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Vortrag
Do
16
17:00
Vortrag: Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad
Do, 16. November
17:00 - 01:00
Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einladung zu Vortrag und Diskussion


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Im Rahmen des Lehr- und Forschungsprojekts "DISPLACED" (Harather/Stuefer, Institut für Kunst und Gestaltung 1, TU Wien) arbeiten Architekturstudierende mit Asylsuchenden seit Herbst 2015 an sozialräumlichen und kunstbasierten Gestaltungen zum Thema Flucht-Raum-Bildung.
Mit begleitenden Veranstaltungen werden unterschiedliche themenrelevante Perspektiven zur Diskussion gestellt, um auch Interessierte aus anderen (Fach-)Bereichen anzusprechen und die transdisziplinäre und interkulturelle Vernetzung zu stärken:

 

 


Do 16.11.2017 | 17:00 h

Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien


Dr. Eliane Ettmüller (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien)

 

 

Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad

 

 

Dieser Vortrag wird Einblicke gewähren in die Frauen betreffenden Aspekte der extremistischen und dschihadistischen Ideologie: 

 

Die Ideologie, die zur Errichtung eines idealen islamischen Staates aufruft, weist den Frauen eine klar definierte und unverzichtbare Rolle zu. Berichte über Kleidungs- und Bewegungseinschränkungen sowie Polygamie und Sklavenhaltung scheinen in einem demokratisch und emanzipatorisch orientierten europäischen Kontext wenig einladend. Dennoch zeigten jüngste empirische Studien, dass sich unter den Personen, die aus Europa ins Konfliktgebiet nach Syrien und in den Irak reisten, um sich dschihadistischen Organisationen anzuschließen, tatsächlich um die zwanzig Prozent Frauen befanden. Und nicht nur Europäerinnen ließen sich dafür begeistern, die IS-Frauenkompanie al-Khansa', bewaffnet und mit einem eigenen Medienarm ausgestattet, lockte Migrantinnen vor allem aus Saudi-Arabien mit einem fast emanzipatorisch anmutenden Diskurs zu sich. Sowohl diese als auch die Brautwerber, die Mädchen aus Europa ins IS-Kalifat lockten, erfanden dabei nichts Neues, sondern faszinierten ihre Anhängerinnen mit der tatsächlichen Umsetzung einer seit Jahrzehnten weltweit gepredigten Ideologie.

 

Dr. Eliane Ettmüller studierte Politik- und Religionswissenschaften in Genf und in Madrid.
2006 erhielt sie ein staatliches Stipendium für angehende ProfessorInnen an der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie, Universidad Complutense de Madrid. Gleichzeitig absolvierte sie den Postgraduierten-Kurs für Politik- und Verfassungswissenschaften am Centro de Estudios Políticos y Constitucionales.
Promotion an der Universität Heidelberg im Fach Islamwissenschaft.
Bereits während ihrer Studien- und Promotionszeit verbrachte sie fast zwei Jahre in Ägypten, wo sie die arabische Sprache erlernte und nach ihrer Promotion an einem Dokumentarfilmprojekt für al-Jazeera mitarbeitete. Danach diente sie als Delegierte dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Jordanien, Genf und Uruguay. Vom 1. November 2015 bis 30. April 2016 leitete sie für das Wiener Rote Kreuz die Flüchtlingsunterkunft Vordere Zollamtsstraße 7 in Wien.
Zurück an der Universität Heidelberg forscht sie nun wieder zu Themen des islamischen Extremismus, denen sie sich seit 2006 fortwährend wissenschaftlich widmet.

 

                     

Karin HARATHER, Ass.Prof. Mag.art. Dr.phil.
TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung 1
A-1040 Wien, Argentinierstraße 8
T: ++43. 1. 58801. 26414
M: ++43. 676. 93 000 23
F: ++43. 1. 58801. 26491
E: kh@kunst.tuwien.ac.at

 

 
 
 
 
 
Tagung
Do
30
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 
 
 
 
Tagung
Fr
1
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 
 
 
 
Tagung
Sa
2
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 
 
 
 
Vortrag
Do
16
17:00
Vortrag: Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad
Do, 16. November
17:00 - 01:00
Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien
 

