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Vortrag Yvette Masson­-Zanussi

6. Dezember 2012

 

Architekturen verändern: Neue Modelle für die Zukunft Europas?

 

In ganz Europa engagieren sich wieder Archi­tektInnen, urbane AktivistInnen, DesignerInnen, KünstlerInnen und BürgerInnen, um die Lebens­bedingungen in der Stadt zu verbessern. Ohne Wettbewerbe, private oder öffentliche Aufträge
abzuwarten, konfrontieren sie sich mit den bestehenden Reglements und erfinden neue Prozesse im Dienst des Allgemeinwohls.
Solche Unternehmungen, die sich bei weitem nicht auf Stilfragen beschränken, sind ein Zei­chen dafür, dass wir uns in einer Periode tiefgreifender Veränderungen befinden. Diese konkreten Projekte unterschiedlicher Größen­ ordnung lassen neue ökonomische und urbane Strategien erkennbar werden. Sie schlagen klare Antworten auf neue ökonomische und ökologische Herausforderungen vor, zeigen alternative Zugänge zur Stadterneuerung auf und haben Auswirkungen auf die Gesellschaft selbst wenn diese aufgrund komplizierter Normen und Regulierungen schwer auszuma­chen sind.
Wie können diese Prozesse zur öffentlicher Verwaltung und PolitikerInnen durchdringen, um die Entwicklung politischer Richtlinien voranzu­ treiben und Innovation, Diversität, Experiment und Forschung zu fördern? Um urbaner Innova­ tion zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen, hat das Europäische Forum für Architekturpolitik (EFAP) 2010 das europäische Observatorium Under- constructions eingerichtet. Diese hat mittlerwei­le Dutzende Experimente und Projekte recher­chiert und ausführlich untersucht.
Architektur und Stadtplanung sind der räum­ liche Ausdruck des politischen Projekts Europa. Die Stadt ist ein Experimentierfeld für neue Modelle von Demokratie, Ökonomie und sozia­ ler Gerechtigkeit – ein Feld, das durch die Krise zusätzliche Dringlichkeit erhalten hat. In Krisen­ zeiten kommt den staatlichen Behörden die Aufgabe zu, klare Regelungen zu entwickeln, um Marktexzesse einzudämmen, vorbildliche Verhaltensweisen zu fördern und Anreize für bahnbrechende Initiativen, Diversität und intelli­ gente Planung zu schaffen.

 

Yvette Masson-Zanussi ist Inspektorin des französischen Ministerums für Kultur und Kommunikation und in dieser Eigenschaft ans Europäische Forum für Architekturpolitik (EFAP) entsandt. Sie hielt eine Reihe von Sem­ inaren und veröffentlichte zur Reflexion über Kunst. In Frankreich ist sie seit 1994 für nationale Kunstpolitik, urbane Entwicklungs­ maßnahmen in benachteiligen Regionen und Verträge mit den Gebietsbehörden und Architektur zuständig. Sie führte eine neue Richtlinie zugunsten von Art Factories ein, sowie neue Gebietsrichtlinien für die Stadterneu­ erung bei den lokalen Behörden. 2001 trat sie ins Generaldirektorium für kulturelles Erbe und Architektur ein und bereitete dort die Schlussfolgerungen des Europäischen Rats zu Architektur und nachhaltiger Entwicklung vor, die der Rat 2008 annahm. Zu deren Umsetzung wurde sie danach dem EFAP zugeteilt, dessen Aktivitäten und Projekte sie betreut.

 
 
 
 
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