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Wintersemester 2017/18
 
 


 
 
30. November 2017

show calendar

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 


 
 
 


 
 

2016.12 / Award

Rudolf Wurzer Prize 

 

The Institute of Art and Design is pleased to announce that Ms Kamile Batur MSc has been awarded the 2016 Rudolf Wurzer Prize, worth € 3,500,  for her diploma thesis entitled »Contested Interventions: The Topography of a War. Strategies and Tactics of Urban Transformation in Istanbul« and supervised by Prof Peter Mörtenböck.

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2016.10 / Publikation

Leben in der Wand 

 

Gemeinsam mit der TU Wien realisierte das 21er Haus erneut einen Pavillon, der über die Sommermonate zu begehen war. Diesmal stand die Auseinandersetzung mit dem Wohnraum und dessen Paradigmenwechsel im Fokus. Eine der Grundfragen der Architektur in der Moderne war die Ausrichtung auf die optimale Nutzung des Wohnraumes. Wir fragten nach, welche räumlichen Voraussetzungen heute noch maßgeblich sind, um günstig und trotzdem angenehm wohnen zu können. Wie wirken sich (neue) Grundbedürfnisse der Menschen in Krisenzeiten auf die Architektur von temporären Behausungen - wie Notunterkünfte, sozialer Wohnbau oder die Revitalisierung von Altbau in den Städten aus? Diesen Fragen soll das Pavillon-Projekt Wohnen in der Wand nachgehen. Die Wand als konstruktives und funktionales Element stand dabei im Fokus und wurde in dem jurierten Siegerprojekt innovativ neu interpretiert.


Das Projekt wurde von den StudentInnen der TU Wien unter der Leitung von David Calas und Christine Hohenbüchler umgesetzt. Kuratiert wurde die Reihe 21erPavillon von Harald Krejci.


Die Publikation dokumentiert das Projekt und ist im 21er Haus und am Institut für Kunst und Gestaltung - Zeichnen und Visuelle Sprachen erhältlich.
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2016.10 / Publikation

Andere Märkte. Zur Architektur der informellen Ökonomie

Weltweit gesehen gilt die Hälfte aller ökonomischen Aktivitäten als informell. In Zeiten der globalen Unsicherheit wird heute immer mehr darauf gesetzt, die produktive Energie von Informalität zu integrieren, um wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt abzusichern. Informelle Marktplätze und die zahlreichen Konflikte rund um deren Räume und Konventionen bilden sowohl Schauplatz als auch Steuerungsmoment dieser Entwicklung. Von Märkten der Überlebensökonomie bis zum inszenierten ökonomischen Anderssein spürt dieses Buch den Diskursen und Akteuren, Widersprüchen und Potenzialen nach, die neue Formen von Informalität vorantreiben.

ANDERE MÄRKTE. Zur Architektur der informellen Ökonomie
Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer
Bielefeld: transcript 2016 
ISBN 978-3-8376-3597-3


http://www.transcript-verlag.de
http://www.thinkarchitecture.net
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2016.5 / Publikation

VISUAL CULTURES AS OPPORTUNITY

Assemblies, gathering places, and agora-like situations have become popular sites for contemporary art. At the heart of these arenas is the search for new ways to counter the crisis-ridden experience of homo economicus—the pervasive and alienating marketization of all aspects of our lives. A great deal of hope is being placed on the potential of social formations enabled by new technologies of connectivity and exchange. Artists and cultural producers are at the forefront of testing the viability of transgressive actions such as coworking, crowdfunding, and open-source provisions. At the same time, it is apparent that global capitalism is expanding into multipolar constellations of top-down and bottom-up economic governance.

In this volume, the fourth in the series Visual Cultures as..., Helge Mooshammer and Peter Mörtenböck analyze the networked spaces of global informal markets, the cultural frontiers of speculative investments, and recent urban protests, and discuss crucial shifts in the process of collective articulation within today’s “crowd economy.”