Einladung zu Vortrag und Diskussion


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 

Im Rahmen des Lehr- und Forschungsprojekts "DISPLACED" (Harather/Stuefer, Institut für Kunst und Gestaltung 1, TU Wien) arbeiten Architekturstudierende mit Asylsuchenden seit Herbst 2015 an sozialräumlichen und kunstbasierten Gestaltungen zum Thema Flucht-Raum-Bildung.
Mit begleitenden Veranstaltungen werden unterschiedliche themenrelevante Perspektiven zur Diskussion gestellt, um auch Interessierte aus anderen (Fach-)Bereichen anzusprechen und die transdisziplinäre und interkulturelle Vernetzung zu stärken:

 

 


Do 16.11.2017 | 17:00 h

Mobiles Stadtlabor in Neu Marx, Karl-Farkas-Gasse 1, 1030 Wien


Dr. Eliane Ettmüller (Heidelberger Centrum für Transkulturelle Studien)

 

 

Einkauf mit Kalaschnikow - Die weibliche Perspektive auf den Dschihad

 

 

Dieser Vortrag wird Einblicke gewähren in die Frauen betreffenden Aspekte der extremistischen und dschihadistischen Ideologie: 

 

Die Ideologie, die zur Errichtung eines idealen islamischen Staates aufruft, weist den Frauen eine klar definierte und unverzichtbare Rolle zu. Berichte über Kleidungs- und Bewegungseinschränkungen sowie Polygamie und Sklavenhaltung scheinen in einem demokratisch und emanzipatorisch orientierten europäischen Kontext wenig einladend. Dennoch zeigten jüngste empirische Studien, dass sich unter den Personen, die aus Europa ins Konfliktgebiet nach Syrien und in den Irak reisten, um sich dschihadistischen Organisationen anzuschließen, tatsächlich um die zwanzig Prozent Frauen befanden. Und nicht nur Europäerinnen ließen sich dafür begeistern, die IS-Frauenkompanie al-Khansa', bewaffnet und mit einem eigenen Medienarm ausgestattet, lockte Migrantinnen vor allem aus Saudi-Arabien mit einem fast emanzipatorisch anmutenden Diskurs zu sich. Sowohl diese als auch die Brautwerber, die Mädchen aus Europa ins IS-Kalifat lockten, erfanden dabei nichts Neues, sondern faszinierten ihre Anhängerinnen mit der tatsächlichen Umsetzung einer seit Jahrzehnten weltweit gepredigten Ideologie.

 

Dr. Eliane Ettmüller studierte Politik- und Religionswissenschaften in Genf und in Madrid.
2006 erhielt sie ein staatliches Stipendium für angehende ProfessorInnen an der Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie, Universidad Complutense de Madrid. Gleichzeitig absolvierte sie den Postgraduierten-Kurs für Politik- und Verfassungswissenschaften am Centro de Estudios Políticos y Constitucionales.
Promotion an der Universität Heidelberg im Fach Islamwissenschaft.
Bereits während ihrer Studien- und Promotionszeit verbrachte sie fast zwei Jahre in Ägypten, wo sie die arabische Sprache erlernte und nach ihrer Promotion an einem Dokumentarfilmprojekt für al-Jazeera mitarbeitete. Danach diente sie als Delegierte dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Jordanien, Genf und Uruguay. Vom 1. November 2015 bis 30. April 2016 leitete sie für das Wiener Rote Kreuz die Flüchtlingsunterkunft Vordere Zollamtsstraße 7 in Wien.
Zurück an der Universität Heidelberg forscht sie nun wieder zu Themen des islamischen Extremismus, denen sie sich seit 2006 fortwährend wissenschaftlich widmet.

 

                     

Karin HARATHER, Ass.Prof. Mag.art. Dr.phil.
TU Wien, Institut für Kunst und Gestaltung 1
A-1040 Wien, Argentinierstraße 8
T: ++43. 1. 58801. 26414
M: ++43. 676. 93 000 23
F: ++43. 1. 58801. 26491
E: kh@kunst.tuwien.ac.at

 

 
 
Tagung
Do
30
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


Webpage der Tagung
http://blog.mkkt.ufg.ac.at/grauingrau/



 

 
 


 
Tagung
Fr
1
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

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TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
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Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


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Tagung
Sa
2
12:00
Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur Tagung an der Kunstuniversität Linz
 

Einladung zur Tagung

Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur


Termin: 30.11. bis 2.12.2017
Ort: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 6, A-4010 Linz

 
Erinnerungsorte und Gedenkstätten zu den Verbrechen des NS weisen ein fast schon einheitliches Design auf: das wahrnehmbare Grau in Grau soll offensichtlich die Distanz zu den historischen Ereignissen darstellen, während die pädagogische Arbeit oft darauf abzielt in der grauen Umgebung Empathie zu erzeugen. Was sagt die ästhetische Gestaltung dieser Orte über die Praktiken der Erinnerungskultur aus? Welche Erinnerungspolitiken sind mit diesen Ästhetiken verbunden und welche Ästhetisierungsstrategien sind abzulesen?

