pädagogik werden Erfahrungen aus Theorie und Praxis interdisziplinär ausgetauscht.


Im Rahmen der Veranstaltung wird das neu erschienene Buch »Bildungslandschaften in Bewegung. Positionen und Praktiken« präsentiert, das vom interdisziplinäre Forschungsteam »Arbeitsraum Bildung« rund um die Fakultät Architektur und Raumplanung an der Technische Universität Wien, und in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), herausgegeben wurde, welches die Projekte und Texte der letzten Jahre abbildet. In den Beiträgen werden Bildungsbauten in einen umfassenden Kontext gesetzt, pädagogisches Arbeiten erläutert, Strategien der Raumaneignung aufgezeigt und über partizipatives Forschen berichtet.

 
 
Course Event
Th
14
18:00
Was Haben diese Plätze schon gesehen?

Was Haben diese Plätze schon gesehen?

Demonstrationen in Wien von 1918-2018

link zu pdf

Termine und Orte, jeweils 18:00

14. Juni 2018: Demokratie lernen I (1918-1933), Mariahilfer Straße, Ecke Amerlingstraße

28. Juni 2018: Tu was man Dir sagt! (1933-1945), Josef-Meinrad-Platz, Burgtheater

25. Oktober 2018: Demokratie lernen II (1945-1984), Karlsplatz

12. November 2018: Demonstration lernen (1984-2018), Opernpassage

Demokratie lebt vom Diskurs der neben der parlamentarischen Ebene auch im öffentlichen Raum geführt wird. Was haben diese Plätze schon gesehen? stellt die Demonstrationen in Wien von 1918 bis 2018 in den Mittelpunkt und verknüpft in vier Veranstaltungen folgende Ebenen: Veränderungen im politischen Selbstverständnis, den konkreten Ort, die Frage welche Herausforderung eine Demonstration für eine Stadt bedeutet und das filmisch transportierte Bild von Gesellschaft.

Die Veränderungen im politischen Selbstverständnis werden in Workshops mit den TeilnehmerInnen erarbeitet, wobei nicht politische Inhalte im Vordergrund stehen, sondern Variationen und Modifikationen im politischen System der Geschichte Österreichs. Die Veranstaltungen finden an jenem Ort statt, der in der jeweiligen Epoche ein zentraler Versammlungspunkt war. Die für den Großteil der DemonstrantInnen meist unsichtbaren Herausforderungen werden von ExpertInnen (der MA48, der Polizei, der Wiener Linien und SpezialistInnen zum Thema Social-Media) in einem öffentlichen Gespräch dargestellt. Ein bedeutender zeitgenössischer Film bildet bei jeder Veranstaltung die Hintergrund-Erzählung, in der sich Inhalte mit der damalig politischen Realität teils decken, teils aber harsch gegenüberstehen.

Zusätzlich wird Was haben diese Plätze schon gesehen? im Wien Wiki einen Überblick aller in der Wiener Zeitung genannten Demonstrationen von 1918 bis 2018 auflisten.

Die Veranstaltungen sind kostenlos. Zur Teilnahme an den Workshops wird um Anmeldung gebeten: plaetze@mvd.org<mailto:plaetze@mvd.org>

Ein Projekt von MVD Austria und dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs mit Unterstützung von future.lab und Displaced. Space for Change der TU Wien. Gefördert vom Wissenschaftsrat der Kulturabteilung der Stadt Wien im Rahmen von „Republik in Österreich – Demokratie in Wien“.

 
 
 
 
 
Course Event
We
20
14:00
Endpräsentation Modul Kunsttransfer 2018S
We, 20. June
14:00 - 01:00
Aufbaulabor, Stiege 7, 1.Stock, Hof2
 

Präsentation

entlang der roten linie 
u1 - stationen/ /expeditionen/ /interventionen



Anfang: 20.06.2018, 14:00 Uhr
Dauer: 14:00 - 18:00 Uhr
Ort: Aufbaulabor, Stiege 7, 1.Stock, Hof2 

 

