Kunst und Gestaltung auf Vimeo
Abteilung Dreidimensionales Gestalten
Modul Integrales Kommunikationsdesign
Modul Kunsttransfer
Modul Visuelle Kultur
Links
Renate Stuefer
Urban Matters
Planning Unplanned
Peter Mörtenböck
Pressespiegel
Nada Zerzer
Symposium - Planning Unplanned
Kooperationspartner
Helge Mooshammer
Stefanie Wuschitz
In Transitional Landscapes
Otto Mittmannsgruber
Amila Sirbegovic
Architektur und Bildung
Bibliothek
Inge Manka
Andrea Seidling
Personen
Christine Hohenbüchler
Karin Reisinger
Relationale Architektur
Visuelle Kultur
Karin Harather
Kontakt
Networked Cultures
Christian Rabl
Daniel Chamier-Glisczinsky
Nicole Pruckermayr
World of Matter: Die visuelle Kultur der Ressourcenpolitik
Elena Manolas
Großes Entwerfen Gastprofessur Assemble
Other Markets
Inge Manka
Stegreifentwerfen UCC
D. Hora, M. Milioni
Data Publics
LV 264.175 UCC Sondermodul
Stegreifentw. Displaced Assembling...
Stegreifentw. Displaced Studio...
Künstl. Projekt Palaisfassade
Künstl. Projekt Böse Bauten?
Künstl. Projekt "Reise nach Mauritius"
Veranstaltungen | Events
Konstr. räumliches Skizzieren
Publikationen
Exkursion
Dissertationen
Kunst-Raum-Natur
Individuelle Arbeitsfelder
Sondermodul "Bildungslandschaft..."
Forschungsprojekte
Forschungsschwerpunkte
Modul integrales Kommunikationsdesign
Modul Visuelle Kultur
Modul Kunsttransfer
urban matters
Zeichnen und visuelle Sprachen 2
Zeichnen und visuelle Sprachen 1
Privatissimum für Dissertanten / Mörtenböck
Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie
Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2
Wahlseminar Kunst und Gestaltung
Privatissimum für Dissertanten / Hohenbüchler
Subjektive Räume | Raumutopien 2
Subjektive Räume | Raumutopien
Orientierungskurs
Einführung in die Visuelle Kultur
Beobachtendes Zeichnen 2
2016
Wintersemester 2010
Sommersemester 2011
DER SCHEINWERFER I + II
Wintersemester 2011
Doktorat
Sommersemester 2012
I Want ME!
Master
Sonic Fiction
2014: Urbane Energien / Hybride Räume
Wintersemester 2012
Bachelor
Der Scheinwerfer III
R.U. tumblr
Sommersemester 2013
Unternehmen Paradeis
Wintersemester 2013
WUK reloaded 1:1
Sommersemester 2014
Stegreifentwerfen Paradeisgasse
Prokrastination
Wintersemester 2014
WUK reloaded 1:1
Workshop Gretta
Sommersemester 2015
vor.RAUM Gallery
Wintersemester 2015
Erinnerungsorte in Bewegung
D-0 ARK Konjic/Mostar/Sarajevo
keep on walking
ACTiON am Karlsplatz 2011
dringende Dinge zu tun
Sommersemester 2016
Wohnen, now what?
ANDERS.GETEILT
Prishtina
Wintersemester 2016
Vorträge
ZVS
Wahlseminare
VU Subjektive Räume
Modul Visuelle Kultur
Modul Kunsttransfer
Modul Kommunikationsdesign
Künstlerische Projekte
Exkursionen
Entwerfen
Ausstellungen/Symposien
TUWIEN ar.tuwien
 
 
 

Suche
Suche


ImpressumUpdates
 
 
 
 
 
 
 
 
Lehrveranstaltungen Sommersemester 2017
 
 


 
 
16. Juli 2017

Kalender anzeigen

Exkursion

EXKURSION MIT WORKSHOP IN CHARKIV, UKRAINE, 16.-23. Juli 2017

 

Schauplatz des Workshops ist die Bandstadt in Charkiv/Ukraine, errichtet von 1935-38 in der noch relativ jungen Sowjetunion. "Sozgorod - Neues Charkiv" gilt als hervorragendes Beispiel der Anwendung des sowjetischen Bandstadtmodells. Die Hauptziele der Planung waren eine "Kollektivierung des privaten Lebens im Wohnbereich und eine grössere Zahl von Arbeitskräften für das Industrialisierungsprogramm freizusetzen".

