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Vortrag Regina Bittner

6. Dezember 2012

 

Feldversuche in bewegter Stadt

 

Städte sind in Bewegung geraten: Sie lassen sich nicht mehr als exklusive territorial fixierte, national kontextualisierte Einheiten verstehen, sondern sind bewegliche Gebilde, in denen sich vielfältige Ströme von Menschen, Waren, Ideen, Bildern, Informationen und Kulturen auf jeweils besondere Weise verdichten. Ange­ sichts des explosiven Nebeneinanders unter­ schiedlicher räumlicher und zeitlicher Zusam­menhänge scheinen der Stadtforschung zur Verfügung stehende Kriterien dessen, was das Städtische nun sei, nicht mehr hinreichend, um die besondere Form der Vergesellschaftung Stadt zu beschreiben. Kritik an einer leitmoti­vischen, schablonenartigen Idee von Stadt, die sich bis heute fortschreibt, prägt die aktuellen Debatten in der Stadtforschung.
Die Auseinandersetzung um den Gegen­stand Stadt hat auch die an Stadtgestaltung beteiligten Disziplinen wie Architektur und Stadtplanung erreicht – Eigentümerstrukturen, Auftraggeber, Institutionen und Akteurskonstel­lationen verändern sich. Architekten und Planer agieren weniger als ExpertInnen mit beson­ deren institutionalisierten Agenden denn als Katalysatoren, Kuratoren, Akteure oder Media­toren. Im Diskurs um eine neue Planungskultur ist schon seit einiger Zeit von einem Paradig­ menwechsel die Rede: von der Dominanz des Planungsraumes des Planers und Architekten hin zum Lebensraum der Bewohner. Es handelt sich um eine Raumproduktion zweiter Ord­nung, die hier ins Blickfeld gerät. Der Vortrag untersucht Korrespondenzen und Widersprüche zwischen Gegenstandbestimmungen in der aktuellen Stadtforschung und den Defini­ tionsversuchen planerischer und architektoni­scher Interventionen im urbanen Raum. Zwei Tendenzen des Perspektivwechsels sollen dabei untersucht werden. Zum einen hat die Verlagerung der Bedeutungsebene der Stadt vom Objekt des Gebauten zur Handlung in der Stadt zur Folge, dass sich gestalterisches Han­deln eher an Problemidentifizierung denn an Problemlösung ausrichtet. Zum Zweiten geht mit der Erweiterung des gestalterischen Hand­lungsfeldes auch eine kritische Auseinander­ setzung um die eigene Disziplin einher. Wieweit in der Vielfalt von urbanen Projekten, die die Möglichkeiten sozialen Engagements mittels Architektur, Kunst und Design testen, auch Bei­träge für eine Neukonzipierung der Architektur und Planung als kritisch reflexiver Disziplin erarbeitet werden, soll diskutiert werden.


Bittner Regina, Dr.phil., Kulturwissenschaft­lerin und Kuratorin, Leiterin des Internationalen Bauhauskollegs an der Stiftung Bauhaus Dessau, stellvertretende Direktorin der Stiftung Bauhaus Dessau.
Arbeitsschwerpunkte: Stadtethnographie, Kulturgeschichte der Moderne, urbane Kultur in der globalisierten Stadt, heritage studies; Kuratorin von Ausstellungen zur Kultur­ und Architekturgeschichte der Moderne sowie zu Stadtkultur, zahlreiche Vorträge sowie inter­ nationale Lehrtätigkeit, Publikationen siehe www.bauhaus­dessau.de.

 
 
 
 
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