 

die rote u-bahn-linie durchquert wien und verbindet äusserst verschiedene bezirke, viertel und orte. vor ihrer eröffnung 1978 stand bei manchen bewohner*innen des ersten bezirks die befürchtung im raum, dass nun die arbeiter*innen aus dem 10. bezirk viel zu einfach in das zentrum der stadt kommen können. mit der erweiterung 1982 bis ins trandanubische kagran wurde auch ein paradestück der sozialistischen stadtregierung, die 21 km lange donauinsel, den wiener*innen im wahrsten sinne des wortes nahegebracht. früher berühmt-berüchtigte grosssiedlungen wie der rennbahnweg oder die grossfeldsiedlung wurden erst 2006, jahrzehnte nach ihrer errichtung, an das u-bahnnetz angebunden. die u1 erschliesst mit dem vienna international centre (vic), einem der vier hauptsitze der vereinten nationen, auch internationales territorium. 
seit der eröffnung der u1 hat sich wien stark verändert.
parallel zur steigenden einwohnerzahl finden sich heute diverse segregationseffekte. lagezuschläge dividieren zunehmend einwohner*innen entlang ihrer sozial-ökonomischen verhältnisse auseinander. plätze wie der praterstern werden zu sozialen brennpunkten, während die stadt wien mit der errichtung des ersten gemeindebaus seit 2004 an der endstation oberlaa entgegenzusteuern sucht. an beiden enden der linie fressen sich stadtentwicklungsgebiete immer weiter in die letzten landwirtschaftlichen betriebe und flächen wiens hinein, während der erste bezirk fast vollständig an konsum und tourismus abgegeben wurde. 
wie bildet sich die gegenwärtige stadtgesellschaft an den öffentlichen orten entlang der strecke ab? lassen sich einflüsse der genannten entwicklungen im konkreten öffentlichen raum ablesen? in welchem verhältnis stehen sie zu utopien und visionen des zusammenlebens früherer jahre? 
im bereich der stationen suchen wir insgesamt fünf orte, die symptomatisch sind für die gegenwärtigen problematiken und veränderungen in wien. mittels mapping werden diese orte in ihrer urbanen komplexität (architektonische und städtebauliche strukturen, akustik, haptik, alltägliche nutzung/aneignung, rechtliche und politische dimension, geschichte, zukunft, erschliessung/anbindung/netzwerke, rhythmen etc.) erfasst. daraus sollen performative und installative interventionen entwickelt und vor ort umgesetzt werden, die die wahrgenommenen konstellationen im öffentlichen raum mittels verfremdung und verstärkung sichtbar machen, alternative aneignungen austesten, an vergessenes erinnern und damit geschichte uminterpretieren etc.  

 

 
 
 
 
 
Course Event
Th
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14:00
1. Stadtsalon Bildung und Buchpräsentation
Th, 14. June
14:00 - 01:00
TU Wien, Kontaktraum, Neues EI Gußhausstraße 27-29, Stiege I, 6. Stock 1040 Wien
 

Einladung

1. Stadtsalon Bildung
und Buchpräsentation »Bildungslandschaften in Bewegung«



Anfang:
Do., 14. Juni 2018
Dauer: 14 bis 19 Uhr
Ort: Tu Wien, Kontaktraum, Neues EI,Gußhausstraße 27-29, Stiege I, 6. Stock, 1040 Wien


Der "1. Stadtsalon Bildung" widmet sich Bildungsräumen vom Kindergarten über die Schule bis hin zu außerschulischen Angeboten mit Blick auf Architektur, Partizipation, Sicherheit und Gesundheit. Mit Vorträgen und Diskussionsrunden zu Architektur und Raumplanung, Soziologie und Pädagogik werden Erfahrungen aus Theorie und Praxis interdisziplinär ausgetauscht.


Im Rahmen der Veranstaltung wird das neu erschienene Buch »Bildungslandschaften in Bewegung. Positionen und Praktiken« präsentiert, das vom interdisziplinäre Forschungsteam »Arbeitsraum Bildung« rund um die Fakultät Architektur und Raumplanung an der Technische Universität Wien, und in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), herausgegeben wurde, welches die Projekte und Texte der letzten Jahre abbildet. In den Beiträgen werden Bildungsbauten in einen umfassenden Kontext gesetzt, pädagogisches Arbeiten erläutert, Strategien der Raumaneignung aufgezeigt und über partizipatives Forschen berichtet.

 
 
Course Event
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18:00
Was Haben diese Plätze schon gesehen?

Was Haben diese Plätze schon gesehen?