Vor diesem Hintergrund wollen wir gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden aus Lviv und Charkiv in Konzentration auf den (öffentlichen) Freiraum mittels künstlerischer Forschungsmethoden recherchieren, was sich von den einstmals revolutionären Ideen, besonders in gestalterischer Hinsicht, heute noch findet, welche offiziellen wie informellen Aneignungen und Änderungen sie erfuhren. Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen gemeinsam künstlerische Interventionen entwickelt werden, die den einstmaligen Anspruch ernstnehmen, etwaige Mystifizierungen entkleiden und vor allem auch auf die jeweiligen kontemporären Herausforderungen (Ökologie/Klimawandel, Zusammenleben in einer post-sowjetischen Gesellschaft, teures Wohnen, (Alters)Armut) reagieren.


Weitere Exkursionsziele: Kiev, Lviv (Lemberg).

In Kooperation mit: NU L`vivska Polytechnika; Staatl. Akademie für Kommunalwirtschaft Charkiv; unterstützt von BMWFW

6 Plätze für das Kooperationsprojekt: Public Learning 2. Zwischenräume in der Bandstadt Charkiv (Spaces in Between Linear City Charkiv) zu vergeben.

 

Information und Anmeldung sobald als möglich per Email bei Inge Manka: i.manka(a)tuwien.ac.at

 

 
 


 
 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017 

 

 

 

 

BACHELOR

258.001 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 1)
258.007 Zeichnen und visuelle Sprachen (Teil 2)
264.125 Beobachtendes Zeichnen 2
264.123 Subjektive Räume / Raumutopien
264.147 Subjektive Räume / Raumutopien 2

264.019 Einführung in die Visuelle Kultur

264.072 Wahlseminar Kunst und Gestaltung: ANDERE MÄRKTE
264.146 Wahlseminar Kunst und Gestaltung 2: Art in Changing Environments
264.152 Wahlseminar Kunst- und Kulturtheorie: OPEN ARCHITECTURE 


MASTER

264.068 Exkursion zu Themen und Orten zeitgenössischer Kunstproduktion
264.102 Konstruktives Räumliches Skizzieren 2

264.155 Künstlerisches Projekt "Reise nach Mauritius"
264.164 Künstlerisches Projekt Entrée
264.171 Künstlerisches Projekt BÖSE BAUTEN?

264.172 Stegreifentwerfen Displaced. 1:1 Studio Settings
264.173 Stegreifentwerfen Displaced. 1:1 Assembling Stories
264.176 Großes Entwerfen Gastprofessur Assemble
253.A86 Stegreifentwerfen Urban CoCreation (UCC)


264.175 Methoden der Implementierung Sondermodul UCC 

264.177 Offene künstlerische Konzepte und Praktiken urban matters
264.137 Kunst-Raum-Natur



MODUL KUNSTTRANSFER
Kernfächer 
264.115 Kunst und Autonomie
253.114 Kunst und öffentlicher Raum
258.034 Methoden der Implementierung
264.126 Phänomene der Zweckästhetik
264.113 Offene künstlerische Konzepte und Praktiken
Ergänzungsfächer 
264.116 Konzeptuelle Fotografie
264.117 Videokonzeption und -produktion
siehe auch: www.kunsttransfer.at

 
 


 
 

