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Vortrag Torange Khonsari

6. Dezember 2012

 

Kunst und Architektur – eine öffentliche Initiative

 

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die partizipatorische Kunstpraxis von pub­lic works zu einer Methodik für die Gestaltung des öffentlichen Raums entwickeln kann. Es ist eine Methodik, bei der die Grenzen zwischen partizipativer Kunst und geplanter Gestaltung des öffentlichen Raums zu verschwimmen beginnen. Der öffentliche Raum der Stadt ist eine lebendige Arena, in der sich Gesellschaft in Form von Alltagsmomenten offenbart. Diese Alltagsmomente gilt es mithilfe partizipativer Methoden verstehen zu lernen, bevor man sich mit deren Planung beschäftigt.
Die Mehrheit der öffentlichen Auftragge­ ber sieht die Planung des öffentlich­urbanen Raums und Kunst im öffentlichen Raum als zwei getrennte Dinge, die jeweils für sich in Auftrag zu geben sind. Partizipative Kunst kann sich selbst in bedeutende Großprojekte im öffentlich­urbanen Raum einschreiben, ohne hierarchische Strukturen zu entwickeln. Partizipative Kunst als Methodik für die Pla­ nung des öffentlichen Raums stellt die Idee von Kunst im öffentlichen Raum als städti­sches Dekor infrage und führt zu einem stärker kollaborativ angelegten architektonischen Designprozess. Das lenkt die Vorstellung vom öffentlichen Raum in Richtung einer kulturellen Plattform, die sich mit ihrer Lokalität und den damit verbundenen sozialen, politischen und ökonomischen Komplexitäten auseinander­ setzt. In einer echten Kunst­ und Architektur­ praxis müssen KünstlerInnen genauso über Kenntnisse der architektonischen Vorausset­ zungen verfügen, wie ArchitektInnen über den Aufgabenbereich kollaborativer Kunstpraxis informiert sein müssen. Um eine alternative Praxis zu entwickeln, die transformative par­tizipatorische Projekte hervorbringt, müssen KünstlerInnen und ArchitektInnen verstehen, was sie einander zu geben haben und wo sie sich widersetzen müssen. Der Vortrag wird auch darauf eingehen, auf welche Weise die erwähnten Ideen gemeinsam mit UN­Habitat in stadtpolitische Strategien in sich entwi­ckelnden Ländern überführt wird und welche administrativen Herausforderungen damit verbunden sind.


Torange Khonsari erhielt ihr Diplom an der AA in London. Ihre Praxis und Forschungs­ pädagogik liegt vornehmlich im Bereich der relationalen Kunst, der Architekturtheorie und informeller Kontexte. Ihre Forschungsprojekte sind sozial motiviert und arbeiten direkt mit dem öffentlichem Raum und lokalen AkteurIn­
nen, Gemeinschaften und Stakeholders. Sie sondieren und hinterfragen, wie Design und programmatische Strategien physische, ökonomische und soziale Infrastrukturen des öffentlichen Bereichs unterstützen und bereitstellen können.
2004 hat Torange Khonsari die Kunst­ und Architekturpraxis public works mitbegründet, die multidisziplinär an der Schwelle von Kunst, Architektur und verwandten kulturellen Feldern arbeitet. Zurzeit ist sie Direktorin von public works und lehrt an der London Metropolitan University und am Royal College of Art in London.

 
 
 
 
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