Demonstrationen in Wien von 1918-2018

link zu pdf

Termine und Orte, jeweils 18:00

14. Juni 2018: Demokratie lernen I (1918-1933), Mariahilfer Straße, Ecke Amerlingstraße

28. Juni 2018: Tu was man Dir sagt! (1933-1945), Josef-Meinrad-Platz, Burgtheater

25. Oktober 2018: Demokratie lernen II (1945-1984), Karlsplatz

12. November 2018: Demonstration lernen (1984-2018), Opernpassage

Demokratie lebt vom Diskurs der neben der parlamentarischen Ebene auch im öffentlichen Raum geführt wird. Was haben diese Plätze schon gesehen? stellt die Demonstrationen in Wien von 1918 bis 2018 in den Mittelpunkt und verknüpft in vier Veranstaltungen folgende Ebenen: Veränderungen im politischen Selbstverständnis, den konkreten Ort, die Frage welche Herausforderung eine Demonstration für eine Stadt bedeutet und das filmisch transportierte Bild von Gesellschaft.

Die Veränderungen im politischen Selbstverständnis werden in Workshops mit den TeilnehmerInnen erarbeitet, wobei nicht politische Inhalte im Vordergrund stehen, sondern Variationen und Modifikationen im politischen System der Geschichte Österreichs. Die Veranstaltungen finden an jenem Ort statt, der in der jeweiligen Epoche ein zentraler Versammlungspunkt war. Die für den Großteil der DemonstrantInnen meist unsichtbaren Herausforderungen werden von ExpertInnen (der MA48, der Polizei, der Wiener Linien und SpezialistInnen zum Thema Social-Media) in einem öffentlichen Gespräch dargestellt. Ein bedeutender zeitgenössischer Film bildet bei jeder Veranstaltung die Hintergrund-Erzählung, in der sich Inhalte mit der damalig politischen Realität teils decken, teils aber harsch gegenüberstehen.

Zusätzlich wird Was haben diese Plätze schon gesehen? im Wien Wiki einen Überblick aller in der Wiener Zeitung genannten Demonstrationen von 1918 bis 2018 auflisten.

Die Veranstaltungen sind kostenlos. Zur Teilnahme an den Workshops wird um Anmeldung gebeten: plaetze@mvd.org<mailto:plaetze@mvd.org>

Ein Projekt von MVD Austria und dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs mit Unterstützung von future.lab und Displaced. Space for Change der TU Wien. Gefördert vom Wissenschaftsrat der Kulturabteilung der Stadt Wien im Rahmen von „Republik in Österreich – Demokratie in Wien“.

 
 
Course Event
We
20
14:00
Endpräsentation Modul Kunsttransfer 2018S
We, 20. June
14:00 - 01:00
Aufbaulabor, Stiege 7, 1.Stock, Hof2
 

Präsentation

entlang der roten linie 
u1 - stationen/ /expeditionen/ /interventionen



Anfang: 20.06.2018, 14:00 Uhr
Dauer: 14:00 - 18:00 Uhr
Ort: Aufbaulabor, Stiege 7, 1.Stock, Hof2 

 

 

die rote u-bahn-linie durchquert wien und verbindet äusserst verschiedene bezirke, viertel und orte. vor ihrer eröffnung 1978 stand bei manchen bewohner*innen des ersten bezirks die befürchtung im raum, dass nun die arbeiter*innen aus dem 10. bezirk viel zu einfach in das zentrum der stadt kommen können. mit der erweiterung 1982 bis ins trandanubische kagran wurde auch ein paradestück der sozialistischen stadtregierung, die 21 km lange donauinsel, den wiener*innen im wahrsten sinne des wortes nahegebracht. früher berühmt-berüchtigte grosssiedlungen wie der rennbahnweg oder die grossfeldsiedlung wurden erst 2006, jahrzehnte nach ihrer errichtung, an das u-bahnnetz angebunden. die u1 erschliesst mit dem vienna international centre (vic), einem der vier hauptsitze der vereinten nationen, auch internationales territorium. 
seit der eröffnung der u1 hat sich wien stark verändert.
parallel zur steigenden einwohnerzahl finden sich heute diverse segregationseffekte. lagezuschläge dividieren zunehmend einwohner*innen entlang ihrer sozial-ökonomischen verhältnisse auseinander. plätze wie der praterstern werden zu sozialen brennpunkten, während die stadt wien mit der errichtung des ersten gemeindebaus seit 2004 an der endstation oberlaa entgegenzusteuern sucht. an beiden enden der linie fressen sich stadtentwicklungsgebiete immer weiter in die letzten landwirtschaftlichen betriebe und flächen wiens hinein, während der erste bezirk fast vollständig an konsum und tourismus abgegeben wurde. 
wie bildet sich die gegenwärtige stadtgesellschaft an den öffentlichen orten entlang der strecke ab? lassen sich einflüsse der genannten entwicklungen im konkreten öffentlichen raum ablesen? in welchem verhältnis stehen sie zu utopien und visionen des zusammenlebens früherer jahre? 
im bereich der stationen suchen wir insgesamt fünf orte, die symptomatisch sind für die gegenwärtigen problematiken und veränderungen in wien. mittels mapping werden diese orte in ihrer urbanen komplexität (architektonische und städtebauliche strukturen, akustik, haptik, alltägliche nutzung/aneignung, rechtliche und politische dimension, geschichte, zukunft, erschliessung/anbindung/netzwerke, rhythmen etc.) erfasst. daraus sollen performative und installative interventionen entwickelt und vor ort umgesetzt werden, die die wahrgenommenen konstellationen im öffentlichen raum mittels verfremdung und verstärkung sichtbar machen, alternative aneignungen austesten, an vergessenes erinnern und damit geschichte uminterpretieren etc.  

