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Prokrastination

28. November 2017

 

 
 

Ich möchte lieber nicht...

_ Von der Kunst des (genüsslichen) Aufschiebens

künstlerische Projekte von Studierenden/ Institut für Kunst und Gestaltung 1, WS 2014/ 2015 -

betreut und kuratiert von Prof. Christine Hohenbüchler und Barbara Holub

 

„Ich möchte lieber nicht...“ ist die immer gleich bleibende Antwort von Bartleby, dem Schreiber, die dieser seinem Chef entgegenbringt, wann immer er zur Arbeit aufgefordert wird.

Dem Roman „Bartleby, der Schreiber“ von Herman Melville (1853) wurde in letzter Zeit erneut große Aufmerksamkeit zuteil. Er diente oft als Paradebeispiel für den neuen Begriff der „Prokrastination“, die jüngst Thema vielzähliger Ausstellungen[1] und auch eines Radiokollegs von Ö1 (28.7.-31.7.14) war.

 

Während Bartlebys Verhalten einen aktiven Entzug gegenüber Anforderungen von außen darstellt, wird „Prokrastination“ weitgehend als Problem definiert, das Wikipedia so beschreibt: „Aufschieben, auch Prokrastination (lateinisch procrastinatio ‚Vertagung‘, Zusammensetzung aus pro ‚für‘ und cras ‚morgen‘), Erledigungsblockade, Aufschiebeverhalten, Erregungsaufschiebung, Handlungsaufschub oder Bummelei (im Volksmund auch Aufschieberei oder Aufschieberitis), ist das Verhalten, als notwendig, aber unangenehm empfundene Arbeiten immer wieder zu verschieben, anstatt sie zu erledigen. Aufschieben gilt als schlechte Arbeitsgewohnheit. Drei Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Verhalten als Prokrastination eingestuft werden kann: Kontraproduktivität, mangelnde Notwendigkeit und Verzögerung.“

 

Es wäre aber zu einfach, „Prokrastination“ nur als Problem zu betrachten. Wer (vor allem welche KünstlerInnen) kennt sie nicht, die Angst vor dem leeren Blatt? Ist dieser - oft qualvolle - Zustand nicht notwendig, um genau jene Energie freizumachen, Neues zu schaffen und dabei die eigenen Grenzen zu erforschen? Welchen Raum eröffnet das Aufschieben für die Erledigung anderer Dinge, die lange davor aufgeschoben wurden? Vielleicht drehen sich die Verschiebungen also nicht nur im Kreis sondern sind notwendige Phasen der Leere und Nicht-Effizienz, aus denen wieder Neues entstehen kann.

 

Das Paradoxon, das Nichts-Tun bzw. die aktive Verweigerung darzustellen, war die Herausforderung, die Prof.Christine Hohenbüchler und Barbara Holub an Studierende der TU Wien/ Institut für Kunst und Gestaltung im Rahmen des künstlerischen Projekts im WS 2014/15 stellten. Dabei wurden auch eigene Verhaltensmodi erforscht, um dem Effizienzwahn entgegenzutreten.

 

Folgende Projekte werden in der Ausstellung gezeigt:

 

Videos:

1 Beata Borosnyay „Obwohl die Sonne scheint“

2 Evelyn Hochegger „Glacialis 1“  

3 Philipp Holz, Konstantin Jagsch, Andrea Mandic, Johanna Wieser „Get on the bus“

4 Rafael Kopper „Listomania“

5 Katharina Seiringer „Los-schlaf-los“

6 Elisabettha Schmidtlein, Verena Theil „Geh Übung“

7 Vanja Alibasic, Anita Jozic, Vjeran Rudic „ can you wait for a moment, please?“

 

 

Performance:

Theresia Gruber, Maria Kirschenmann, Barbara Marian „5 o’clock – gemeinsam nichts tun“

 

 

 


[1] u.a. „Neue Wege nichts zu tun“, Kunsthalle Wien, 2014

 
 
 
 
 
 

 

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