Die Tagung „Grau in Grau! Ästhetisch-politische Praktiken der Erinnerungskultur“ lädt Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus den Feldern der Gestaltung, Medien/Kunst/Kulturtheorie und Zeitgeschichte sowie Akteur_innen aus der Gedenkstättenarbeit nach Linz ein, um die vielfältigen Zusammenhänge von Gestaltung, Ästhetik und Politik in der gegenwärtigen Erinnerungskultur in Europa zu diskutieren. Dabei umfasst das ästhetische Moment der Erinnerungskultur neben den künstlerischen Auseinandersetzungen mit der NS-Geschichte auch die Inszenierungen der bzw. in den Gedenkstätten, die Anlage von Ausstellungen, Museen oder Denkmälern, die Präsentation von Exponaten und Inhalten, die in Fallbeispielen auf der Tagung zur Diskussion gestellt werden. Über die Analyse hinaus sollen dabei auch Perspektiven und Szenarien künftigen Erinnerns entworfen werden.

U.a. mit Linde Apel, Gudrun Blohberger, Steffi de Jong, Eva Hohenberger, Birgit Kirchmayr, Alexandra Klei, Angela Koch, Elisabeth Kramer, Tomasz Kranz, Inge Manka, Sylvia Necker, Christof Popp, Martin Schmidl, Wolfgang Schmutz, Cornelia Siebeck, Nicole Six & Paul Petritsch, Katharina Struber, Hannes Sulzenbacher, Corinna Tomberger, Heidemarie Uhl, Susanne Wernsing, Georg Wilbertz.

Programm

 

Kontakt:

TU Wien / Institut für Kunst und Gestaltung 1

Inge Manka Univ.Ass. Dr. DI  
i.manka@tuwien.ac.at


Kunstuniversität Linz

Prof. Dr. Angela Koch  
angela.koch@ufg.at


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Ausstellung
Mo
11
17:30
Ausstellung „Stadtmöblierung“, Eröffnung 11.04.2011 17.30
Mo, 11. April
17:30 - 19:00
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien
 

Ausstellungseröffnung:
Montag, 11. 04. 2011   17.30

Ausstellungsort:
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien

Ausstellungsdauer:
Dienstag, 12. 04. -  Samstag, 16. 04. 2011, jeweils 14.00-19.00


Im Rahmen der von Karin Harather und Norbert Lechner geleiteten Lehrveranstaltung „Subjektive Räume/Raumutopien“ (Institut für Kunst und Gestaltung 1, Architekturfakultät der TU Wien) wurde im Wintersemester 2010/11 ein Kooperationsprojekt mit der Firma DELTA BLOC International GmbH durchgeführt.
Die auf Fahrzeug-Rückhaltesysteme aus Betonfertigteilelementen spezialisierte Firma lud die StudentInnen ein, auf Basis eines prämierten Wettbewerbs, Ideen zum Thema „Stadtmöblierung“ zu entwickeln: Einerseits galt es, das bestehende „CityBloc“ Baukastensystem im Sinne eines „Relaunch“ zu überarbeiten und zeitgemäß zu optimieren, andererseits konnte auch eine komplett neue Stadtmöblierungskollektion aus modularen Betonfertigteilelementen konzipiert werden.

Unter den 22 eingereichten Wettbewerbsprojekten wählte eine Fachjury im Jänner 2011 schließlich ein Siegerprojekt in der Kategorie „CityBloc NEU“ (Hannes Sükar) und ein Siegerprojekt in der Kategorie „DeltaBloc Stadtmöblierung“ (Thomas Gröbner).
Vier weitere Projekte wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet (Mariam Algorgi, Daria Kipinova, Jana Scharll, Lukas Georg Wieser).

Das Siegerprojekt „CityBloc NEU“ wird als Prototyp realisiert und für die Serienfertigung weiter bearbeitet, in einem nächsten Schritt soll auch das Siegerprojekt „DeltaBloc Stadtmöblierung“ im Maßstab 1:1 ausgeführt werden.

