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Sommersemester 2011

Zeichnen und visuelle Sprachen 2

 

 
 
Einzelbilder aus den Animationen
 
 
 
 
 



ACTiON am Karlsplatz ... alles dreht sich um die Platte ...
Action, eine Strategie des zeichnerischen Denkens.

 

700 Animationen, die sich um die Platte drehen

 

Auch im Sommersemester 2011 und damit bereits zum dritten Mal - war die Lehrveranstaltung "Zeichnen und visuelle Sprachen 2" des Instituts für Kunst und Gestaltung an der Architekturfakultät der TU Wien als studentischer Wettbewerb und Kooperation mit FunderMax angelegt.

Die Exterior-Platte wurde diesmal (in ihrem größten Standardformat 1260mm x 4060mm) zum "Platzhalter" und / oder Protagonisten einer Animation, die aus gezeichneten / gemalten / collagierten Einzelbildern bestehen sollte. Als szenische Grundlage und Ausgangsort für diesen Trickfilm haben wir eine Kamerafahrt rund um die Lichtkunstinstallation Chromotope von Victoria Coeln am Karlsplatz gewählt. Desweiteren sollte der Karlsplatz im Sinne von StadtforscherInnen untersucht werden, mit all seinen Qualitäten als weiter, grüner Platz mitten im Großstadtgefüge, vielschichtig in seinen Überlagerungen und Problemzonen, in nächster Nähe der TU und Vor-Ort vieler anderer Institutionen.
Der konkrete Bereich der Kamerafahrt ist ein unspektakulärer Ort des Verweilens, aber ein Ort, an dem vieles möglich werden kann.
Doch es war eine schwierige Aufgabenstellung: Die "Erfindung" eines Objekts und einer entsprechenden Oberfläche (die nicht nur objetbezogenes Design sein sollte, sondern vielmehr eine Mustergenerierung), die Bewegung des Objekts, die Kamerafahrt rund um das Geschehen - und dies alles sollte perspektivisch richtig eingebunden und in analoger Freihanddarstellung zu einem kurzen filmischen Ablauf verarbeitet werden.
Die Auswahl der gesammelten Filme gibt einen Einblick in unsere Arbeit mit einer so großen Zahl von StudienanfägerInnen und in die daraus resuliterende Vielfältigkeit der bildhaften Bewältigungsstrategien. Nicht alle, mit denen wir hier in der Grundlehre arbeiten, werden bis zum Master an unserer Fakultät bleiben, einige werden das Studium abbrechen, andere die Studienrichtung wechseln. Dennoch hoffen wir, dass der Erfahrungswert für jede/en unserer Studierenden ein möglichst großer ist. Das kreative Potential der jungen Studierenden hat einen unschätzbaren Wert für die Gesellschaft, und es gilt daher umsichtig mit diesem Potential umzugehen.

Es ist eine runde Sache geworden. Alles dreht sich um die Platte - alles dreht sich um den Raum! Wir danken allen Studierenden für ihre Projektbeiträge.

 
 
 
 
 
Einzelbilder aus den Animationen
 
 
 
 
 
Einzelbilder aus den Animationen
 
 
 
 
 
Einzelbilder aus den Animationen
 
 
 
 
 
Einzelbilder aus den Animationen
 
 
 
 
 
 
 
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