VISUAL CULTURES AS OPPORTUNITY
Peter Mörtenböck and Helge Mooshammer
Berlin: Sternberg Press 2016
ISBN 978-3-95679-100-0


http://www.sternberg-press.com
http://www.thinkarchitecture.net
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2016.05 / Auszeichnung

1.Preis der SozialMarie für das Projekt "Displaced_space for change"

Das Projekt "Displaced_Space for Change", das Teil eines kooperativen Lehrveranstaltungsprojekts im Masterstudium Architektur der TU Wien ist, wurde mit dem 1.Preis der SozialMarie ausgezeichnet! Seit Anfang Oktober 2015 arbeitet das Displaced-Team vor Ort im größten Flüchtlingsnotquartier Wiens, um mit pointierten räumlichen Eingriffen gemeinsam mit den BewohnerInnen vielfältige Qualitäten zu schaffen - und so Leerstand in der Mitte Wiens zu aktivieren und zu mobilisieren.

Würdigung und Begründung der Jury: "Studierende der Architektur greifen räumlich und also sozial ein, das zeigt ihre Verantwortung und das zeigt unmittelbar Wirkung im Sinne einer sofortigen Verbesserung der Lebensqualität der in dem riesigen Gebäude aus der Gründerzeit wohnenden Asylsuchenden: Privatsphäre schaffen, Gemeinschaftsräume gestalten, handwerkliches, kreatives Potential nutzen, ästhetische Lösungen finden. Jede gemeinsame Arbeit verbindet, sie lenkt auch ab, und sie ermöglicht es, Sprache zu finden - für alle, die dabei eine Rolle spielen. Eine durchaus ungewöhnliche Kooperation. Geschaffene innovative Strukturen sollen bei Übersiedlung des Flüchtlingsquartiers mitgenommen werden. Soziale Räume brauchen überall kollektive Eingriffe."(sozialmarie.org


http://displaced.at
Projektbeschreibung als PDF
Forschungsprojekt "Architektur und Bildung"
Displaced auf Vimeo
Displaced. Space for Change auf Facebook

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2016.03 / Publikation 

Erinnerungsorte in Bewegung. Zur Neugestaltung des Gedenkens an Orten nationalsozialistischer Verbrechen
 

Im Übergang zu einer Erinnerung ohne Zeitzeug/-innen wird den Orten nationalsozialistischer Verbrechen eine immer wichtigere Rolle in der Vermittlung der NS-Vergangenheit zugeschrieben. Die materiellen und gestalterischen Herausforderungen, die sich für die zukünftige Konzeption von KZ-Gedenkstätten und anderer NS-Erinnerungsorte stellen, sind der gemeinsame Referenzpunkt dieses interdisziplinären Bandes. Beiträge zu archäologischen und historischen Grundlagen sowie zu kulturtheoretischen, soziolinguistischen und pädagogischen Zugängen werden durch Dokumentationen und Reflexionen gestalterischer Umsetzungen und erinnerungspolitischer Initiativen sowie durch visuelle Essays von Künstler/-innen ergänzt.

Mit Beiträgen von Brigitta Busch, Christian Dürr, A.W. Faust/sinai, Eiko Grimberg/Clemens von Wedemeyer, Brigitte Halbmayr, Das Kollektiv, Suzana Milevska, Bertrand Perz, Irit Rogoff, Wolfgang Schmutz, Ulrich Schwarz, Cornelia Siebeck, Jörg Skriebeleit, Nora Sternfeld, Struber_Gruber, Claudia Theune und Dmitry Vilensky/Chto Delat.

Daniela Allmeier, Inge Manka, Peter Mörtenböck, Rudolf Scheuvens (Hg.): Erinnerungsorte in Bewegung. Zur Neugestaltung des Gedenkens an Orten nationalsozialistischer Verbrechen. Transcript Verlag, Bielefeld 2016.
 
Flyer zum Buch

transcript-verlag

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2016.03 / Projekt

Displaced_Space for Change


Displaced_Space for Change ist Teil eines kooperativen Lehrveranstaltungsprojekts im Masterstudium Architektur. Seit Anfang Oktober 2015 arbeitet das Displaced-Team vor Ort im größten Flüchtlingsnotquartier Wiens, um mit pointierten räumlichen Eingriffen gemeinsam mit den BewohnerInnen vielfältige Qualitäten zu schaffen – und so Leerstand in der Mitte Wiens zu aktivieren und zu mobilisieren. 

 
Das Projekt wurde für die "SozialMarie -  Prize for social innovation" nominiert.
 
DISPLACED Projektbeschreibung
Displaced. Space for Change auf Facebook
http://www.displaced.at
Displaced ist Partner im Projekt Green Light - Shared learning der TBA 21

 

 

 

 
 
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