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D. Hora, M. Milioni

Abstract

 

Das sechste Material (Information als Faktor par excellence zur Umwandlung von Energie in Architektur)

 
 
 

 

 

Information wird zunehmen ein integraler Bestandteil der Architektur und des urbanen Umfeldes. Sie agiert als kommunikatives Werkzeug das die Architektur und ihre Ausübenden zur Interaktion mit dem Benutzer aufruft. Sie ermöglicht es Gebäuden, Geschichten zu erzählen und somit zu unterrichten, unterhalten und bewerben. In diesem Kontext, entsteht eine neue Generation von Gebäuden und Räumen die durch “ein Bewusstsein”, der Veränderungen im operationalen und sozialen Umfeld, charakterisiert sind.

Diese Arbeit untersucht die komplexe Beziehung zwischen Information und Architektur. Sie erörtert, dass Information als neues Konstruktionsmaterial der Architektur angesehen werden kann. Das sechste Baumaterial nach Holz, Stein, Beton, Stahl, Glas und Gewebe ist Information. Information ist Sammlung, Klassifikation, Übertragung und vor allem Formalisierung und Operationalisierung – sie ist die treibende Kraft hinter den Veränderungen die wir heutzutage miterleben.

In diesem Kontext erläutert diese Arbeit:

Wie Information innerhalb des architektonischen Kontextes konzeptionalisiert werden kann.
Wie Information unter Anbetracht ihre Quellen, Zielgruppen und Betätigungsfelder identifiziert werden kann.
Wie Information gesammelt werden kann und welche Werkzeuge dem Architekten dafür zur Verfügung stehen.

Der Inhalt dieser Arbeit wird durch konstante Interaktion zwischen theoretischer Forschung und experimenteller Praxis, in Form von interaktiven Prototypen, erschlossen. Wir installieren diverse Mikro-Architekturen (oder Systeme) um urbanes Verhalten zu analysieren. Diese Prototypen fungieren als provozierende Faktoren in der Stadt – in der Realität an sich – durch ihre physische Interaktivität, genauer durch die Tatsache dass sich die Architektur selbst ändert. Die Provokation ist in konstanter Bewegung. Die Forschungsexperimente sind somit kurzzeitige Erkundungen. Während ihrer Installation liefern die Prototypen, durch die Kommunikation und Interaktion mit den Besuchern, Informationen. Das durch die Prototypen gesammelte Material wird erneut ausgewertet um die notwendigen Informationen zur Konstruktion eines neuen Prototyps zu liefern. Die Prototypen ermöglichen es uns, durch deren Auswertung zum Entwerfen ihres Nachfolgers, das Erfahren urbaner Momente. Die Prototypen fungieren als strategische, flexible und digitale, wirksamere Kartographie. Evolutionäre Modelle von Simulation und Entwicklung, gedacht um Teile von Grundinformationen (und Situationen) in Bezug auf abstrakte elementare Codes (exakt und unbestimmt zu gleich) zu sammeln. Durch die Prototypen werden die Resultate von Mobilität, Austausch, Migration und Kommunikation aufgezeichnet. Somit ist diese Arbeit keine Zusammenfassung, der Reproduktion der gesamten Realität, oder eines Teiles davon, sondern eine Repräsentation – ein Aufzeigen – der strategisch wichtigsten Informationsteile. Die Prototypen sind offen, verbindbar in allen Dimensionen, teilbar, umkehrbar und immer veränderbar, genau wie das Medium der Architektur bauen sie; Sie stellen Versuchsräume da. In dieser Dissertation zeigen wir zahlreiche Variationen, dieser Theorie und dieses Gedanken, auf. Diese Arbeit versucht keine Formeln zu erfinden, sie repräsentiert nur einen Impuls zur Änderung. Letzen Endes ist die Darstellung einer Realität der Anfang sie zu verändern.

 
 
 
 
 
 
 
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