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2014: Urbane Energien / Hybride Räume

future.lab

 

future.lab: Urbane Energien / Hybride Räume

 
 
 

Auch in Wien hat längst ein informelles Wir die Bühne des Urbanen betreten. Dieses Wir ist heterogen, offen und unabgeschlossen. Es produziert hybride Räume quer zu funktionalen Trennungen und durchkreuzt die Grenzen von öffentlich und privat. Wir wollen uns diese informellen Praktiken genauer ansehen und sie im internationalen Kontext verorten. Welche urbanen Energien produzieren sie und zwar sozial, kulturell und gebaut? Was zeichnet sie aus, wo liegen die Potentiale und wo die Sackgassen? Welche historischen Vorläufer gibt es? Und was bedeutet dieser Befund für den Beruf der Planerin/des Planers und für die zukünftige Rolle der öffentlichen Stadtplanung?

 

Im Zuge des Semesterprogramms hielt Ignacio Valero am 20. Mai 2014 einen Gastvortrag im mobilen Stadtlabor:

 
 
 

About the Emotariat, Cognitariat, and Proletariat under Neoliberal Globalization: An EcoDomics Inquiry

 
 
 

Eco Domics as a proposed “art of living and making (in) common(s),” searches for a new “aesthetic(s) of the common(s)”, connecting ecology, economy, technology, politics, and subjectivity, through a transversal genealogy and practice: oikos, koinos and aisthesis, or, eco, common(s) and aesthetic(s). It notes the constant creation and enclosure of creativity and the knowledge common under global capital, the neo-Schumpeterian “creative destruction,” in ways reminiscent of earlier enclosures, but with key important differences. And, it searches for worlds-other, resisting TINA’s (There Is No Alternative) fetish and the privatized toxicity that is blind to sociality—ultimately affirming the power of life, against the power over life.

 
 
 
 
 
 

Das Informelle scheint in Architektur und Raumplanung weit entfernt von Mitteleuropa lokalisiert, in den Megastädten der Schwellenländer und entlang der Migrationsströme der globalen Wanderarbeiter. Jenseits jeder Exotik hat das Informelle aber längst Einzug in die Praktiken des Stadtmachens in den sogenannten Industriestaaten gehalten. Auch in Wien nehmen immer mehr Bürgerinnen und Bürger das Machen von Stadt selbst in die Hand. Sie starten Baugruppen, tüfteln an Bürgerkraftwerken und gründen Schulen. Selbstorganisierte Nahversorger entdecken dort Lücken, wo es angeblich keinen Markt gibt. Neue urban-agrarische Parkkonzepte bringen das Verhältnis von Nutzer und Erhalter in Bewegung. Communities werden von Leistungsempfängern zu Koproduzenten. Co-Working-Areale und Crowd-Funding-Modelle verbinden Individualisierung und Vernetzung. Digitalisierung und Soziale Medien verleihen den Forderungen nach Transparenz und Mitbestimmung mehr Nachdruck und befördern paradoxer Weise das analoge Selbermachen, auch das Machen von Stadt. Es scheint viele gute Gründe zu geben, die Stadtplanung nicht nur den Planerinnen und Planern zu überlassen.

Das Feld der “informellen urbanen Energien” in der Stadtentwicklung beschränken wir in diesem Seminar also nicht auf das Informelle im engeren Sinn, d.h. die illegale Aneignung vom Raum. Informell können auch die Verfahren sein, wenn sie institutionalisierte Routinen und Instrumente überschreiten, wenn neue Akteurskonstellationen zu einander finden, oftmals suchend und improvisierend, wenn Machträson und die Gesetze des Marktes in Frage gestellt werden, wenn die Beziehung von Wert, Profit und Gemeinwohl in der Stadt neu definiert wird.

 
 
 
 
 
 

Ignacio Valero is Professor of Graduate Design, Humanities and Critical Studies at the California College of the Arts in San Francisco. He was formerly with the International Center for Environmental Education, CIFCA, and the United Nations environment and develop- ment programs UNEP and UNDP. He was also a senior associate with the Colombian Science Foundation, deputy director of Colombia's Environmental Protection Agency, and a member of the presidential advisory council for the writing of the new Colombian constitution.

 
 
 

Semesterergebnisse: 9 fetzige Fotonovelas über informelle Energien

 
 

Ansicht der Arbeit über den nebenstehenden Link auf issuu.com

 
 
 
 
 
 
 
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