 

 
 


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1. Stadtsalon Bildung und Buchpräsentation
Th, 14. June
14:00 - 01:00
TU Wien, Kontaktraum, Neues EI Gußhausstraße 27-29, Stiege I, 6. Stock 1040 Wien
 

Einladung

1. Stadtsalon Bildung
und Buchpräsentation »Bildungslandschaften in Bewegung«



Anfang:
Do., 14. Juni 2018
Dauer: 14 bis 19 Uhr
Ort: Tu Wien, Kontaktraum, Neues EI,Gußhausstraße 27-29, Stiege I, 6. Stock, 1040 Wien


Der "1. Stadtsalon Bildung" widmet sich Bildungsräumen vom Kindergarten über die Schule bis hin zu außerschulischen Angeboten mit Blick auf Architektur, Partizipation, Sicherheit und Gesundheit. Mit Vorträgen und Diskussionsrunden zu Architektur und Raumplanung, Soziologie und Pädagogik werden Erfahrungen aus Theorie und Praxis interdisziplinär ausgetauscht.


Im Rahmen der Veranstaltung wird das neu erschienene Buch »Bildungslandschaften in Bewegung. Positionen und Praktiken« präsentiert, das vom interdisziplinäre Forschungsteam »Arbeitsraum Bildung« rund um die Fakultät Architektur und Raumplanung an der Technische Universität Wien, und in Kooperation mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA), herausgegeben wurde, welches die Projekte und Texte der letzten Jahre abbildet. In den Beiträgen werden Bildungsbauten in einen umfassenden Kontext gesetzt, pädagogisches Arbeiten erläutert, Strategien der Raumaneignung aufgezeigt und über partizipatives Forschen berichtet.

 
 
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Demonstrationen in Wien von 1918-2018

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Termine und Orte, jeweils 18:00

14. Juni 2018: Demokratie lernen I (1918-1933), Mariahilfer Straße, Ecke Amerlingstraße

28. Juni 2018: Tu was man Dir sagt! (1933-1945), Josef-Meinrad-Platz, Burgtheater

25. Oktober 2018: Demokratie lernen II (1945-1984), Karlsplatz

12. November 2018: Demonstration lernen (1984-2018), Opernpassage

Demokratie lebt vom Diskurs der neben der parlamentarischen Ebene auch im öffentlichen Raum geführt wird. Was haben diese Plätze schon gesehen? stellt die Demonstrationen in Wien von 1918 bis 2018 in den Mittelpunkt und verknüpft in vier Veranstaltungen folgende Ebenen: Veränderungen im politischen Selbstverständnis, den konkreten Ort, die Frage welche Herausforderung eine Demonstration für eine Stadt bedeutet und das filmisch transportierte Bild von Gesellschaft.