Studentenwettbewerb

Neue Perspektiven für den Balkon

zu den prämierten Projekten


Die Lehrveranstaltung „Subjektive Räume / Raumutopien“ am Institut für Kunst und Gestaltung der TU Wien unter der Leitung von Norbert Lechner und Fridolin Welte stand im letzten Wintersemester ganz im Zeichen des Balkons: Unter dem Motto „Wohnbalkon – mein Lieblingsdraußen“ luden Norbert Lechner und Fridolin Welte ihre Studierenden ein, das Potential von FunderMax-Platten bei Balkonen im Rahmen eines Wettbewerbs so innovativ wie möglich auszuloten. FunderMax und das Start-up Xact Solutions unterstützten dieses Entwerfen mit ihrem fachlichen Know-How und sponserten insgesamt 1000 Euro Preisgeld für die Siegerprojekte des Wettbewerbs. Insgesamt 36 Studierende arbeiteten paarweise ihre Projekte dazu aus. Ihre Präsentationen auf zwei DIN A3-Tafeln wurden von  einer Jury am 26. Jänner begutachtet. Karin Müller-Reineke (Dipl.- Ing., Architektin, vana-architekten), Karin Harather (Ass. Prof. Mag. Art. Dr. Phil, Institut für Kunst und Gestaltung, TU Wien), Isabella Marboe (Dipl.-Ing., Architekturjournalistin), Michael Meixner (Leitung FunderMax und Geschäftsführer Wohnbalkon) und Ernst Huemer (Marketing & Werbung, FunderMax) diskutierten die Projekte in drei Rundgängen und wählten schließlich die Preisträger aus. Deren Entwürfe wurden tatsächlich im Werk von FunderMax in Wiener Neudorf prototypisch gebaut und bei der feierlichen Preisverleihung am Nachmittag des 31. Mai vor Ort präsentiert. Auch Geschäftsführer Johann Marchner war anwesend, um den Studierenden persönlich zu gratulieren.

Das Projekt „Fassaden-Funder“ von Florian Aufreiter und Maximilian Mandat wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Die beiden gingen von den Kastenfenstern bestehender Gründerzeithäuser aus, die oft über keine Balkone verfügen. Sie betrachteten die tiefe Leibung als Raum zwischen innen und außen als Ort mit großem Potential. „Fensterlaibungen in Altbauten haben oft eine größere Raumtiefe, die wir besser nutzbar machen wollten“, so Florian Aufreiter. Die beiden entwickelten Regalelemente aus FunderMax-Platten, die man gleichermaßen als dreidimensionale Fensterläden auf einer Schiene vor das Fenster schieben kann: mit Pflanzen bestückt, wirken sie in geschlossenem Zustand als Sonnen- und Sichtschutz. Beiseite geschoben aber erweitern sie die Leibung um einen individuellen Freiraum und lassen so Balkon-Gefühl aufkommen. Schiebt man beispielsweise einen Schreibtisch innen in der Höhe der Leibung an das Fenster, entsteht im Handumdrehen eine Art Plattform im Grünen. „FunderMax Platten sind witterungsbeständig, wir haben extra dünne Querschnitte gewählt, damit sie sich auch leicht schieben lassen“, so Maximilian Mandat. „Außerdem gibt es sie in allen Farben, so lassen sie sich an bestehende Gebäude gut anpassen.“ Diese dreidimensionalen, begrünbaren Fensterläden sind einerseits als kostengünstige Erweiterung des Innenraums zu sehen, anderseits gestalten sie natürlich auch Fassaden auf eine sehr reizvolle und individuelle Weise. „Unsere Fassaden-Flunder sind ein architektonisches Mittel, um ein Haus zu verschönern“, meint Florian Aufreiter. „Sie wirken als Sonnenschutzelemente und bringen aber auch durch die Querdurchlüftung, wenn man das Fenster öffnet, das Gefühl von Garten in die Wohnung.“ Eine weitere Motivation, die Querschnitte ihres mobilen Mini-Balkon-Elements zu minimieren, bestand für die beiden darin, Verschnitte der FunderMax-Platten noch sinnvoll verwerten zu können. Der von den Arbeitern vor Ort gebaute, froschgrüne Protoyp beeindruckte einerseits natürlich in seiner überzeugenden, klaren Ästhetik, seiner frischen Farbe, aber auch in der Leichtigkeit, mit der er sich verschieben ließ. Das lag sowohl am leichtgängigen Rad, das auf einer Schiene über dem Fenster geführt wird, als auch an dem geringen Gewicht der sehr leichten Regal-Fensterflügel-Konstruktion.