In der Ausstellung werden alle Wettbewerbsbeiträge und einige Prototypen des Siegerprojekts „CityBloc NEU“ gezeigt. Anlässlich der Eröffnung wird Studiendekan Christian Kühn die Preisverleihung vornehmen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 
 
Ausstellung
Di
12
17:30
Ausstellung „Stadtmöblierung“, Eröffnung 11.04.2011 17.30
Mo, 11. April
17:30 - 19:00
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien
 

Ausstellungseröffnung:
Montag, 11. 04. 2011   17.30

Ausstellungsort:
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien

Ausstellungsdauer:
Dienstag, 12. 04. -  Samstag, 16. 04. 2011, jeweils 14.00-19.00


Im Rahmen der von Karin Harather und Norbert Lechner geleiteten Lehrveranstaltung „Subjektive Räume/Raumutopien“ (Institut für Kunst und Gestaltung 1, Architekturfakultät der TU Wien) wurde im Wintersemester 2010/11 ein Kooperationsprojekt mit der Firma DELTA BLOC International GmbH durchgeführt.
Die auf Fahrzeug-Rückhaltesysteme aus Betonfertigteilelementen spezialisierte Firma lud die StudentInnen ein, auf Basis eines prämierten Wettbewerbs, Ideen zum Thema „Stadtmöblierung“ zu entwickeln: Einerseits galt es, das bestehende „CityBloc“ Baukastensystem im Sinne eines „Relaunch“ zu überarbeiten und zeitgemäß zu optimieren, andererseits konnte auch eine komplett neue Stadtmöblierungskollektion aus modularen Betonfertigteilelementen konzipiert werden.

Unter den 22 eingereichten Wettbewerbsprojekten wählte eine Fachjury im Jänner 2011 schließlich ein Siegerprojekt in der Kategorie „CityBloc NEU“ (Hannes Sükar) und ein Siegerprojekt in der Kategorie „DeltaBloc Stadtmöblierung“ (Thomas Gröbner).
Vier weitere Projekte wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet (Mariam Algorgi, Daria Kipinova, Jana Scharll, Lukas Georg Wieser).

Das Siegerprojekt „CityBloc NEU“ wird als Prototyp realisiert und für die Serienfertigung weiter bearbeitet, in einem nächsten Schritt soll auch das Siegerprojekt „DeltaBloc Stadtmöblierung“ im Maßstab 1:1 ausgeführt werden.

In der Ausstellung werden alle Wettbewerbsbeiträge und einige Prototypen des Siegerprojekts „CityBloc NEU“ gezeigt. Anlässlich der Eröffnung wird Studiendekan Christian Kühn die Preisverleihung vornehmen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 
 
Ausstellung
Mi
13
17:30
Ausstellung „Stadtmöblierung“, Eröffnung 11.04.2011 17.30
Mo, 11. April
17:30 - 19:00
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien
 

Ausstellungseröffnung:
Montag, 11. 04. 2011   17.30

Ausstellungsort:
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien

Ausstellungsdauer:
Dienstag, 12. 04. -  Samstag, 16. 04. 2011, jeweils 14.00-19.00


Im Rahmen der von Karin Harather und Norbert Lechner geleiteten Lehrveranstaltung „Subjektive Räume/Raumutopien“ (Institut für Kunst und Gestaltung 1, Architekturfakultät der TU Wien) wurde im Wintersemester 2010/11 ein Kooperationsprojekt mit der Firma DELTA BLOC International GmbH durchgeführt.
Die auf Fahrzeug-Rückhaltesysteme aus Betonfertigteilelementen spezialisierte Firma lud die StudentInnen ein, auf Basis eines prämierten Wettbewerbs, Ideen zum Thema „Stadtmöblierung“ zu entwickeln: Einerseits galt es, das bestehende „CityBloc“ Baukastensystem im Sinne eines „Relaunch“ zu überarbeiten und zeitgemäß zu optimieren, andererseits konnte auch eine komplett neue Stadtmöblierungskollektion aus modularen Betonfertigteilelementen konzipiert werden.

Unter den 22 eingereichten Wettbewerbsprojekten wählte eine Fachjury im Jänner 2011 schließlich ein Siegerprojekt in der Kategorie „CityBloc NEU“ (Hannes Sükar) und ein Siegerprojekt in der Kategorie „DeltaBloc Stadtmöblierung“ (Thomas Gröbner).
Vier weitere Projekte wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet (Mariam Algorgi, Daria Kipinova, Jana Scharll, Lukas Georg Wieser).

