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Symposium-Planning Unplanned / Workshop 1

6. Dezember 2012

 

 
 
 

Tools und Strategien für den Urban Practitioner

 


Moderation Paul Rajakovics (Architekt, Urbanist, Abtei­lung für Wohnbau und Entwerfen, TU Wien, transparadiso, Wien)


Impuls Markus Ambach (Künstler, Kurator, MAP, Düsseldorf), Torange Khonsaari (Architektin, public works, UN Habitat, London)


TeilnehmerInnen:

Michael Diem (MA 19), Roberto Gigliotti (Architekt, Osservatorio Urbano / lungomare), Christine Hohenbüchler (Künstlerin; Institut für Kunst und Gestaltung 1, TU Wien), Birgit Hundstorfer (MA 21), William Menking (architects newspaper / New York; Pratt Insti­ tute, New York), Dirck Möllmann (KÖR Stei­ ermark), Christoph Steinbrener (Künstler, Kurator, Wien), Martina Taig (KÖR Wien), Wochenklausur (KünstlerInnengruppe, Wien)


Themen

Welche künstlerisch­urbanen Tools, Methoden und Strategien gibt es bereits? Wie können diese Tools langfristig in Planung einfließen und neue Werte gesellschaftlichen und gemein­ schaftlichen Handelns jenseits neoliberaler Interessen formulieren und wirksam machen? Welche Rolle spielt Kommunikation? Wie kann man sich vor (kurzfristiger) Vereinnahmung durch Investoreninteressen schützen? Wie kann man eine Nicht­Ordnung oder das „Un­Nütze“ schaffen?
Wer oder was könnte ein Urban Practitioner sein? Gibt es ihn schon? Soll sie/er nur dort zum Einsatz kommen wo das Ungeplante und/oder Unplanbare stattfindet? Der Urban Practioner ist eine neue Figur, der vielleicht am ehesten über bekannte Beispiele näher zu kommen ist.
„Park Fiction“ ist aus der Opposition zu einem marktwirtschaftlich konformen Bebau­ungsplan am Pinnasberg/St. Pauli/Hamburg aus einem Kunst im Öffentlichen Raum­Projekt entstanden. Über partizipative Planungspro­ zesse und Wunschproduktionen entstand der Park, der heute weltweit für ein neues Modell taktischer Stadtplanungsprozesse steht. Welche Rolle haben hier Christoph Schäfer und Cathy Skene eingenommen? Wie wichtig ist ihre Herkunft von der bildenden Kunst? Hier werden städtebauliche Fragen gestellt, die die Darstellungsebene des Masterplans nicht stellen will oder kann.
In Bogotá wird 2002 El Cartucho (ein im Zentrum gelegenes Armenviertel) geräumt und abgerissen. Nicht weil Raum für neue Geschäftsbauten entstehen soll, sondern weil das Leben in diesem Viertel ungesund und gefährlich ist, und überdies damit wesentliche stadtinterne Verbindungen hergestellt werden können. Hier entsteht ebenfalls ein neuer Park (Third Millenium Park). Obwohl die Bewoh­ nerInnen großzügige Wohnungen mit solider öffentlicher Infrastruktur, die vollständig durch die Stadt finanziert wird, erhalten, wollen viele ihre Häuser dennoch nicht verlassen. Der da­ malige, für seine unorthodoxen Handlungswei­ sen bekannte Bürgermeister Antanas Mockus engagiert „Mapa Teatro“, um gemeinsam mit BewohnerInnen ein groß angelegtes performa­ tives Theaterstück „Witness to the ruin“ zu in­ szenieren. Dadurch werden die Ängste vor der neuen Zukunft abgebaut und die Erinnerung an das alte Viertel kollektiv verarbeitet. Nach einem Jahr ist die „Trauer“ verschwunden.
Beide Projekte basieren auf künstlerischen Strategien, die es erst ermöglicht haben, eine urbane Fiktion tatsächlich zu realisieren. Sie setzen auf ein strategisches Konzept, das auf urban­taktische Handlungsträger und der Eta­ blierung eines kollektiven Wunsches setzt.
Welche transdisziplinären Kooperationen sind dabei notwendig? Muss ein neues Be­ rufsfeld entstehen, wenn die Stadt gegen den Strich gekämmt werden soll? Welche Akteure können dabei welche Rolle übernehmen? Ist für sie ein Rollenwechsel möglich? Notwen­ dig? Kann nur die künstlerische Strategie die unerwünschte Hoffnung auf das Unerwartete erfüllen? (Paul Rajakovics)

 

Paul Rajakovics, Architekt und Urbanist, gründete 1999 transparadiso mit der Künstlerin Barbara Holub als transdisziplinäre Praxis.

 

Re­alisierungen u.a.

Stadtwerk Lehen und Galerie Fotohof, Salzburg. 2001 Dissertation Kontex- tuelles Handeln in Architektur und Städtebau; 1997­2003 und seit 2009 Assistent an der Abteilung Wohnbau und Entwerfen an der TU Wien; 2004 Schindler Stipendium, MAK Center for Art and Architecture, Los Angeles; 2004­ 2006 Co­Sekretär von Europan Österreich; seit 2002 Redaktionsmitglied von dérive_Zeitschrift für Stadtforschung; 2007 Otto­Wagner­Städ­tebaupreis; 2012 Förderung von departure für Direkter Urbanismus; die Publikation Direkter Urbanismus erscheint 2012 im Verlag für Mo­derne Kunst Nürnberg.

 
 
 
 
 
 
 
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