„Wir wollten ein Möbel entwickeln, mit dem man Alltagstätigkeiten leicht ins Freie verlegen kann“, erklärt Mia Neustädter, die gemeinsam mit Hannah Fally aus FunderMax-Platten einen vielseitigen Sek/re/tär entwickelte. Das schlanke, schmale Möbel peppt jeden Balkon auf und erweitert sein Funktionsspektrum maßgeblich: So gibt es auf der Seite eine öffenbare Türe, um in seinem Inneren sehr unkompliziert Klappstühle und andere Balkonmöbel verstauen zu können. Außerdem verfügt der Sek/re/tär an seiner dem Balkon zugewandten Innenseite über eine weitere Klappe, die sich wunderbar als Schreibpult oder auch als kleiner Tisch verwenden lässt. „Hier kann man schnell eine Kleinigkeit essen oder am Laptop arbeiten“, sagt Hannah Fally. „Außerdem bietet der Sek/re/tär Sichtschutz, wenn man davor steht.“ Auch Pflanzen machen sich auf ihm sehr gut, passend zu seinem Design haben die beiden Studentinnen auch Blumentröge entwickelt, die man auf das Balkongitter hängen kann. Was die Jury am meisten am Sek/re/tär beeindruckte: dass er den Balkon im Handumdrehen zu einem Arbeits- oder Esszimmer im Freien aufwertet.

Vorbild für das Projekt „Klapp’s dir zu recht“ von Alina Schwarz und David Qiu war der gute, alte Lattenzaun, dem schon Christian Morgenstern sein berühmtes Gedicht gewidmet hat. Der Lattenzaun steht für Land, Naturnähe und Geborgenheit. „Unser Grundgedanke war die Multifunktionalität: wir wollten den Gartenzaun in die Höhe eines Balkons holen und um ein paar Funktionen erweitern“, so Alina Schwarz. „Wichtig war uns auch, Modelle zu entwickeln, die auf einfache Weise die Privatsphäre garantieren“, ergänzt David Qiu. Die beiden fädelten also gleichermaßen viele durchlöcherte Latten aus Funder-Max-Platten auf zwei Stahlstangen über die Breite eines Balkons auf, sodass sie eine blickdichte Brüstung bilden. Jede zweite Latte wurde an bestimmten Stellen in Sitzhöhe kürzer geschnitten und lässt sich nun einfach ausklappen: Von zwei horizontalen Leisten sicher in Position gehalten, lassen sich diese kurzen Elemente nun sehr leicht zu Sitz- oder Tischflächen ausklappen. Der gebaute Prototyp überraschte selbst die anwesenden Jurymitglieder in seiner überzeugenden Stabilität. Allerdings ist er sehr schwer: die Engmaschigkeit, das Format und damit das hohe Gewicht der Elemente dieses Pioniers sind sicher ein Punkt, den man noch optimieren kann. „Dieses Modell ist natürlich die einfachste Variante“, sagt David Qiu. „Wir haben beispielsweise auch noch ein Element mit Dach entworfen, an dem man eine Hängematte montieren könnte.“

Auf Maja Szabó und Abigail Quintana übten die kristallinen Möglichkeiten des Dreiecks als gestalterische Grundform eine faszinierende Sogwirkung aus. „Wir sind von Dreiecken mit kleinen Löchern ausgegangen und haben uns überlegt, wo man so etwas brauchen könnte“, erklärt Maja Szabó. „Außerdem haben wir uns überlegt, wie man den Umraum in die Wohnung holen könnte.“ Die beiden Studentinnen entwickelten also kristallin anmutende Elemente mit kleinen Löchern, die man vor Balkonen oder Fenstern als Sonnen- und Sichtschutz anbringen kann. Da diese dreieckigen Formationen sehr dicht und lichtundurchlässig sind, eignen sie sich vor allem für tropische Gegenden, wo man die starke Sonne als Bedrohung empfindet und muslimische Frauen sich dem Blick der Außenwelt nicht aussetzen dürfen. Diesen kulturübergreifenden Ansatz empfand die Jury als anerkennungswürdig. Maja Szabó nahm mit großer Freude ihren Preis entgegen.

 

 

 

 
 


 
 

2016.12 / Award

Rudolf Wurzer Prize 

 

The Institute of Art and Design is pleased to announce that Ms Kamile Batur MSc has been awarded the 2016 Rudolf Wurzer Prize, worth € 3,500,  for her diploma thesis entitled »Contested Interventions: The Topography of a War. Strategies and Tactics of Urban Transformation in Istanbul« and supervised by Prof Peter Mörtenböck.