Das Siegerprojekt „CityBloc NEU“ wird als Prototyp realisiert und für die Serienfertigung weiter bearbeitet, in einem nächsten Schritt soll auch das Siegerprojekt „DeltaBloc Stadtmöblierung“ im Maßstab 1:1 ausgeführt werden.

In der Ausstellung werden alle Wettbewerbsbeiträge und einige Prototypen des Siegerprojekts „CityBloc NEU“ gezeigt. Anlässlich der Eröffnung wird Studiendekan Christian Kühn die Preisverleihung vornehmen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 
 
Ausstellung
Do
14
17:30
Ausstellung „Stadtmöblierung“, Eröffnung 11.04.2011 17.30
Mo, 11. April
17:30 - 19:00
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien
 

Ausstellungseröffnung:
Montag, 11. 04. 2011   17.30

Ausstellungsort:
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien

Ausstellungsdauer:
Dienstag, 12. 04. -  Samstag, 16. 04. 2011, jeweils 14.00-19.00


Im Rahmen der von Karin Harather und Norbert Lechner geleiteten Lehrveranstaltung „Subjektive Räume/Raumutopien“ (Institut für Kunst und Gestaltung 1, Architekturfakultät der TU Wien) wurde im Wintersemester 2010/11 ein Kooperationsprojekt mit der Firma DELTA BLOC International GmbH durchgeführt.
Die auf Fahrzeug-Rückhaltesysteme aus Betonfertigteilelementen spezialisierte Firma lud die StudentInnen ein, auf Basis eines prämierten Wettbewerbs, Ideen zum Thema „Stadtmöblierung“ zu entwickeln: Einerseits galt es, das bestehende „CityBloc“ Baukastensystem im Sinne eines „Relaunch“ zu überarbeiten und zeitgemäß zu optimieren, andererseits konnte auch eine komplett neue Stadtmöblierungskollektion aus modularen Betonfertigteilelementen konzipiert werden.

Unter den 22 eingereichten Wettbewerbsprojekten wählte eine Fachjury im Jänner 2011 schließlich ein Siegerprojekt in der Kategorie „CityBloc NEU“ (Hannes Sükar) und ein Siegerprojekt in der Kategorie „DeltaBloc Stadtmöblierung“ (Thomas Gröbner).
Vier weitere Projekte wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet (Mariam Algorgi, Daria Kipinova, Jana Scharll, Lukas Georg Wieser).

Das Siegerprojekt „CityBloc NEU“ wird als Prototyp realisiert und für die Serienfertigung weiter bearbeitet, in einem nächsten Schritt soll auch das Siegerprojekt „DeltaBloc Stadtmöblierung“ im Maßstab 1:1 ausgeführt werden.

In der Ausstellung werden alle Wettbewerbsbeiträge und einige Prototypen des Siegerprojekts „CityBloc NEU“ gezeigt. Anlässlich der Eröffnung wird Studiendekan Christian Kühn die Preisverleihung vornehmen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 
 
Ausstellung
Fr
15
17:30
Ausstellung „Stadtmöblierung“, Eröffnung 11.04.2011 17.30
Mo, 11. April
17:30 - 19:00
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien
 

Ausstellungseröffnung:
Montag, 11. 04. 2011   17.30

Ausstellungsort:
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien

Ausstellungsdauer:
Dienstag, 12. 04. -  Samstag, 16. 04. 2011, jeweils 14.00-19.00


Im Rahmen der von Karin Harather und Norbert Lechner geleiteten Lehrveranstaltung „Subjektive Räume/Raumutopien“ (Institut für Kunst und Gestaltung 1, Architekturfakultät der TU Wien) wurde im Wintersemester 2010/11 ein Kooperationsprojekt mit der Firma DELTA BLOC International GmbH durchgeführt.
Die auf Fahrzeug-Rückhaltesysteme aus Betonfertigteilelementen spezialisierte Firma lud die StudentInnen ein, auf Basis eines prämierten Wettbewerbs, Ideen zum Thema „Stadtmöblierung“ zu entwickeln: Einerseits galt es, das bestehende „CityBloc“ Baukastensystem im Sinne eines „Relaunch“ zu überarbeiten und zeitgemäß zu optimieren, andererseits konnte auch eine komplett neue Stadtmöblierungskollektion aus modularen Betonfertigteilelementen konzipiert werden.