Die Veränderungen im politischen Selbstverständnis werden in Workshops mit den TeilnehmerInnen erarbeitet, wobei nicht politische Inhalte im Vordergrund stehen, sondern Variationen und Modifikationen im politischen System der Geschichte Österreichs. Die Veranstaltungen finden an jenem Ort statt, der in der jeweiligen Epoche ein zentraler Versammlungspunkt war. Die für den Großteil der DemonstrantInnen meist unsichtbaren Herausforderungen werden von ExpertInnen (der MA48, der Polizei, der Wiener Linien und SpezialistInnen zum Thema Social-Media) in einem öffentlichen Gespräch dargestellt. Ein bedeutender zeitgenössischer Film bildet bei jeder Veranstaltung die Hintergrund-Erzählung, in der sich Inhalte mit der damalig politischen Realität teils decken, teils aber harsch gegenüberstehen.

Zusätzlich wird Was haben diese Plätze schon gesehen? im Wien Wiki einen Überblick aller in der Wiener Zeitung genannten Demonstrationen von 1918 bis 2018 auflisten.

Die Veranstaltungen sind kostenlos. Zur Teilnahme an den Workshops wird um Anmeldung gebeten: plaetze@mvd.org<mailto:plaetze@mvd.org>

Ein Projekt von MVD Austria und dem Institut für jüdische Geschichte Österreichs mit Unterstützung von future.lab und Displaced. Space for Change der TU Wien. Gefördert vom Wissenschaftsrat der Kulturabteilung der Stadt Wien im Rahmen von „Republik in Österreich – Demokratie in Wien“.

 
 
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14:00 - 01:00
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Präsentation

entlang der roten linie 
u1 - stationen/ /expeditionen/ /interventionen



Anfang: 20.06.2018, 14:00 Uhr
Dauer: 14:00 - 18:00 Uhr
Ort: Aufbaulabor, Stiege 7, 1.Stock, Hof2 

 

 

die rote u-bahn-linie durchquert wien und verbindet äusserst verschiedene bezirke, viertel und orte. vor ihrer eröffnung 1978 stand bei manchen bewohner*innen des ersten bezirks die befürchtung im raum, dass nun die arbeiter*innen aus dem 10. bezirk viel zu einfach in das zentrum der stadt kommen können. mit der erweiterung 1982 bis ins trandanubische kagran wurde auch ein paradestück der sozialistischen stadtregierung, die 21 km lange donauinsel, den wiener*innen im wahrsten sinne des wortes nahegebracht. früher berühmt-berüchtigte grosssiedlungen wie der rennbahnweg oder die grossfeldsiedlung wurden erst 2006, jahrzehnte nach ihrer errichtung, an das u-bahnnetz angebunden. die u1 erschliesst mit dem vienna international centre (vic), einem der vier hauptsitze der vereinten nationen, auch internationales territorium. 
seit der eröffnung der u1 hat sich wien stark verändert.
parallel zur steigenden einwohnerzahl finden sich heute diverse segregationseffekte. lagezuschläge dividieren zunehmend einwohner*innen entlang ihrer sozial-ökonomischen verhältnisse auseinander. plätze wie der praterstern werden zu sozialen brennpunkten, während die stadt wien mit der errichtung des ersten gemeindebaus seit 2004 an der endstation oberlaa entgegenzusteuern sucht. an beiden enden der linie fressen sich stadtentwicklungsgebiete immer weiter in die letzten landwirtschaftlichen betriebe und flächen wiens hinein, während der erste bezirk fast vollständig an konsum und tourismus abgegeben wurde. 
wie bildet sich die gegenwärtige stadtgesellschaft an den öffentlichen orten entlang der strecke ab? lassen sich einflüsse der genannten entwicklungen im konkreten öffentlichen raum ablesen? in welchem verhältnis stehen sie zu utopien und visionen des zusammenlebens früherer jahre? 
im bereich der stationen suchen wir insgesamt fünf orte, die symptomatisch sind für die gegenwärtigen problematiken und veränderungen in wien. mittels mapping werden diese orte in ihrer urbanen komplexität (architektonische und städtebauliche strukturen, akustik, haptik, alltägliche nutzung/aneignung, rechtliche und politische dimension, geschichte, zukunft, erschliessung/anbindung/netzwerke, rhythmen etc.) erfasst. daraus sollen performative und installative interventionen entwickelt und vor ort umgesetzt werden, die die wahrgenommenen konstellationen im öffentlichen raum mittels verfremdung und verstärkung sichtbar machen, alternative aneignungen austesten, an vergessenes erinnern und damit geschichte uminterpretieren etc.  

 

 
 
 


 
 
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