_______________________________________________________________________________________________________

2016.10 / Publikation

Leben in der Wand 

 

Gemeinsam mit der TU Wien realisierte das 21er Haus erneut einen Pavillon, der über die Sommermonate zu begehen war. Diesmal stand die Auseinandersetzung mit dem Wohnraum und dessen Paradigmenwechsel im Fokus. Eine der Grundfragen der Architektur in der Moderne war die Ausrichtung auf die optimale Nutzung des Wohnraumes. Wir fragten nach, welche räumlichen Voraussetzungen heute noch maßgeblich sind, um günstig und trotzdem angenehm wohnen zu können. Wie wirken sich (neue) Grundbedürfnisse der Menschen in Krisenzeiten auf die Architektur von temporären Behausungen - wie Notunterkünfte, sozialer Wohnbau oder die Revitalisierung von Altbau in den Städten aus? Diesen Fragen soll das Pavillon-Projekt Wohnen in der Wand nachgehen. Die Wand als konstruktives und funktionales Element stand dabei im Fokus und wurde in dem jurierten Siegerprojekt innovativ neu interpretiert.


Das Projekt wurde von den StudentInnen der TU Wien unter der Leitung von David Calas und Christine Hohenbüchler umgesetzt. Kuratiert wurde die Reihe 21erPavillon von Harald Krejci.


Die Publikation dokumentiert das Projekt und ist im 21er Haus und am Institut für Kunst und Gestaltung - Zeichnen und Visuelle Sprachen erhältlich.
_______________________________________________________________________________________________________


2016.10 / Publikation

Andere Märkte. Zur Architektur der informellen Ökonomie

Weltweit gesehen gilt die Hälfte aller ökonomischen Aktivitäten als informell. In Zeiten der globalen Unsicherheit wird heute immer mehr darauf gesetzt, die produktive Energie von Informalität zu integrieren, um wirtschaftliches Wachstum und sozialen Zusammenhalt abzusichern. Informelle Marktplätze und die zahlreichen Konflikte rund um deren Räume und Konventionen bilden sowohl Schauplatz als auch Steuerungsmoment dieser Entwicklung. Von Märkten der Überlebensökonomie bis zum inszenierten ökonomischen Anderssein spürt dieses Buch den Diskursen und Akteuren, Widersprüchen und Potenzialen nach, die neue Formen von Informalität vorantreiben.

ANDERE MÄRKTE. Zur Architektur der informellen Ökonomie
Peter Mörtenböck und Helge Mooshammer
Bielefeld: transcript 2016 
ISBN 978-3-8376-3597-3


http://www.transcript-verlag.de
http://www.thinkarchitecture.net
_______________________________________________________________________________________________________


2016.5 / Publikation

VISUAL CULTURES AS OPPORTUNITY

Assemblies, gathering places, and agora-like situations have become popular sites for contemporary art. At the heart of these arenas is the search for new ways to counter the crisis-ridden experience of homo economicus—the pervasive and alienating marketization of all aspects of our lives. A great deal of hope is being placed on the potential of social formations enabled by new technologies of connectivity and exchange. Artists and cultural producers are at the forefront of testing the viability of transgressive actions such as coworking, crowdfunding, and open-source provisions. At the same time, it is apparent that global capitalism is expanding into multipolar constellations of top-down and bottom-up economic governance.

In this volume, the fourth in the series Visual Cultures as..., Helge Mooshammer and Peter Mörtenböck analyze the networked spaces of global informal markets, the cultural frontiers of speculative investments, and recent urban protests, and discuss crucial shifts in the process of collective articulation within today’s “crowd economy.”

VISUAL CULTURES AS OPPORTUNITY
Peter Mörtenböck and Helge Mooshammer
Berlin: Sternberg Press 2016
ISBN 978-3-95679-100-0


http://www.sternberg-press.com
http://www.thinkarchitecture.net
_______________________________________________________________________________________________________

2016.05 / Auszeichnung

1.Preis der SozialMarie für das Projekt "Displaced_space for change"

Das Projekt "Displaced_Space for Change", das Teil eines kooperativen Lehrveranstaltungsprojekts im Masterstudium Architektur der TU Wien ist, wurde mit dem 1.Preis der SozialMarie ausgezeichnet! Seit Anfang Oktober 2015 arbeitet das Displaced-Team vor Ort im größten Flüchtlingsnotquartier Wiens, um mit pointierten räumlichen Eingriffen gemeinsam mit den BewohnerInnen vielfältige Qualitäten zu schaffen - und so Leerstand in der Mitte Wiens zu aktivieren und zu mobilisieren.