Unter den 22 eingereichten Wettbewerbsprojekten wählte eine Fachjury im Jänner 2011 schließlich ein Siegerprojekt in der Kategorie „CityBloc NEU“ (Hannes Sükar) und ein Siegerprojekt in der Kategorie „DeltaBloc Stadtmöblierung“ (Thomas Gröbner).
Vier weitere Projekte wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet (Mariam Algorgi, Daria Kipinova, Jana Scharll, Lukas Georg Wieser).

Das Siegerprojekt „CityBloc NEU“ wird als Prototyp realisiert und für die Serienfertigung weiter bearbeitet, in einem nächsten Schritt soll auch das Siegerprojekt „DeltaBloc Stadtmöblierung“ im Maßstab 1:1 ausgeführt werden.

In der Ausstellung werden alle Wettbewerbsbeiträge und einige Prototypen des Siegerprojekts „CityBloc NEU“ gezeigt. Anlässlich der Eröffnung wird Studiendekan Christian Kühn die Preisverleihung vornehmen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 
 
Ausstellung
Sa
16
17:30
Ausstellung „Stadtmöblierung“, Eröffnung 11.04.2011 17.30
Mo, 11. April
17:30 - 19:00
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien
 

Ausstellungseröffnung:
Montag, 11. 04. 2011   17.30

Ausstellungsort:
TU „Bildergalerie“, Resslgasse / Ecke Wiedner Hauptstraße, 1040 Wien

Ausstellungsdauer:
Dienstag, 12. 04. -  Samstag, 16. 04. 2011, jeweils 14.00-19.00


Im Rahmen der von Karin Harather und Norbert Lechner geleiteten Lehrveranstaltung „Subjektive Räume/Raumutopien“ (Institut für Kunst und Gestaltung 1, Architekturfakultät der TU Wien) wurde im Wintersemester 2010/11 ein Kooperationsprojekt mit der Firma DELTA BLOC International GmbH durchgeführt.
Die auf Fahrzeug-Rückhaltesysteme aus Betonfertigteilelementen spezialisierte Firma lud die StudentInnen ein, auf Basis eines prämierten Wettbewerbs, Ideen zum Thema „Stadtmöblierung“ zu entwickeln: Einerseits galt es, das bestehende „CityBloc“ Baukastensystem im Sinne eines „Relaunch“ zu überarbeiten und zeitgemäß zu optimieren, andererseits konnte auch eine komplett neue Stadtmöblierungskollektion aus modularen Betonfertigteilelementen konzipiert werden.

Unter den 22 eingereichten Wettbewerbsprojekten wählte eine Fachjury im Jänner 2011 schließlich ein Siegerprojekt in der Kategorie „CityBloc NEU“ (Hannes Sükar) und ein Siegerprojekt in der Kategorie „DeltaBloc Stadtmöblierung“ (Thomas Gröbner).
Vier weitere Projekte wurden mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet (Mariam Algorgi, Daria Kipinova, Jana Scharll, Lukas Georg Wieser).

Das Siegerprojekt „CityBloc NEU“ wird als Prototyp realisiert und für die Serienfertigung weiter bearbeitet, in einem nächsten Schritt soll auch das Siegerprojekt „DeltaBloc Stadtmöblierung“ im Maßstab 1:1 ausgeführt werden.

In der Ausstellung werden alle Wettbewerbsbeiträge und einige Prototypen des Siegerprojekts „CityBloc NEU“ gezeigt. Anlässlich der Eröffnung wird Studiendekan Christian Kühn die Preisverleihung vornehmen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 
 
 


 
Vortrag
Mo
4
18:30
urban matters.lecture: Jonathan Banks
Mo, 4. April
18:30 - 01:00
 

Montag, 4. April 2011, 18.30 Uhr
Festsaal
Technische Universität Wien
Karlsplatz 13, Stiege 1, 1. Stock
1040 Wien


JONATHAN BANKS
IXIA_public art think tank, Birmingham/UK

Vortrag von Jonathan Banks, Direktor von ixia, Englands public art think tank. ixia ist eine Plattform für die Entwicklung und Realisierung von Strategien und Projekten zu Kunst im öffentlichen Raum und der Wissensproduktion sowie Studien zu den aktuellsten Themen von Kunst im Kontext urbaner Entwicklungen, Regeneration in Grossbritannien. Seit 2011 publiziert ixia "Art & the Public Sphere", ein neues Magazin zum Thema Kunst im öffentlichen Raum.