Würdigung und Begründung der Jury: "Studierende der Architektur greifen räumlich und also sozial ein, das zeigt ihre Verantwortung und das zeigt unmittelbar Wirkung im Sinne einer sofortigen Verbesserung der Lebensqualität der in dem riesigen Gebäude aus der Gründerzeit wohnenden Asylsuchenden: Privatsphäre schaffen, Gemeinschaftsräume gestalten, handwerkliches, kreatives Potential nutzen, ästhetische Lösungen finden. Jede gemeinsame Arbeit verbindet, sie lenkt auch ab, und sie ermöglicht es, Sprache zu finden - für alle, die dabei eine Rolle spielen. Eine durchaus ungewöhnliche Kooperation. Geschaffene innovative Strukturen sollen bei Übersiedlung des Flüchtlingsquartiers mitgenommen werden. Soziale Räume brauchen überall kollektive Eingriffe."(sozialmarie.org


http://displaced.at
Projektbeschreibung als PDF
Forschungsprojekt "Architektur und Bildung"
Displaced auf Vimeo
Displaced. Space for Change auf Facebook

_______________________________________________________________________________________________________


2016.03 / Publikation 

Erinnerungsorte in Bewegung. Zur Neugestaltung des Gedenkens an Orten nationalsozialistischer Verbrechen
 

Im Übergang zu einer Erinnerung ohne Zeitzeug/-innen wird den Orten nationalsozialistischer Verbrechen eine immer wichtigere Rolle in der Vermittlung der NS-Vergangenheit zugeschrieben. Die materiellen und gestalterischen Herausforderungen, die sich für die zukünftige Konzeption von KZ-Gedenkstätten und anderer NS-Erinnerungsorte stellen, sind der gemeinsame Referenzpunkt dieses interdisziplinären Bandes. Beiträge zu archäologischen und historischen Grundlagen sowie zu kulturtheoretischen, soziolinguistischen und pädagogischen Zugängen werden durch Dokumentationen und Reflexionen gestalterischer Umsetzungen und erinnerungspolitischer Initiativen sowie durch visuelle Essays von Künstler/-innen ergänzt.

Mit Beiträgen von Brigitta Busch, Christian Dürr, A.W. Faust/sinai, Eiko Grimberg/Clemens von Wedemeyer, Brigitte Halbmayr, Das Kollektiv, Suzana Milevska, Bertrand Perz, Irit Rogoff, Wolfgang Schmutz, Ulrich Schwarz, Cornelia Siebeck, Jörg Skriebeleit, Nora Sternfeld, Struber_Gruber, Claudia Theune und Dmitry Vilensky/Chto Delat.

Daniela Allmeier, Inge Manka, Peter Mörtenböck, Rudolf Scheuvens (Hg.): Erinnerungsorte in Bewegung. Zur Neugestaltung des Gedenkens an Orten nationalsozialistischer Verbrechen. Transcript Verlag, Bielefeld 2016.
 
Flyer zum Buch

transcript-verlag

_______________________________________________________________________________________________________

 
2016.03 / Projekt

Displaced_Space for Change


Displaced_Space for Change ist Teil eines kooperativen Lehrveranstaltungsprojekts im Masterstudium Architektur. Seit Anfang Oktober 2015 arbeitet das Displaced-Team vor Ort im größten Flüchtlingsnotquartier Wiens, um mit pointierten räumlichen Eingriffen gemeinsam mit den BewohnerInnen vielfältige Qualitäten zu schaffen – und so Leerstand in der Mitte Wiens zu aktivieren und zu mobilisieren. 

 
Das Projekt wurde für die "SozialMarie -  Prize for social innovation" nominiert.
 
DISPLACED Projektbeschreibung
Displaced. Space for Change auf Facebook
http://www.displaced.at
Displaced ist Partner im Projekt Green Light - Shared learning der TBA 21

 

 

 

 
 
Login Intranet