In der Vortragsreihe urban matters.lecture zum Forschungsschwerpunkt
'planning unplanned' loten ProduzentInnen zwischen Theorie und Praxis
aus Paris, Birmingham, Saarbrücken, London, Kopenhagen aktuelle
Fragestellungen zur Involvierung von Kunst im Kontext von
Stadtentwicklung aus. Im Zentrum steht dabei die Frage von
'Planbarkeit' vor dem Hintergrund sich permanent verändernder
Parameter: wie kann jenes urbane Handeln neue Bedeutung erhalten, das
flexibles Reagieren und Agieren ermöglicht - und den Mut hat, rein
ökonomische Werte zugunsten anderer Werte, die das gesellschaftliche
Zusammenleben betreffen, zu hinterfragen?

www.ixia-info.com
urban-matters.org

Weitere Termine:

Kerstin Bergendal, 11. April 2011
Paul O'Neil, 16. Mai 2011
Georg Winter, 6. Juni 2011
Jane Rendell, 27. Juni 2011

 
 
Vortrag
Mo
11
18:30
urban matters.lecture: Kerstin Bergendal
Mo, 11. April
18:30 - 19:30
 

Montag, 11.4.2011, 18:30 Uhr

Prechtlsaal, Stiege 1, Erdgeschoss, Haupteingang TU Wien
Karlsplatz 13, 1040 Wien

 

Vortrag
Kerstin Bergendal
Künstlerin, Kuratorin von Trekroner Art Plan, Kopenhagen/DK

 

Kerstin Bergendal befasst sich in ihrer Praxis sowohl als Künstlerin als auch als Kuratorin dezidiert mit Fragen von Öffentlichkeit und verschiedenen öffentlichen Räumen.
Sie stellt eine Auswahl ihrer Projekte vor und präsentiert insbesondere den Trekroner Art Plan als langfristige Strategie für die Involvierung von Kunst in Trekroner, einer neuen Siedlung für 20.000 BewohnerInnen, die derzeit 60 km ausserhalb von Kopenhagen in direkter Nachbarschaft zur Roskilde Universität errichtet wird. 

 

Weitere Termine:

Paul O'Neil, 16. Mai 2011
Georg Winter, 6. Juni 2011
Jane Rendell, 27. Juni 2011

 
 
Vortrag
Mi
13
19:00
Buchpräsentation, Vortrag & Diskussion
Mi, 13. April
19:00 - 20:00
AZW
 

Visionen für die Schule von morgen: An Schlagworten fehlt es nicht – vom individualisierten, offenen Lernen bis zu „De-Schooling“ und virtuellen Lernumgebungen. Aber welche Visionen sind wünschenswert, welche räumlichen Konzepte und architektonischen Lösungen sind zu ihrer Umsetzung notwendig? All das wird im Rahmen eines Podiumsgesprächs mit ArchitektInnen, PädagogInnen, BildungswissenschaftlerInnen und SchülerInnen an diesem Abend diskutiert.

19:00 Dietmar Steiner, Direktor Az W, Begrüßung

19:10 Jens Guldbæk, Architekt, Mitbegründer von LOOP und
Mie Brøns, Beraterin, Partnerin LOOP

19:40 Diskussion:
Agnieszka Czejkowska, Univ.-Prof.in für Kunst- & Kulturpädagogik
Mirjam Hutyra, Schülerin, GRG 21 Schulschiff
Günter Preisl, Volksschullehrer, VS Stiftgasse
Pirjo Nenonen, Lehrerin, BRG Kandlgasse
Marta Schreieck, Architektin

Moderation:
Christian Kühn, Vorstand der Architekturstiftung Österreich

Architekturzentrum Wien
Mittwoch, 13. April 2011, 19:00 Uhr
Eintritt frei

 
 
 


 
Vortrag
Do
12
19:00
Barbara Holub "urban matters: Für eine neue Rolle von Kunst im Kontext urbaner Entwicklungen"
 
Do, 12. Mai
19:00 - 22:00
Lungomare, Bozen/ Bolzano
 

12.05.2011, 19:00
Lungomare, Bozen, Via Rafensteinweg 12

Vortrag
Barbara Holub

urban matters: Für eine neue Rolle von Kunst im Kontext urbaner Entwicklungen

anschliessende Diskussion mit Monica Carmen (Architektin)

Screening
Sieben mal Sieben / Sette per Sette

Video, 2010, eine Produktion von Lungomare/ Osservatorio Urbano, realisiert im Rahmen der Ausstellung Legal Disagreements, Villa Romana, Firenze

www.lungomare.org

 
 
Vortrag
Mo
16
18:30
urban matters.lecture: Paul O'Neill
Mo, 16. Mai
18:30 - 19:30
Festsaal
 

Montag, 16.5.2011, 18:30 Uhr

Festsaal, TU Wien, Hauptgebäude, 1.Stock

Vortrag
Paul O'Neill

 Locating the Producers: Durational research and durational public art practice?

 This presentation will provide an introductory outline to a unique research project investigating a range of longer-term durational commissioning strategies in public art. O'Neill will show how and why artists and curator-producers are adopting durational approaches to commissioning contemporary art for specific places and how each process conceives of time as part of a cumulative curatorial practice.
This international research project employs a unique methodological innovation in the use of combined focus-group and case-study process that systematically mobilises multiple critical perspectives in constructing a dynamic assessment of how durational methods of research reflect upon the different curatorial methodologies as counter-spectacles.

 

Weitere Termine:

 

Prof. Georg Winter, 6.Juni 2011
Jane Rendell, 27. Juni 2011

 
 
 


 
Vortrag
Mo
6
18:30
urban matters.lecture: Prof. Georg Winter
Mo, 6. Juni
18:30 - 19:30
Kunsthalle Project Space
 

Montag, 6.6.2011, 18:30 Uhr

Kunsthalle Project Space, Karlsplatz

 

Vortrag
Prof. Georg Winter

Schwierigkeiten beim Verständnis der Narayama Lieder

Die Narayama Lieder zählen zum Liedgut der Arbeitsgemeinschaft Retrograde Strategien. Die RetrogradistInnen besingen den Rückzug von vergeblichen Vorstellungen und finden in der Unterlassung, dem Rückbau einen konstruktiven Beitrag zum gesellschaftlichen Wandel. Schubumkehr nutzen!
Georg Winter arbeitet seit Mitte der 80er Jahre als Ambulanz an soziotoxischen, psychotoxischen und artitoxischen Stellen, ist Gründungsmitglied der AG Retrograde Strategien, der forschungsgruppe_f, dem Urban Research Institut, dem S_A_R Projektbüro. Der Vortrag stellt konkrete Projekte der ambulanten Praxis vor, Strategien des schnellen und beherzten Eingreifens in Zustandsräume der Gesellschaft. Die künstlerischen Mittel, wie sie bei Kulturkatastrophen (CDED Cultural disasters emergency drill), in Zeiten des Alarmismus zum Einsatz kommen, suchen die Differenzierung in der radikalen Verbindlichkeit und Annäherung. Metis und Situation verlangen die unmittelbare Anwesenheit auf Dauer. Bei L'Augentrost, einem Projekt zur Erforschung von Wirklichkeitskonstruktionen arbeitet Winter am offenen Auge der Rezipientinnen unter Berücksichtigung der Worte Moses Ben Maimons "Die Augen sind vorne und hinten".

www.hacking-the-city.org/artists-and-projects/georg-winter.html

 

 

 

 

Weitere Termine:


Jane Rendell, 27. Juni 2011

 
 
Vortrag
Mo
27
18:30
urban matters.lecture: Jane Rendell
Mo, 27. Juni
18:30 - 19:30
Passagegalerie k/haus, Karlsplatz 5
 

 

Vortrag
Jane Rendell
, London/ UK

Architektin, Theoretikerin, Professorin an der Bartlett School of Architecture, London

 

Montag, 27.Juni 2011, 18:30

Passagegalerie k/haus

Karlsplatz 5, 1010 Wien 

 

 


From Critical Spatial Practice to Site-Writing

This paper explores how I have been evolving the meaning of the term 'critical spatial practice' from my earlier understanding of it as a form of urban art/architecture intervention to my later writings where it operates as a form of spatialised criticism. Initially I argued that the term 'critical spatial practice' allows us to describe work that transgresses the limits of art and architecture and engages with both the social and the aesthetic, as well as the interstitial spaces between public and private. The concept of critical spatial practice aimed to draw attention not only to the importance of the critical, but also to the spatial, indicating the interest in exploring the specifically spatial aspects of interdisciplinary processes or practices that operate between art and architecture.
I will discuss the derivation of the term with reference to the work of Michel de Certeau and Henri Lefebvre, and elaborate how certain aspects of critical spatial practice - sites, objects and subjects - get played out through particular works - specifically with reference to debates around site/non-site/off-site, dialectical constructions, and forms of social engagement in art. I will conclude by exploring how my current practice of site-writing aims to perform acts of critical spatial practice through the writing of criticism, giving a reading from my new collection of essays.

www.janerendell.co.uk

 
 
 


 
 
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